Naturpark Reisen - Berlin

Berlin

Kontakt A-Z Suche

Link per E-mail empfehlen

Druck - nur Text

Berlin Verzeichnis

home > Berlin  > Stadtrundgänge & -fahrten > Museen

Städtereisen

Museen Berlin

Museums-Insel:
Altes Museum

Städte-Reisen: Berlin

Museen in Berlin

In den Berliner Museen können Sie

den griechischen Pergamon-Altar, das babylonische Ischtyar-Tor und die ägyptische Nofretete besichtigen,

Berliner und deutsche Geschichte erleben,

zu Dinosauriern aufsehen, Computer verstehen und ländliches Handwerk erlernen,

die Blaue und die Rote Mauritius sehen,

Kunst bewundern von Dürer zu Beuys und Warhol,

Architektur und Design studieren,

dem Mythos Berlin nachgehen: Filmen, Regisseuren und Schauspielern, Schriftstellern, politischen und kulturellen Szenen.

Die Berliner Museums-Insel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Als Erweiterung einer Stadtrundfahrt in Berlin Mitte bietet sich an ein Besuch der Museums-Insel (S- und U-Bahnhof Friedrichstraße S3, S5, S7, S75, S9, U6, Hackescher Markt S3, S5, S7, S75, S9, Tram M1, 50, Lustgarten Bus 100, 200), des Kulturforums (U- und S-Bahnhof Potsdamer Platz, S1, S2, S25, S26, U2, Bus 200), der Museen des Nikolai-Viertels (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, Bus 200), der Museen am Gendarmen-Markt (U-Bahnhof Französische Straße, U6, U-Bahnhof Stadtmitte, U2, U6) oder der Multimedia-Show The Story of Berlin am Kurfürstendamm (S-Bahnhof Savignyplatz, S3, S5, S7, S75, U-Bahnhof Uhlandstraße, U1, U-Bahnhof Kurfürstenstraße, U1, U9).

>> Adressen & Links

naturparkreisen.de Partner

Nach dem Museum - Kabarett, Theater, Konzert, Musical, Sport ... einen Veranstaltungs-Überblick und Karten erhalten Sie bei

>> eventim
>> ticket-online
>> Hekticket

bei Hekticket können Sie "last minute" am Nachmittag vor einer Vorstellung Tickets zum halben Preis buchen - abzuholen in einer der zentral gelegenen Hekticket Filialen

nach oben <<

Vor- und Frühgeschichte, griechische und römische Antiken, alt-ägyptische, vorderasiatische, indische, ostasiatische, islamische Kunst und Kultur, Ethnologie

Museums-Insel

Ab 1830 ließen preußische Könige und deutsche Kaiser an der Spree gegenüber dem Stadtschloss Museen errichten. Die Museums-Insel gehört seit dem Jahr 2000 zum UNESCO Welt-Kulturerbe (S- und U-Bahnhof Friedrichstraße S1, S2, S25, S26, S3, S5, S7, S75, S9, U6, S-Bahnhof Hackescher Markt S3, S5, S7, S75, S9, Tram M1, 50, Lustgarten Bus 100, 200).

Direkt am Lustgarten liegt das 1830 als erstes eröffnete Alte Museum. Hier können Sie griechische und römische Skulpturen besichtigen.

Hinter dem Alten Museum steht - frisch renoviert (2009) - das 1843-47 errichtete Neue Museum. Das Museum zeigt - wieder - die berühmte Nofretete Büste und die ägyptische Sammlung.

Die Alte Nationalgalerie an der Bodestraße wurde 1866-76 errichtet. Das Museum zeigt Kunstwerke aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, darunter Bilder der Berliner Maler Adolph von Menzel und Max Liebermann, außerdem Landschaftsmalerei des Architekten Karl Friedrich Schinkel.

Das Pergamon-Museum stammt aus den Jahren 1909-1930. Sie finden hier - aus dem türkischen Bergama - den 180-160 vor Christus geschaffenen Pergamon-Altar, aus dem Irak das 580 vor Christus erbaute Ishtar Tor der Stadt Babylon, außerdem weitere vorderasiatische, griechische und römische Bauwerke und Skulpturen, darunter ein Fußboden-Mosaik aus Jordanien. Das Museum für Islamische Kunst zeigt im Obergeschoss des Pergamon-Museums Werke aus Jordanien, dem Iran und Indien.

Am Ende der Museums-Insel ragt das Bode-Museum in die Spree. 2006 neu renoviert zeigt das Museum 1700 Skulpturen vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, darunter Werke von Donatello, Pisano, Bernini, Riemenschneider und Schlüter. Ebenfalls im Bode-Museum sehen Sie spätantike und byzantinische Kunst vom 3. bis 19. Jahrhundert, das Berliner historische Münzkabinett und 150 Gemälde alter Meister.

Charlottenburg

Einen Einblick in das Leben preußischer Kurfürsten erhalten Sie weiter außerhalb in dem um 1700 für die Kurfürstin Sophie Charlotte errichteten Schloss Charlottenburg (U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz, U7, U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz, U2). Außerdem können Sie hier im Museum für Vor- und Frühgeschichte Stücke aus den Ausgrabungen Heinrich Schliemanns in Troja sehen, im Bröhan-Museum Jugendstil und Art-Deco Einrichtungen, in der Sammlung Berggruen eine große Zahl von Bildern Picassos zusammen mit Werken von Cezanne, van Gogh, Braque und Giacometti.

naturparkreisen.de Partner

Veranstaltungen in Schloss Charlottenburg - nach Wahl: Führung, Schifffahrt, Dinner und Konzert

>> Karten für Schloss Charlottenburg bei getgo

>> Berliner Residenzkonzerte in Schloss Charlottenburg bei eventim

>> Karten bei Ticket-Online

*bitte beachten Sie: Das Charlottenburger Ägyptische Museum ist seit 1. März 2005 geschlossen.

Nofretete und das Ägyptische Museum finden Sie im frisch renovierten (2009) ursprünglichen Standort im Neuen Museum.

Dahlem Museen

In Dahlem finden Sie - neben dem Botanischen Garten mit dem Botanischen Museum - Im Winkel 6-8 das Museum Europäischer Kulturen, in der Lansstraße 8 das Museum für Indische Kunst, das Museum für Ostasiatische Kunst und das Ethnologische Museum mit dem Junior-Museum für Nachwuchswissenschaftler ab 8 Jahren (U-Bahnhof Dahlem-Dorf, U1).

Das Brücke Museum im Bussardsteig 9 zeigt Werke der Künstlergruppe (U-Bahnhof Dahlem-Dorf, U1, dann Bus X83, 183 bis Königin-Luise-Straße / Clayallee).

nach oben <<

Technik und Naturkunde

Das Deutsche Technikmuseum auf dem Gelände des Anhalter Bahnhofs in Kreuzberg ist mit seinem schwebenden Flugzeug weithin sichtbar (Trebbiner Str. 9, U-Bahn-Haltestelle Gleisdreieck, U1, U2, U-Bahn-Haltestelle Möckernbrücke, U7). Das Flugzeug ist eines der "Rosinenbomber", mit denen während der sowjetischen Blockade Nahrungsmittel nach Westberlin geschafft wurden.

Das Technikmuseum zeigt und erklärt Schifffahrt, Luft- und Raumfahrt, Nachrichtentechnik, Rechen- und Automationstechnik, Textilarbeit, Papier- und Drucktechnik, Film- und Fototechnik, Produktions- und Haushaltstechnik, Schienenverkehr und Energietechnik.

Sie finden hier unter anderem einen Nachbau des von dem Berliner Konrad Zuse konstruierten ersten Computers Z1, eine historische Brauerei, eine Windmühle, ein Wasserrad und eine Solarstrom-Anlage.

Das Museum für Kommunikation in dem 1898 eröffneten Museumsbau an der Leipziger Straße 16 geht auf das "Reichspostmuseum" zurück und ist damit das älteste Postmuseum der Welt (U-Bahnhof Stadtmitte, U2, U6, Mohrenstraße, U2, Bus 200). Sie können sich hier über Post- und Kommunikationsgeschichte, Kommunikationstechniken und -strategien informieren. Höhepunkt für Briefmarkensammler sind die Blaue und Rote Mauritius des Museums.

Das Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität besitzt u.a. Schenkungen von Alexander von Humboldt und Adelbert von Chamisso (Invalidenstraße 43, U-Bahn-Haltestelle Zinnowitzstraße, U 6). Besonders sehenswert ist die Saurierhalle mit 30 Skeletten, original und in Kopie, darunter ein 23 m langer Brachiosaurus aus Tansania.

Berlin bietet zwei Sternwarten, das Zeiss-Großplanetarium an der Prenzlauer Allee 80 (S-Bahnhof Prenzlauer Allee, Tram M1, S41, S42, S8) und die Archenbold-Sternwarte in Alt-Treptow 1 (S-Bahnhof Treptower Park, S41, S 42 oder S-Bahnhof Plänterwald S8, S9, von den S-Bahn-Haltestellen zur Sternwarte fahren die Busse 166, 167, 265).

Um die Ecke vom Kurfürstendamm (Meinekestr. 24, Haltestelle Kurfürstendamm U1, U2, Uhlandstraße U1, Zoologischer Garten U2, U9, S3, S7, S75, S9) zeigt Loxx Miniaturwelten die weltgrößte digital gesteuerte PHS-Modelleisenbahn im Maßstab H0 mit dem Berliner Stadt, Regional- und Fernverkehr.

nach oben <<

Kunst, Architektur und Design

Kulturforum

Das Kulturforum zwischen Tiergarten und Potsdamer Platz entstand in den 1960er Jahren nach Plänen von Hans Scharoun (S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz, S1, S2, S25, S26, U2). Sie können hier auf engem Raum Kunst und Kunstgewerbe vom Mittelalter bis heute besichtigen - mit zwei Ausnahmen. Kunst des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts finden Sie in der Alten Nationalgalerie auf der Museums-Insel (S- und U-Bahnhof Friedrichstraße S1, S2, S25, S26, S3, S5, S7, S75, S9, U6, S-Bahnhof Hackescher Markt S3, S5, S7, S75, S9, Tram M1, 50, Lustgarten Bus 100, 200), aktuelle Kunst im Museum für Gegenwart im Hamburger Bahnhof (S-Bahnhof Lehrter Bahnhof, S3, S5, S7, S75, S9).

Die Gemäldegalerie des Kulturforums geht auf die Kunstsammlungen der preußischen Kurfürsten und Könige zurück. An den Wänden hängen Werke von Dürer, Cranach, Holbein, Bosch, Bruegel, Rembrandt, Vermeer, Rubens, Botticelli, Rafael, Tizian, den Brüdern Le Nain, Watteau, Goya, Velasquez, Morillo und Gainsbourough.

Die Neue Nationalgalerie wurde 1965-68 nach Plänen von Ludwig Mies von der Rohe gebaut. Sie finden hier Bilder von Edvard Munch, George Grosz, Max Beckmann, Paul Klee, Max Ernst, Salvador Dali und Juan Miro.

Das 1867 gegründete Kunstgewerbemuseum war ursprünglich im Martin-Gropius-Bau untergebracht. Das Museum stellt Kunstgewerbe aus vom frühen Mittelalter bis heute: Kirchenschätze, Gebrauchsgegenstände und Industrie-Design.

Das Kupferstich-Kabinett zeigt Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken vom 14. Jahrhundert bis heute, darunter Werke von Dürer, Bruegel und Rembrandt.

Im Musikinstrumenten-Museum können Sie Instrumente vom 16. bis 20. Jahrhundert sehen und hören. Größtes Ausstellungsstück ist eine Wurlitzer-Orgel aus dem Jahr 1929.

In der Nähe des Kulturforums gelangen Sie Diplomatenviertel und Landwehrkanal entlang zum Bauhaus-Archiv in der Klingelhöferstraße 14 (U-Bahnhof Nollendorfplatz, U2, Bus 100). Das Archiv zeigt Dokumente, Werkstücke und Baupläne aus der Geschichte der Bauhaus-Schule.

Aktuelle Kunst zeigt auf der anderen Seite des Tiergartens das Museum für Gegenwart im ehemaligen Hamburger Bahnhof in der Invalidenstraße 50-51 (S-Bahnhof Lehrter Bahnhof, S3, S5, S7, S75, S9). Sie sehen in einem 1845-47 errichteten klassizistischen Gebäude - dem ältesten Personenbahnhof Berlins - Werke von Anselm Kiefer, Joseph Beuys, Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Cy Twombly, Richard Serra.

Im Nikolai-Viertel gibt in der Probststraße 11 das Heinrich-Zille-Museum einen Überblick über das Schaffen des Künstlers (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, Bus 200).

Auf vier Etagen einer Stadtvilla des 19. Jahrhunderts zeigt das Käthe-Kollwitz-Museum Werke der Künstlerin - gleich neben dem Literaturhaus Berlin (Fasanenstraße 24, U-Bahnhof Kurfürstendamm, U9, U-Bahnhof Uhlandstraße, U1).

Charlottenburg

Gegenüber dem Schloss Charlottenburg sehen Sie im Bröhan-Museum Jugendstil und Art-Deco Einrichtungen und in der Sammlung Berggruen Bilder Picassos, außerdem Werke von Cezanne, van Gogh, Braque und Giacometti (Richard-Wagner-Platz, U7, Sophie-Charlotte-Platz, U2).

Dahlem Museen

In Dahlem zeigt das am Grunewald gelegene Brücke Museum Werke der Künstlergruppe (Bussardsteig 9, U-Bahn Dahlem-Dorf, U1, dann Bus X83, 183 bis Königin-Luise-Straße / Clayallee).

Liebermann Villa, Wannsee

Schön gelegen ist die Liebermann Villa am Wannsee (ab S-Bahnhof Wannsee mit Bus 114 bis Haltestelle Colomierstraße, 5 Minuten Fahrtzeit). Sie sehen in dem restaurierten Sommerhaus Bilder Max Liebermanns mit Motiven aus Haus und Garten, sowie eine Dokumentation zum Leben des Malers.

Plattenbau

Berliner Wohnungsgesellschaften versuchen leer stehende Plattenbauten neu zu beleben: In der Hellersdorfer Straße 173 und 175 haben junge Künstler, Architekten und Designer zwei Hochhäuser zur Gestaltung erhalten, in der Nummer 179 zeigt ein Museum wie es in dem Wohnungs-Standard WBS 70 der 1980er Jahre in der DDR aussah: mit Blümchen-Tapete und Sofa, einem Teppich aus Ulan-Bator und Küchenstühlen aus Tirana (U-Bahnhof Kottbusser Platz, U5, die Museums-Wohnung ist zunächst dienstags und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, sonntags von 14 bis 16 Uhr, Information / Anmeldung unter T.0 30 - 9 90 11 61).

An der Spreepromenade, gegenüber dem Berliner Dom, zeigt das DDR-Museum Alltag (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, S-Bahnhof Hackescher Markt, S3, S5, S7, S75, S9, Bus: 100, 200: Haltestelle Lustgarten, Schiff-Anlegestelle "DomAquarée"): "Nehmen Sie Platz im Trabi, drehen Sie den Zündschlüssel und erleben eine Fahrt durch Plattenbauten. Betreten Sie eine Wohnung mit Karat-Schrankwand und geruchsechter Küche, wählen Sie zwischen Ost- und Westfernsehen - und überhören Sie nicht das Telefon. Passen Sie aber stets auf - sie werden überwacht. Riskieren Sie eine Blick in die Stasi-Ecke! Nachdem Sie die Schultasche zum Selbst-Entdecken durchwühlt haben, sollten Sie auf den originalen Kinosesseln ausspannen und den Projektor aus dem Staatsraatsgebäude inspizieren, bevor Sie sich der BRD in der WM '74 am Kickertisch stellen!"

nach oben <<

Berliner und deutsche Geschichte

Am Kurfürstendamm-Karree am Kurfürstendamm 207-208 führt die Multimedia-Show The Story of Berlin durch die Geschichte der Stadt (S-Bahnhof Savignyplatz, S3, S5, S7, S75, U-Bahnhof Uhlandstraße, U1, U-Bahnhof Kurfürstenstraße, U9).

2005 eröffnete das Deutsche Historische Museum im Zeughaus, Unter den Linden 2 (S-Bahnhof Hackescher Markt S3, S5, S7, S75, S9, S- und U-Bahnhof Friedrichstraße S1, S2, S25, S26, S3, S5, S7, S75, S9, U6, Französische Straße, Hausvogteiplatz, U6, Staatsoper, Lustgarten Bus 100, Bus 200). Im modernen Anbau des Architekten I.M. Pei können Sie Wechselausstellungen.

Am Gendarmenmarkt dokumentiert das Hugenotten-Museum im Französischen Dom die Geschichte der französischen Einwanderer, im Deutschen Dom finden Sie eine Ausstellung zu den Ereignissen 1848 (U-Bahnhaltestellen Französische Straße, U6 und Stadtmitte, U6, U2).

Das neu-errichtete Jüdische Museum in Kreuzberg erinnert an deutsche und Berliner jüdische Geschichte. In den modernen Bau des Architekten Daniel Libeskind ist das 1734-35 erbaute Alte Kammergericht integriert (U-Bahnhof Hallesches Tor, U1, U6).

Das Märkische Museum, Am Köllschen Park 5 (U-Bahnhof Märkisches Museum, U2, S-Bahnhof Jannowitzbrücke S3, S5, S7, S75, S9) ist das Stammhaus des Berliner Stadtmuseums. Thema des Museums ist die Stadtgeschichte Berlins. Am Märkischen Ufer liegt der Historische Hafen Berlin mit Lastkähnen und Motorschleppern ab 1890.

Zusätzlich zeigt das Berliner Stadtmuseum an historischen Orten wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte, so zum Beispiel in den wieder hergestellten Häusern des Nikolai-Viertels (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, Bus 200).

In der Nikolaikirche erinnert das Museum an den Pfarrer Paul Gerhard, Schöpfer lutherischer Kirchenlieder, und andere mit der Nikolaikirche verbundene Persönlichkeiten.

Im 1754-60 errichteten Knoblauch-Haus Ecke Poststraße besuchen Sie eine Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Bewohner im 19. Jahrhundert mit original eingerichteten Räumen. Lessing, Mendelssohn, Wilhelm von Humboldt, Scharnhorst und der Freiherr von Stein waren hier zu Gast. Zur Familie gehörte Eduard Knoblauch, der Architekt der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße.

Im 1763-64 errichteten Ephraim-Palais an der Ecke zur Mühlendammbrücke befindet sich die Graphische Sammlung des Stadtmuseums.

Überqueren Sie vom Nikolai-Viertel aus den Spree-Arm auf der Mühlendammbrücke und biegen Sie hinter der Breiten Straße nach rechts in die Brüderstraße ab. In der Nr. 10 steht das Galgenhaus, ein barockes Berliner Bürgerhaus. Im Galgenhaus befindet sich die Photographische Sammlung des Berliner Stadtmuseums.

Brüderstraße Nr. 13 war als Haus des Berliner Schriftstellers, Verlegers und Buchhändler Christoph Friedrich Nicolai geistiges Zentrum in der Zeit der Aufklärung und Romantik. Der Philosoph Hegel, der Mediziner Hufeland, die Künstler Schadow und Chodowieki verkehrten hier. Das Berliner Stadtmuseum zeigt im Nicolaihaus Ausstellungen zur Theatergeschichte.

Im Freilichtmuseum Düppel (Clauerstraße 11, U-Bahnhaltestelle Krumme Lanke, U1, S-Bahnhaltestellen Zehlendorf, Mexikoplatz, S1, Bus 115, 629) finden Sie auf einer Ausgrabungsstätte eine rekonstruierte mittelalterliche Siedlung aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts. Das Stadtmuseum veranstaltet hier Vorführungen verschiedener Handwerks-Künste: Brotbacken, Töpfern, Weben und Schnitzen.

In der Domäne Dahlem (U-Bahnhof Dahlem-Dorf, U1) mit dem um 1560 errichteten und mehrfach erweiterten Herrenhaus führt das Stadtmuseum ein agrarhistorisches Freilichtmuseum zur Berliner Landwirtschafts- und Ernährungsgeschichte. Sie sehen Vorführungen ländlichen Handwerks, einen Kolonialwarenladen, eine Ausstellung zur Pralinenherstellung. Ein ökologischer Betrieb betreibt auf der Domäne Landwirtschaft und bietet seine Produkte in einem Hofladen an.

In der Zeit Wilhelms II spielt die wahre Geschichte des Schusters Wilhelm Voigt, der es mit einer geliehenen Hauptmannsuniform und schneidigem Auftreten schaffte, den Bürgermeister von Köpenick zu verhaften und die Stadtkasse zu beschlagnahmen. Carl Zuckmayer schrieb 1930 ein Stück über den "Hauptmann von Köpenick", 1956 wurde der Stoff mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle verfilmt. Im Rathaus in der Altstadt von Köpenick finden Sie eine Ausstellung zum "Hauptmann von Köpenick" (S-Bahnhof Köpenick, S3, dann Tram 60, 62). In der Nähe am Alten Markt 1 dokumentiert das Heimatmuseum Köpenicker Geschichte.

Das Anti-Kriegs-Museum in der Brüsseler Straße 21 (U-Bahnhof Amrumer Straße, U9) dokumentiert den Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche Juni 1933 in der Puchanstraße 12 erinnert an die Köpenicker Folter-Opfer der SA (S-Bahnhof Köpenick, S3).

Die SS- und Gestapo-Zentralen am Regierungsviertel dokumentiert die Freiluft-Ausstellung Topographie des Terrors an der Niederkirchnerstraße vor dem Martin-Gropius-Bau (S-Bahnhof Potsdamer Platz, S1, S2, S25, S26, U2, Bus 200). Bauarbeiten hatten hier im Keller die einstigen Gestapo Folter-Zellen freigelegt. An der Niederkirchnerstraße ist ein - von Andenkenjägern abgetragenes - Mauerstück erhalten.

Sie können in der Stauffenbergstraße 13-14 am Südrand des Tiergartens die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im ehemaligen "Bendlerblock" besuchen (U-Bahnhof Kurfürstenstraße, U1). Der Bendlerblock war von 1914 bis 1918 das Reichsmarineamt, danach beherbergte das Gebäude die Reichswehrführung und das Oberkommando der Wehrmacht. Hier wurden nach dem mißlungenen Attentat auf Adolf Hitler am 20 Juli 1944 die Generäle Beck und Olbricht, Graf von Stauffenberg, Mertz von Quirnheim und von Haeften erschossen. Sie sehen hier eine Ausstellung über den deutschen Widerstand von kommunistischen bis zu christlichen Gruppen.

In Plötzensee finden Sie eine weitere Gedenkstätte (U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz, U7, dann Bus 123) für die Opfer des Nationalsozialismus. In dem ehemaligen Zuchthaus wurden zwischen 1933 und 1945 rund 1800 Menschen verschiedener Nationen aus politischen Gründen hingerichtet - auch aus dem Kreis des 20. Juli 1944.

Am Wannsee sehen Sie in der Villa, in der 1942 Nationalsozialisten den bereits angelaufenen Mord an Juden endgültig beschlossen, die Ausstellung "Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden" (S-Bahnhof Wannsee, S1, S7).

Im Deutsch-Russischen Museum in der Zwieseler Straße 4 im Lichtenberger Bezirk Karlshorst können Sie die Räume besichtigen, in denen am 9. Mai 1945 deutsche Generäle die bedingungslose Kapitulation unterzeichneten. Sie finden in dem Museum außerdem eine Dokumentation des deutschen Kriegs gegen die Sowjetunion (S-Bahnhof Karlshorst, S3 oder U-Bahnhof Tierpark, U5, dann jeweils Bus 396).

Stalin, Truman, Churchill bzw. Attlee treffen sich 1945 in Schloss Cecilienhof in Potsdam und legen im dem Potsdamer Abkommen die europäische Nachkriegsordnung fest.

Sie können die Konferenz-Räume in Schloss Cecilienhof besichtigen. Die Räume sind in dem Zustand von 1945 erhalten (S-Bahnhof Potsdam, S1, Neuer Garten, oder Regionalbahn RE1 ab Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Zoologischer Garten, dann Bus 692).

Sie sehen Reste der Grenze am ehemaligen Grenzübergang C - "Checkpoint Charlie" - an der Friedrichstraße, Ecke Zimmerstraße. Hier finden Sie auch das Haus am Checkpoint Charlie (Friedrichstraße 43-45, U-Bahnhaltestellen Kochstraße, U6, Stadtmitte, U2), das die mehr und weniger erfolgreichen Fluchtversuche über die Mauer dokumentiert. Checkpoint Charlie war der Sektorenübergang für Ausländer, Diplomaten, ausgewählte DDR-Bürger, ausgetauschte Agenten und Militärs mitten in Berlin. Ein Mauerabschnitt ist erhalten an der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße (S-Bahnhof Nordbahnhof, S1, S2, U-Bahnhof Bernauer Straße, U8). Gegenüber der Gedenkstätte informiert ein Dokumentationszentrum. Ein von Künstlern bemaltes Mauerstück - die East Side Gallery - steht an der Oberbaumbrücke über der Spree (S-Bahnhof Warschauer Straße, S3, S5, S7, S75, S9).

Alltags-Gegenstände aus der DDR sehen Sie im DDR-Museum an der Spreepromenade gegenüber dem Berliner Dom (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, S-Bahnhof Hackescher Markt, S3, S5, S7, S75, S9, Bus: 100, 200: Haltestelle Lustgarten, Schiff-Anlegestelle "DomAquarée").

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde in der Marienfelder Allee 666-80 in Tempelhof zeigt eine Dokumentation über die Aufnahme der DDR-Flüchtlinge (S-Bahnhof Marienfelde, S2).

Die Zeit des Kalten Krieges in Berlin behandelt das Aliierten Museum im ehemaligen Kino der US-Army "Outpost" in der Clay-Allee 125 (U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim, U1).

In Lichtenberg sehen Sie in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße die Räume des DDR Ministeriums für Staatssicherheit, darunter das Büro Erich Mielkes (U-Bahnhof Magdalenenstraße, U5). Ein Gefängnis der Staatssicherheit besichtigen Sie in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Genslerstraße 66, Tram M6, 16). In der Potsdamer Innenstadt zeigt in der Lindenstraße 24 die Gedenkstätte Lindenstraße ein ehemaliges Staatssicherheitsgefängnis (S-Bahnhof Potsdam, S1, oder Regionalbahn RE1 ab Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Zoologischer Garten).

nach oben <<

Mythos Berlin - Szene, Film und Literatur

Im Gründerzeit-Museum der Charlotte von Mahlsdorf am Hultschiner Damm 333 finden Sie die wieder aufgebaute Mulackritze (S-Bahnhof Mahlsdorf, S5, Tram 62, Bus 198). Die 1890 errichtete Kneipe stand bis 1951 in der Mulackstraße des Scheunenviertels und ist eine der wenigen erhaltenen Zeugen des Milieus von "Berlin Alexanderplatz". Charlotte von Mahlsdorf, damals noch Lothar Berfelde, sammelte zu DDR-Zeiten Möbel und Hausrat des Historismus. Im Gutshaus Mahlsdorf können Sie neun vollständig eingerichtete Räume besichtigen. Charlotte von Mahlsdorf ist inzwischen selbst eine Berühmtheit: Sie hat es zu einer Autobiographie "Ich bin meine eigene Frau" und zur Hauptfigur in einem am Broadway aufgeführten Stück gebracht.

Das Erotik-Museum Beate Uhse zeigt erotische Kunst: Skulpturen, Bilder & Filme (Joachimsthaler Straße 4 / Ecke Kantstraße, S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U9).

Der in Berlin aufgewachsene Fotograf Helmut Newton hat sein Werk seiner Heimatstadt vermacht. In der Nähe des Kurfürstendamms können Sie im Museum für Fotografie die 'Big Nudes' Helmut Newtons bewundern (Jebensstraße 2, S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U9).

In Kreuzberg dokumentiert das Schwule Museum am Mehringdamm 61 (U-Bahnhof Mehringdamm, U6, U7) homosexuelle Geschichte seit 1850.

In einem rekonstruierten Bürgerhaus des Nikolai-Viertels am Mühlendamm 5 (S- und U-Bahnhof Alexanderplatz, S3, S5, S7, S75, S9, U2, U5, U8, Bus 100, Bus 200) informiert das Hanf-Museum über Anwendung und Nutzen der Pflanze.

Das Filmhaus und Film-Museum Berlin am Potsdamer Platz zeigt - neben Filmen - den Nachlass von Marlene Dietrich, von Fritz Lang und Heinz Rühmann (S- und U-Bahnhof Potsdamer Platz, S1, S2, S25, S26, U2).

Auf dem ehemaligen UFA - Universum Film AG - Gelände im Filmpark Babelsberg können Sie im Sommer hinter die Kulissen sehen (S-Bahnhof Babelsberg, S1, oder Regionalbahn RE1 ab Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Zoologischer Garten, dann Bus 602, 690, 698), das Potsdamer Filmmuseum besitzt Stücke aus dem Besitz von Zarah Leander, Lilian Harvey und Hans Albers. Das Museum führt durch die Babelsberger Filmgeschichte, einschließlich der Filme der Nazizeit, der Emigration und der DDR DEFA-Filme (S-Bahnhof Potsdam, S1, oder Regionalbahn RE1 ab Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Zoologischer Garten).

An der Ecke Luisenstraße 39 / Marienstraße 32 wohnte 1887 wenige Monate der japanische Arzt, Übersetzer und Schriftsteller Mori Ogai (S- und U-Bahnhof Friedrichstraße, S1, S2, S3, S5, S7, S9, S75, U6). Die Mori-Ogai-Gedenkstätte ist ein von Charlotte von Mahlsdorf im Stil des 19. Jahrhunderts möbliertes Pensionszimmer. An Mori Ogai erinnern alte Fotografien, eine kleine Bibliothek, Textstellen aus Werk und Tagebüchern.

Im Brecht-Haus in der Chausseestraße 125 (U-Bahnhof Zinnowitzer Straße, U6) sehen Sie die Wohn- und Arbeitsräume der letzten Jahre des Dichters. Das Restaurant im Keller kocht nach den österreichischen Rezepten Helene Weigels.

In Berlin Treptow können Sie in der Anna-Seghers-Straße 81 die Wohnung der Schriftstellerin Anna Seghers besuchen (S-Bahnhof Adlershof, S6, S8, S9, S45, S46).

nach oben <<

... diesen Link Ihrer Webseite hinzufügen

Impressum