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Kartoffelklöße

Rezepte:
Kartoffelklöße
und -Knödel

Bei Kartoffel-Klößen oder -Knödeln handelt es sich um das zentrale Gericht von Eisenach bis Tschechien.

Ausnahme: Frankfurter Apfelwein-Lokale: Hier erhalten Sie keine Klöße.

In den übrigen Regionen besteht Einigkeit darin, dass in einem Kartoffel-Kloß bzw. -Knödel Kartoffeln enthalten sein sollen.

Das puristische Basisrezept für circa 10 Klöße sieht vor:

2 kg rohe mehlige Kartoffeln

Salz

Kartoffeln schälen, ein Drittel in Stücke schneiden, in einem halben Liter Wasser kochen, zu Brei zerdrücken.

Die restlichen zwei Drittel Kartoffeln reiben, stehen lassen bis die Masse sich am Boden abgesetzt hat, die Flüssigkeit abgießen, geriebene Kartoffeln in einem Küchentuch gut ausdrücken. Salzen, den heißen Kartoffelbrei darüber gießen. Gut mischen.

An diesem Punkt ist die Konsistenz des Teigs wichtig: Es müssen sich Klöße formen lassen.

Trick: Falls der Teig zu flüssig ist, Kartoffelmehl dazu geben.

Die Klöße in leicht siedendes Wasser geben, wenn sie an die Wasseroberfläche gestiegen sind, den Topf vom Herd nehmen und noch zehn Minuten ziehen lassen.

Wichtig: Die Klöße sollen mehr ziehen als kochen.

Eine Diskussion besteht darüber, ob die Klöße mit der Hand oder mit einer Küchenmaschine gerieben werden, und welcher Anteil roh bleiben soll.

Die Frage ist außerdem, ob es zulässig ist, heiße Milch zu verwenden, ob Eier, Grieß, Mehl, Fett dazugegeben werden dürfen, ob man Semmeln röstet und in die Mitte der Knödel steckt, ob die Klöße in Mehl gewälzt werden sollen, bevor man sie in das Wasser gibt, ob etwas Essig oder Zitronensaft dazugehört und ob Fertig-Klöße akzeptabel sind.

Als Beilage zu Klößen eignet sich alles, was eine gute Sauce hat: Gänse- und Entenbraten, Apfelrotkohl, Rahmpilze, Sauerbraten, Gulasch ...

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