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Städtereisen

Friedrichstraße, Quartier 205

Tempodrom in Kreuzberg

Oranienburger Straße, Heckmann-Höfe

Dönerbude an der Oranienburger Straße

Tacheles

von oben nach unten:
Friedrichstraße:
Quartier 205
Kreuzberg: Tempodrom
Oranienburger Straße: Heckmann Höfe, Döner-Bude, Tacheles

Städte-Reisen: Berlin

Flanieren, ausgehen und einkaufen in großen Geschäften können Sie

am Kurfürstendamm und

in der Friedrichstraße,

alternative Kneipen, originelle Geschäfte, Kunstgalerien, Bühnen und Konzertveranstalter, skurrile Märkte, Gründerzeitbauten und Jugendstilhöfe finden Sie

an der Oranienburger Straße,

in Kreuzberg,

Friedrichshain und

Prenzlauer Berg

Die Rundgänge eignen sich als Erweiterung einer Stadtrundfahrt mit einem der Linienbusse (100, 200) von Bahnhof Zoo, vom Alexanderplatz oder vom Kranzlereck am Kurfürstendamm.

Rechnen Sie jeweils mit etwa einem halben Tag, mit Fahrrad, Bus, U- oder S-Bahn können Sie abkürzen.

>> Opernhäuser, Konzertsäle, Clubs

>> Musicals >> online Stadtplan >> Adressen & Links >> Zimmer, Hotels in Berlin

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Kurfürstendamm und Kaufhaus des Westens

Die brandenburgischen Kurfürsten ritten von ihrem Stadt-Schloss das heutige "Unter den Linden" entlang durch den Tiergarten über den Kurfürstendamm. Boulevard wurde der einstige Reitweg erst, nachdem Bismarck 1871 aus Paris zurückgekehrt war - beeindruckt von den Champs-Elysees.

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in der Nähe des Tiergarten wohnen Sie in einer stillen Seitenstraße des Kudamm im
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Am heutigen Kudamm können Sie in großen Geschäften einkaufen, bummeln und ausgehen: Bars und Restaurants, Theater, Kinos und Diskotheken beleben am Abend die Straße.

Sie beginnen am Bahnhof Zoo. Das Erotik-Museum Beate Uhse in der Joachimsthaler Straße 4 (S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U9, Bus 100, 200) zeigt erotische Kunst: Skulpturen, Bilder & Filme.

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direkt gegenüber dem Bahnhof Zoo übernachten Sie in einem Bürohaus der 1970er Jahre
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Gleich gegenüber können Sie im Museum für Fotografie die 'Big Nudes' des in Berlin geborenen Fotografen Helmut Newton bewundern (Jebensstraße 2, S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U9, Bus 100, 200).

Sie gehen am Zoologischen Garten vorbei die Hardenbergstraße entlang zum Breitscheidplatz . Hier steht die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren Kaiser Wilhelms I. gebaut. Folgen Sie der Tauentzienstraße. Im Europa-Center können Sie das traditionsreiche Westberliner Kabarett Die Stachelschweine besuchen. Am Wittenbergplatz (U-Bahnhaltestelle, U1, U2, U3) steht das 1907 errichtete KadeWe - das vornehme Kaufhaus des Westens mit der berühmten Lebensmittelabteilung im vierten Stock.

Vom KadeWe aus gehen Sie zurück zum Breitscheidplatz (Bus 100, 200) und bummeln von hier aus den Kurfürstendamm entlang, vorbei an dem spitzen Bug des Neuen Kranzlereck.

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An der Ecke des Hotel Bristol finden Sie nördlich des Kurfürstendamm in der Fasanenstraße Nr. 79-80 das Jüdische Gemeindezentrum. Das Gebäude wurde 1959 an der Stelle einer von den Nationalsozialisten zerstörten Synagoge errichtet. In die Fassade sind erhaltene Teile des Bauwerks von 1912 integriert.

Südlich des Kurfürstendamm sind in der Fasanenstraße 23 und 24 die Gründerzeit-Häuser des Berliner Literaturhaus und des Käthe-Kollwitz-Museum sehenswert. Im Literaturhaus-Cafe können Sie sich im Sommer auf die Terasse setzen.

Gehen Sie weiter den Kurfürstendamm entlang. Zwischen Uhland- und Knesebeckstraße liegt das Kurfürstendamm-Karree mit der Multi-Media-Show "The Story of Berlin", mit Geschäften, dem Theater und der Komödie am Kurfürstendamm.

Biegen Sie nach rechts in die Knesebeckstraße ab zum Savignyplatz (S-Bahn-Haltestelle, S3). Einige Szenen des Films Cabaret wurden an den S-Bahn-Bögen gedreht. In dem 1895-97 in einem Stilmix von Altdeutsch bis Jugendstil errichteten Theater des Westens in der Kantstraße 12 gastieren Musicals. Daneben war Ende der 1920er Jahre ein Tanzlokal, heute ist in dem Gebäude das Delphi Programm-Kino mit dem Quasimodo Jazz-Club und Cafe.

Im Quasimodo Jazz-Club spielen internationale Stars. Um die Ecke hat der Nachwuchs eine Chance: Im A-Trane in der Bleibtreustraße 1 / Ecke Pestalozzistraße hören Sie kleine Jazz-Projekte - auch mal bei freiem Eintritt.

Am Savignyplatz können Sie einkehren: Sie finden hier eine große Auswahl von Restaurants, Gaststätten und Kneipen.

In Schöneberg auf der gegenüberliegenden Seite des Kurfürstendamm trifft sich in der Fuggerstraße, in der Motzstraße, in der Kalckreuthstraße und am Kleistpark seit jeher schwule und lesbische Szene. Der Film Cabaret basiert auf dem Buch "Goodbye to Berlin" von Christopher Isherwood, der Schriftsteller wohnte in der Nollendorfstraße 17, ein halbes Jahrhundert später bezogen David Bowie und Iggy Pop die Hauptstraße 155. Marlene Dietrich kam 1901 in der Leberstraße 65 zur Welt, ihr Grab liegt im Friedhof an der Stubenrauchstraße.

Friedrichstraße

Auf der Friedrichstraße erhalten Sie auf kleinem Raum einen Eindruck des alten Ost- und Westberlins, der Mauer und der Neugestaltung der wiedervereinigten Stadt (S- und U-Bahnhof Friedrichstraße, S1, S2, S25, S3, S5, S7, S75, S9, U-Bahn-Linie U6 Haltestellen zwischen Halleschen Tor und Oranienburger Straße).

Vor dem ersten Weltkrieg war die Friedrichsstraße ein Geschäfts- und Vergnügungs-Zentrum mit Hotels, Operettenhäusern und Revuepalästen. In der Behrenstraße, einer Querstraße südlich zu "Unter den Linden", stand damals die Zentrale der Deutschen Bank und eine Niederlassung der Dresdner Bank.

In der Weimarer Republik verlor die Friedrichstraße an Bedeutung gegenüber dem Kurfürstendamm, blieb aber Vergnügungs-Viertel.

Die Mauer verlief quer über die Straße. Im Süden verband der Grenzübergang Checkpoint Charlie Ost und West, im Norden liefen über den Bahnhof Friedrichstraße die U- und S-Bahnen der geteilten Stadt.

"Tränenpalast" nannten die Berliner die Abfertigungshalle des Bahnhof Friedrichstraße, in der West-Berliner Transit-Reisende Abschied nahmen von ihren Ost-Berliner Angehörigen und Freunden. 2006 musste die Halle einem Geschäftshaus weichen.

Folgen Sie der Friedrichstraße vom Bahnhof aus nach Norden. Hinter der S-Bahn-Unterführung passieren Sie das 1910 errichtete ehemalige Haus der Presse mit dem Kabarett "Die Distel" - dem Ostberliner Gegenpart zu den Westberliner Stachelschweinen.

Hinter dem Haus der Presse liegt der 1910 als Bad und Eislaufhalle erbaute Admiralspalast. In der Folgezeit gab es hier Variete und Revuen. 1946 fand in dem Gebäude die Zwangsvereinigung von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone statt. Ab 1955 führte das Metropol-Theater im Admiralspalast Operetten auf. 2006 eröffnete das Metropoltheater neu mit der Dreigroschenoper von Bertold Brecht und Kurt Weill.

Sie überqueren die Spree auf der 1895 errichteten Weidendammbrücke. Links am Schiffbauerdamm ist der Sitz des Berliner Ensembles. Das Theater am Schiffbauerdamm öffnete 1892 und war in den 1920er Jahren Uraufführungsort der Dreigroschenoper Bertold Brechts. Bertold Brecht und Helene Weigel übernahmen das Theater 1954. Heute können Sie hier Stücke sehen von Lessing und Shakespeare bis zu Thomas Bernhardt, George Tabori und Peter Handke und - natürlich - die Werke Bertold Brechts.

In der 1867 eröffneten Markthalle am Schiffbauerdamm / Friedrichstraße 107 gastierten seit 1873 Artisten - des Zirkus Salomonsky, des Zirkus Renz, des Zirkus Schumann. An dieser Stelle stand bis 1986 der von Hans Poelzig entworfene Friedrichstadtpalast. In dem 1983 errichteten Bau gegenüber zeigt der Neue Friedrichstadtpalast Revuen - wie der alte in den 1920er Jahren.

Gehen Sie weiter die Friedrichstraße entlang: Sie gelangen zur Oranienburger Straße (U6, Oranienburger Tor) mit dem Kunst- und Kulturzentrum Tacheles und der Neuen Synagoge.

Die Friedrichstraße mündet schließlich in die Chausseestraße mit dem Brecht-Haus und dem Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichwerderschen Gemeinde. Auf dem Friedhof liegen Prominente: Bertold Brecht, Helene Weigel, Anna Seghers, Arnold Zweig, Heinrich Mann, Heiner Müller, Johann Gottlieb Fichte, Georg Wilhelm Friedrich Hegel...

Gleich nebenan eröffnete 1780 der Französische Friedhof. Das Grab Theodor Fontanes finden Sie etwas weiter nördlich an der Wöhlertstraße, einer Seitenstraße der Chausseestraße.

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nicht weit zum Brecht-Haus an der Chauseestraße und zum Dorotheenstädtischen und Französischen Friedhof (U-Bahnhof Zinnowitzer Straße, U6) haben Sie es vom
Hotel Berlin an der Charite
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Zimmerpreise (ca.) 50 - 126 Euro
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Wenn Sie die Friedrichstraße zurück gehen, sehen Sie hinter der Kreuzung Unter den Linden die neue Architektur Berlins - beginnend mit dem Lindencorso von Christoph Mäckler (Bus 100, 200). Höhepunkt sind die Friedrichstadt-Passagen mit dem Quartier 207 von Jean Nouvel und dem Quartier 206 von I.M.Pei, Cobb und Freed. Das Quartier 207 beherbergt das französische Kaufhaus Galeries Lafayettes, im Quartier 206 finden Sie verschiedene noble Geschäfte.

Biegen Sie zwischen den U-Bahn-Haltestellen Französische Straße (U6) und Stadtmitte (U6, U2) nach links in Jäger- oder Taubenstraße. Sie gelangen zu einem der wenigen erhaltenen historischen Plätze Berlins: dem Gendarmenmarkt.

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Zentral liegt am Gendarmenmarkt
das Hilton Hotel Berlin
Zimmerpreise ab ca. 110 Euro
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Der Französische und der Deutsche Dom am Gendarmenmarkt entstand Anfang des 18. Jahrhunderts. In dem für die französisch reformierte Gemeinde errichteten Französischen Dom informiert das Hugenotten-Museum über die Geschichte der französischen protestantischen Einwanderer, im Deutschen Dom erinnert eine Ausstellung an die Barrikadenkämpfe von 1848.

Der Architekt des 1818-1821 errichteten Schauspielhauses war Karl Friedrich Schinkel. Das Schauspielhaus war eines der führenden Theater, 1934 bis 1945 war Gustav Gründgens Intendant. In dem Gebäude residiert heute das Konzerthaus Berlin mit dem Berliner Symphonieorchester.

Zurück an Friedrichstraße kommen Sie an der Zimmernstraße zum ehemaligen Grenzübergang zwischen amerikanischem und sowjetischen Sektor - Checkpoint Charlie. Die Geschichte der Mauer dokumentiert das Museum Haus am Checkpoint Charlie.

Im Viertel um die Kochstraße und Zimmernstraße hatten früher Berliner Zeitungs- und Buchverlage ihren Sitz. 1966 entstand hier neben der Mauer das Axel-Springer-Hochhaus. Inzwischen hat sich in der Kochstraße auch noch die linksalternative Tageszeitung TAZ angesiedelt - und ihr Haus Rudi-Dutschke-Haus getauft -, in der Zimmerstraße hat der Ullstein Verlag eine Adresse. Der Umbau des italienischen Restaurants "Sale e Tabacchi' im Rudi-Dutschke-Haus stammt von dem Schweizer Architekten Max Dudler.

Folgen Sie der Friedrichstraße weiter, so kommen Sie zum Jüdischen Museum in Kreuzberg (U1, U6, Hallesches Tor).

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am Landwehrkanal U-Bahnhaltestelle Gleisdreieck (U1, U2) in Kreuzberg befindet sich das
Mercure Hotel Berlin Mitte
Luckenwalder Straße 11
Zimmerpreise (ca.) 83 - 136 Euro
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Die U-Bahn-Linie U6 fährt die Friedrichstraße entlang, Sie können ein und aussteigen: Oranienburger Tor (Oranienburger Straße) , Friedrichstraße, Französische Straße, Stadtmitte, Kochstraße und Hallesches Tor (Kreuzberg) Die Buslinien 100, 200 passieren die Friedrichstraße an der Kreuzung "Unter den Linden".

An beiden Enden der Friedrichstraße, an der Oranienburger Straße und in Kreuzberg, finden Sie Cafes, Gaststätten und Restaurants.

Oranienburger Straße, Spandauer Vorstadt, Scheunenviertel

Die Spandauer Vorstadt war um 1900 das zentrale jüdische Viertel Berlins mit der Neuen Synagoge, der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums und der Jüdischen Knabenschule, an deren Gründung Moses Mendelssohn beteiligt war (Oranienburger Straße, S1, S2, Oranienburger Tor, U6, Hackescher Markt, S3, S5, S 7, S75, S9).

Heute finden Sie hier Kneipen, kleine, originelle Läden, Theater, Galerien und - wieder - jüdische Einrichtungen.

Beginnen Sie an der Oranienburger Straße, Ecke Friedrichstraße (U6, Oranienburger Tor). Rechts liegen in der Ruine einer zwischen 1907 und 1909 erbauten Kaufhaus-Passage die Ateliers, das Theater und die Kneipe des Kunstzentrums Tacheles.

An der Ecke zur Tucholskystraße steht das ehemalige Postfuhramt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts - ursprünglich mit Ställen für 300 Pferde!

An der Tucholskystraße 9 lag die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, an der Leo Baeck unterrichtete. Haus Nr. 40 ist das Gemeindezentrum der israelitischen Synagogengemeinde.

Weiter auf der Oranienburger Straße kommen Sie zu den Heckmann Höfen mit Durchgängen bis zur Sophienstraße - ein ursprünglich 1845-1890 errichteter neu renovierter Wohn- und Gewerbekomplex, mit Läden und einer Bonbonmacherei, der Sie bei der Produktion zusehen können. Heckmann ist der Name einer mit der Berliner Geschichte eng verbundenen Industriellenfamilie: Friedrich August Heckmann und seine Frau Mathilde waren die Vorbilder für die Hauptfiguren in Theodor Fontanes Roman "Frau Jenny Treibel".

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Die 1866 eingeweihte, von Eduard Knoblauch entworfene Neue Synagoge hat den Nationalsozialismus überdauert. Sie können hier eine Ausstellung besuchen über die Geschichte der Berliner jüdischen Gemeinde.

Biegen Sie nach links in die Große Hamburger Straße ein. Auf dem - von Nationalsozialisten zerstörten - jüdischen Friedhof auf der rechten Seite liegen der Philosoph Moses Mendelssohn, der Münzpächter Friedrich des Großen Veitel Heine Ephraim und der Bankier Daniel Itzig. Haus Nr. 27 war die Jüdische Knabenschule, eine Gedenktafel erinnert daran.

An der barocken Sophienkirche vorbei kommen Sie zur Sophienstraße. In den Sophie-Gips-Höfen, einem renovierten, ursprünglich Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Wohn- und Gewerbekomplex an Nr. 21, finden Sie ein Galerie- und Kunstzentrum.

In die Sophienstraße 17-18 zog 1905 der Handwerkerverein. In den Räumen des Handwerkervereins rief Karl Liebknecht 1918 die Revolution aus, wurde der Spartakusbund gegründet und vereinigten sich 1920 KPD und USPD. Heute können Sie in den Sophien-Sälen Ballett, Theater und Konzerte besuchen.

Von der Sophienstraße kommen Sie in die Rosenthaler Straße zu den Hackeschen Höfen (Hackescher Markt, S3, S5, S 7, S75, S9). Die Hackeschen Höfe waren einst der größte Wohn- und Gewerbekomplex Europas. In den mit acht Innenhöfen verbundenen Gebäuden sind Läden, ein Restaurant, ein Kino, ein Variete und ein Theater, das jiddische Stücke aufführt.

Entlang der Kneipen und Restaurants an der Neuen und Alten Schönhauser Straße, vorbei an der Mulackstraße, gehen Sie durch das Scheunenviertel - benannt nach den Scheunen, die hier im 17. Jahrhundert errichtet wurden (Weinmeisterstraße oder Rosenthaler Platz, U8, Rosa-Luxemburg-Platz, U2).

Im Scheunenviertel wohnten in den Jahrzehnten um 1900 Arbeiter und Handwerker, Kleinkriminelle, Prostituierte, ostjüdische Einwanderer - das Milieu des Romans "Berlin Alexanderplatz", der Erinnerungen Max Fürsts, der Reportagen Slings und Joseph Roths, der Zeichnungen Heinrich Zilles.

Wollen Sie einen Eindruck von der - vergangenen - Gemütlichkeit der Kneipen, müssen Sie in das Gründerzeitmuseum der Charlotte von Mahlsdorf fahren. In dem Museum ist die Original-Einrichtung der Mulackritze mit Vereinszimmer und Hurenstube aufgebaut. In den zwanziger Jahren verkehrten in der Mulackritze Heinrich Zille, Claire Waldoff, Gustav Gründgens, Marlene Dietrich und Henny Porten (Hultschiner Damm 333, Mahlsdorf, S5, Tram 62, Bus 198).

Über das Schönhauser Tor gelangen Sie zum Rosa-Luxemburg-Platz. In der 1914 errichteten Volksbühne können Sie noch immer Theateraufführungen besuchen und im Ende der zwanziger Jahre von Hans Poelzig entworfenen Filmtheater Babylon Filme sehen. Im Karl-Liebknecht-Haus, der einstigen Zentrale der KPD, residiert jetzt die PDS.

Über die Auguststraße gelangen Sie entlang von Läden, Galerien und Kneipen von der Rosenthaler Straße wieder zur Oranienburger Straße (S-Bahn-Haltestelle S1, S2, Oranienburger Tor, U6).

In der Auguststraße 69 zeigen in einer renovierten Margarinefabrik der Gründerzeit mit einem Vorderhaus aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts die "Kunstwerke Berlin" moderne Kunst. Künstler haben hier ihr Atelier, im Innenhof finden Sie ein Cafe.

Kreuzberg

Das Berliner Arbeiterviertel Kreuzberg wurde als West-Berliner Randbezirk in den 1960er und 1970er Jahren zum Synonym für türkische Einwanderung und linke alternative Szene. Seit dem Fall der Mauer ist das Viertel zurück in das - begehrte - Zentrum Berlins gerückt: Türkische Läden, alternative Betriebe und Künstler sind von der Vertreibung durch steigende Mieten bedroht.

Kommen Sie an Pfingsten nach Kreuzberg, so können Sie an einem großen internationalen Straßenfest teilnehmen - dem Karneval der Kulturen.

Mitten in Kreuzberg liegt an der Lindenstraße 9-14 das - nach dem Fall der Mauer errichtete - Jüdische Museum des Architekten Daniel Libeskind mit einem Altbau-Teil aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts - das Alte Kammergericht ist das einzige in Berlin erhaltene Gebäude aus der Zeit Friedrich Wilhelm I (Hallesches Tor, U1, U6).

Folgen Sie der Lindenstraße und biegen Sie nach rechts in die Oranienstraße - die 3,1 km lange Straße ist Kreuzbergs älteste Geschäftsstraße - mit Wohnhäusern und Gewerbehöfen. Viele der Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Geschäftshäuser, Wohnhäuser und Gewerbebauten stehen unter Denkmalschutz, darunter das Mietshaus mit Stall aus dem Jahr 1863 an der Nr. 8, das Warenhaus Brenninkmeyer aus dem Jahr 1913 an der Nummer 40-41 und das von dem Theater-Architekten Oskar Kaufmann 1910-11 errichtete Geschäftshaus Stiller an der Nummer 161.

Der Berliner Operetten-Komponist Paul Lincke wurde in der Oranienstraße Nr. 126 geboren, an der Nummer 64 erinnert eine Gedenktafel an den von ihm gegründeten Apollo-Musikverlag.

Hinter dem Moritzplatz (U-Bahn-Haltestelle, U8) wird die Oranienstraße Szene-Meile, mit originellen Geschäften, Bars, Cafes, Buchhandlungen, Galerien, türkischen Gemüseläden und Dönerbuden.

Das S036 in der Oranienstraße 190 (Kottbuser Tor, U8, Görlitzer Bahnhof, U1) verdankt seine Halle einem Biergartenlokal aus dem Jahr 1861 und führt als "Konzertsaal für progressive Musik" seine Geschichte auf die Punk- und Besetzerzeit zurück.

Biegen Sie am Ende der Oranienstraße nach links in die Mariannenstraße ab. Türkische und deutsche Frauen benutzen das türkische Dampfbad - Hamam - im Frauenzentrum Schokofabrik in der Mariannenstraße 6.

Der Mariannenplatz wurde 1853 von dem Garten- und Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné gestaltet. Im ehemaligen Bethanien-Krankenhaus an der Westseite - hier war Theodor Fontane Apotheker - sind die Ateliers, die Ausstellungs- und Theater-Räume des Künstlerhaus Bethanien (Görlitzer Bahnhof , U1, Kottbuser Tor, U8).

Gehen Sie die Mariannenstraße zurück und überqueren Sie die Oranienstraße und den Landwehrkanal. Hier sind Sie im vornehmen Teil Kreuzbergs mit Jugendstil und Gründerzeit-Häusern.

Gehen Sie nach rechts das Plan-Ufer entlang, folgen Sie links der Grimmstraße und Körtestraße. Sie gelangen zur U-Bahn-Haltestelle Südstern (U7).

Von hier aus führt die Bergmannstraße zum Mehringdamm - mit vielen originellen Läden, Kneipen und der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Marheineke Markthalle.

Auf dem Dreifaltigkeits-Friedhof an der Bergmannstraße 39-41 ist der Architekt Martin Gropius bestattet, der Philosoph Friedrich Daniel Schleiermacher und der Maler Adolph von Menzel.

Biegen Sie von der Bergmannstraße nach rechts in den Mehringdamm. Am Mehringdamm 61 dokumentiert das Schwule Museum homosexuelles Leben von 1850 bis heute.

Auf dem Friedhof an der Baruther Straße an der U-Bahnhalte-Stelle Mehringdamm (U6, U7) liegen die literaturbegeisterte Salon-Dame Rahel Varnhagen von Ense mit ihrem Mann, die Komponisten-Geschwister Felix Mendelssohn-Bartholdy und Fanny Hensel. Auf dem Kirchhof am Mehringdamm 21 finden Sie das Grab von E.T.A. Hoffmann.

Gehen Sie den Mehringdamm weiter zum Halleschen Tor. Zur Berliner Theatergeschichte gehört das 1908 von dem Architekten Oskar Kaufmann im Jugendstil entworfene Hebbel-Theater an der Stresemannstraße 29. Inzwischen gehören zu dem Theater die Bühnen am Halleschen Ufer 32 und am Tempelhofer Ufer 10. Geboten wird innovatives Schauspiel, Tanz und Musik-Theater (Hallesches Tor, U1, U6).

Die Stresemannstraße führt am Anhalter Bahnhof (S-Bahnhof, S1, S2) vorbei zum Potsdamer Platz (S- und U-Bahnhof, S1, S2, S25, S26, U2, Bus 200). Vom Anhalter Bahnhof steht nur noch das Portal: Vor dem zweiten Weltkrieg fuhren hier Züge nach Anhalt, Dresden, Halle, München und Frankfurt.

Das Deutsche Technikmuseum auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs (Trebbiner Str. 9, U-Bahn-Haltestelle Gleisdreieck, U1, U2, U-Bahn-Haltestelle Möckernbrücke, U7) ist mit seinem schwebenden "Rosinenbomber" weithin sichtbar. Mit den "Rosinenbombern" wurden während der sowjetischen Blockade Nahrungsmittel nach Westberlin geflogen.

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bis in die Kaiserzeit zurück schreibt die Geschichte das
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Der Bau des Tempodrom in der Möckernstraße 10 erinnert noch an das ehemalige Zirkuszelt auf dem Potsdamer Platz. Die alternative Gründung ist inzwischen ein etablierter Veranstaltungsort (Möckernbrücke, U7, Hallesches Tor, U1, U6, Anhalter Bahnhof, S1, S2).

Den Martin-Gropius-Bau in der Stresemannallee 110 betreiben die Berliner Festspiele (S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz, S1, S2, S25, S26, U2, Bus 200).

An der Niederkirchnerstraße hinter dem Martin-Gropius-Bau erinnert die Freiluft-Ausstellung "Topographie des Terrors" an die Zentralen von SS und Gestapo, die sich auf dem Gelände befanden. Hier steht auch noch ein - von Andenkenjägern abgenagtes - Stück der Berliner Mauer.

Friedrichshain

Der ehemalige "Ost"-Bezirk Friedrichshain liegt nach der Wiedervereinigung zusammen mit Kreuzberg wieder mitten in Berlin. Damit ist das alte Arbeiter-Viertel plötzlich beste Lage: Trendläden und Kunst ziehen ein, Szenekneipen machen auf.

Nach Friedrichshain gelangen Sie vom Alexanderplatz aus über die Karl-Marx-Allee, entlang wuchtiger, uniformer Wohnblöcke aus den 1950er Jahren. Ziel war, in der damals noch Stalin-Allee genannten Straße Arbeitern kostengünstige, gut ausgestattete Wohnungen zu bieten. Die Karl-Marx-Allee steht heute unter Denkmalschutz. (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, 200).

Gleich hinter dem Alexanderplatz liegt der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene Volkspark Friedrichshain (U- und S-Bahnhof Alexanderplatz, dann Bus 200, 240, Tram M5, M6, M8, M10). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zwei Schuttberge als Aussichtspunkte aufgeschüttet. Zentrum des Parks ist ein Brunnen mit Märchenfiguren. Es gibt Liegewiesen, Spielplätze, Planschbecken und eine Freilichtbühne, man kann Liegestühle, Tretautos, Stelzen und Tennisschläger ausleihen. Denkmäler erinnern an die Märzgefallenen von 1848 und an die deutschen Spanienkämpfer der Internationalen Brigaden.

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Zwischen den U-Bahn-Haltestellen Strausberger Platz (U5) und Frankfurter Tor (U5) sind Sie in Friedrichshain. Ist Ihnen die Karl-Marx-Allee zu eintönig, kürzen Sie den Weg vom Alexanderplatz aus ab mit der U5 in Richtung Hönow.

Gehen Sie vom Strausberger Platz die Karl-Marx-Allee entlang, und biegen Sie nach rechts in die Koppenstraße. Sie kommen zum Ost-Bahnhof (S3, S5, S7, S75, S9), einem der Fern-Bahnhöfe Berlins. Biegen Sie auf der anderen Seite des Ost-Bahnhofs an der Spree nach links in die Mühlenstraße ein. Bis zur Oberbaumbrücke laufen Sie entlang der East Side Gallery - einem von Künstlern bunt bemalten 1,3 km langen ehemaligen Mauerstück.

Die Oberbaumbrücke führt rechts über die Spree nach Kreuzberg, folgen Sie links der Warschauer Straße. Auf dem Gelände der ehemaligen Glühlampenfabrik können Sie im Internationalen Design Zentrum Berlin Ausstellungen besuchen (S- und U-Bahnhof Warschauer Straße, S3, S5, S7, S75, S9, U1, 12, 15).

Biegen Sie vor dem Frankfurter Tor nach rechts in die Boxhagener Straße ab. Rund um Boxhagener Platz und Simon-Dach-Straße ist ein neues Szene-Viertel entstanden. Am Boxhagener Platz findet sonntags Flohmarkt statt (Frankfurter Tor, U5).

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Mit der U5 kommen Sie vom Frankfurter Tor wieder zum Alexanderplatz (S- und U-Bahnhof S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, 200).

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Prenzlauer Berg

Der Prenzlauer Berg ist geprägt von einem Bebauungsplan, nach dem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Berliner "Mietskasernen" gebaut wurden. Der Planer James Hobrecht wollte Elendsquartiere vermeiden, indem er durch Innenhöfe verbundene Wohnkomplexe konzipierte, mit den besseren Wohnungen nach vorne zur Straße hin und den engen Arme-Leute Wohnungen in den Hinterhöfen. Bevölkerungswachstum und Immobilienspekulation führten dann zu elenderen Wohnverhältnissen als geplant.

Zu DDR-Zeiten zogen die ursprünglichen Bewohner des Prenzlauer Bergs mit ihren Familien in Neubaugebiete, in den heruntergekommenen Häusern lebten Künstler und Dissidenten. Inzwischen gehört der Prenzlauer Berg zu den begehrtesten Wohnlagen mit einem dichten Netz von Bars, Cafes, Restaurants und Clubs. Rund um Kastanienallee und Oderberger Straße finden Sie junge Designer-Mode zu erschwinglichen Preisen.

Die Geschichte des Stadtteils dokumentiert das Prenzlauer-Berg-Museum für Heimatgeschichte und Stadtkultur an der Prenzlauer Allee 227 (Senefelderplatz, U2).

Beginnen Sie den Rundgang an der Schönhauser Allee am Senefelderplatz (U-Bahn-Haltestelle, U 2). Gehen Sie die Käthe-Kollwitz-Straße entlang und biegen Sie nach rechts in die Knaackstraße ab. In der Knaackstraße 23 steht der erste Wasserturm Berlins, 1876 erbaut. Die besondere Akustik des Wasserturms nutzt die Künstlergruppe Kryptonale für ein in unregelmäßigen Abständen durchgeführtes Festival raumbezogener Künste. Rund um den Wasserturm finden Sie Bars und Restaurants.

Gehen Sie vom Wasserturm aus die Rykesstraße entlang. Im Hinterhof der Rykestraße 53 finden Sie eine 1903-4 erbaute neoromanische Synagoge. Biegen Sie nach links in die Wörther Straße, Sie kommen zum Kollwitzplatz. Die Künstlerin Käthe Kollwitz hat hier gewohnt, ihr Haus wurde im Krieg zerstört. Rund um den Kollwitzplatz finden Sie Keipen, Cafes und Restaurants.

Gehen Sie vom Kollwitzplatz aus weiter die Wörther Straße entlang. Sie erreichen wieder die Schönhauser Allee. An der Nummer 22 befindet sich das ehemalige von den Bankiers Manheimer gestiftete Jüdische Altersheim. Heute ist es eine Polizeiwache. Daneben liegt der jüdische Friedhof "Prenzlauer Berg". Auf dem Friedhof steht ein Grabstein aus dem 14. Jahrhundert. Die Bankiers Manheimer sind hier begraben, der Maler Max Liebermann, der Schriftsteller David Friedländer, der Komponist Giacomo Meyerbeer und der Verleger Leopold Ullstein.

Gehen Sie von der Wörther Straße aus nach rechts die Schönhauser Allee entlang und biegen Sie nach links in die Oderberger Straße. Sie passieren das - geschlossene - 1902 errichtete Stadtbad und überqueren die Kastanienallee. Hier liegt einer der ältesten Biergärten Berlins, der 1837 gegründete "Prater". Rosa Luxemburg hat hier gesprochen. Den Theatersaal des Praters betreibt die Volksbühne.

Durch die Höfe der Kastanienallee kommen Sie zu Cafes, Restaurants und Läden - die Kastanienallee ist bekannt für junge Designer-Mode. In der Nr 12 gelangen Sie durch Durchfahrten und Hinterhöfe zu einem zu DDR-Zeiten von Künstlern und Gartenbau-Architekten gestalteten Pilotprojekt - dem Hirschhof.

Die Häuser in der Kastanienallee wurden überwiegend ab 1860 gebaut. Die Nr. 77 aus dem Jahre 1848 ist das älteste erhaltene Haus in Prenzlauer Berg.

Am U-Bahnhof Eberswalder Straße (U 2) sind Sie wieder an der Schönhauser Allee. An der Nr. 36 gibt es in der Kulturbrauerei Konzerte, Ausstellungen, Diskussionsabende, Kino, einen Billiard-Salon, ein Restaurant und einen Biergarten. Zu DDR-Zeiten war hier in der stillgelegten Schultheiss Brauerei der Franz-Club.

Gehen Sie vom U-Bahnhof Eberswalder Straße (U 2) die Pappelstraße entlang. An der Stargarder Straße liegt die Gethsemane-Kirche, einst Zentrum der DDR-Bürgerrrechtsbewegung. Folgen Sie der Stargarder Straße. Die Lychener Straße zweigt rechts von der Stargarder Straße ab. In der Lychener Straße und rund um den Helmholzplatz finden Sie Kneipe an Kneipe. Folgen Sie der Stargarder Straße und Sie erreichen an der Prenzlauer Allee Nr. 80 das von Ulrich Müther entworfene Zeiss Großplanetarium, 1986 kurz vor dem Ende der DDR fertiggestellt. Schräg gegenüber liegt die S-Bahn-Station Prenzlauer Berg (S42, S42, S8).

Wenn Sie die Prenzlauer Allee noch etwas weiter gehen, über die S-Bahn-Station hinaus, nach rechts in die Grellstraße abbiegen, so kommen Sie kurz vor der Greifswalder Straße, zu einer zwischen Grellstraße und Rietzestraße gelegenen Wohnanlage des Architekten Bruno Taut.

In der Greifswalder Straße 224 treten im Knaack-Club, dem ehemaligen "Jugendheim Ernst Knaack" der DDR, Rock- und Pop-Gruppen auf.

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Mit der Tram M4 kommen Sie von der Haltestelle Am Friedrichshain zurück zum Alexanderplatz (S- und U-Bahnhof S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, 200).

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