Naturpark Reisen - Frankfurt am Main - Wälder, Gärten & Parks

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Nizza
Nizza am Main

Nizza
Nizza - Rothschild'sches Palais - Jüdisches Museum

Nizza
Max Beckmann, Nizza, 1921, Kunsthalle Basel

Grüneburg Park
Grüneburg Park

Palmengarten
Palmengarten

Frankfurter Zoo
Zoo

Nebbiensches Gartenhaus
Nebbien'sches Gartenhaus

Petrihaus
Petri Haus, Brentanopark

Petrihaus
Petri Haus, Ölbild von Bettina Brentano

Hans Thoma
Hans Thoma
Holzhausenpark, 1880

Holzhausen Schloss
Holzhausen Schloss

Bethmann Park
Bethmann Park

Chinesischer Garten, Bethmann Park
Chinesischer Garten, Bethmann Park

Blick von der Gerbermühle, Rosina Städel
Rosina Städel, Blick von der Gerbermühle, 1816

Carl Theodor Reiffenstein, Oberschweinstieg
Carl Theodor Reiffenstein, Oberschweinstiege, 1860

Grüngürtel
Grüngürtel Tier
© Robert Gernhardt www.gruenguerteltier.de

Städte-Reisen
Frankfurt am Main

Im 16., 17., 18. und 19. Jahrhundert war das Frankfurter Stadtgebiet umgeben von den Schlössern, Parks, Gärten und Gartenhäusern wohlhabender Kaufleute und Bankiers. Sie finden in den Frankfurter Parks einen jahrhundertealten Baumbestand.

Heute entspannen Sie sich im Grünen
in der Innenstadt:

entlang der Wallanlagen der ehemaligen Stadtmauer

am Merianplatz (Haltestelle, U4) in der Nähe der Konstablerwache (Haltestelle, U4, U5, U6, U7, alle S-Bahnen)

im Bethmann Park

im Westend (Haltestelle, U6, U7), in der Nähe der Alten Oper (Haltestelle, U6, U7, Haltestelle Taunusanlage, alle S-Bahnen)

in Palmengarten, Botanischem Garten und Grüneburg Park

im Nordend zwischen Eschenheimer Landstraße (Haltestelle Holzhausenstraße, U1, U2, U3) und Oeder Weg

im Holzhausen Park

in Bornheim

im Günthersburg Park

und an der Nidda zwischen Bockenheim, Hausen und Rödelheim

im Brentano Park

In der Nähe der Konstablerwache sehen Sie Tigern in die Augen: im Frankfurter Zoo (Haltestelle, U6, U7).

Zum Frankfurter Grüngürtel gehören der Ostpark, der Stadtwald, und der Lohrberg.

Parks, botanische und zoologische Gärten

Wallanlagen

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts zieht sich um die historische Frankfurter Innenstadt entlang der ehemaligen Stadtmauer ein Anlagenring. Der Rat der Stadt beschloss 1802, die militärisch wertlos gewordene Festungsanlage zu schleifen. In der Folge entstand hier ein englischer Landschaftsgarten mit Weihern, Spielplätzen und öffentlichen Spazierwegen.

Sie wandern vom Main die Untermainanlage, Gallusanlage und Taunusanlage entlang (U-Bahn-Station Willy-Brandt-Platz, U1, U2, U3, S-Bahn-Station Taunusanlage, alle S-Bahnen) zur Bockenheimer Anlage (U-Bahnstation Alte Oper, U6, U7) und folgen der Eschenheimer Anlage (U-Bahn-Haltestelle Eschenheimer Turm, U1, U2, U3) über die Friedberger Anlage (U-Bahnhalte-Stelle Merianplatz, U4, U-Bahn-Station, S-Bahn-Station Konstablerwache, U4, U5, U6, U7, alle S-Bahnen) und Obermainanlage (U-Bahn-Station, S-Bahn-Station Konstablerwache, U4, U5, U6, U7, alle S-Bahnen) zurück an den Main. An der Obermainanlage sehen Sie Reste der mittelalterlichen Stadtmauer. Der Rechneiweiher geht auf den Wallgraben zurück. Hier liegt auch Jakob Guiolett begraben, der Planer der Promenade des Anlagenrings.

An der Untermainanlage liegt am Main das "Nizza": Südlage, Windschatten und vom Wasser reflektierte Sonnenstrahlen lassen hier exotische Pflanzen wachsen. Ende des 19. Jahrhunderts entstand hier ein südländischer Garten mit Palmen und Zitronenbäumen. Im Sommer sonnen Sie sich auf der Liegewiese oder setzen aich auf die Restaurant-Terrasse. Hinter dem Nizza liegt das klassizistische Rothschild-Palais mit dem Jüdischen Museum.

Ab 1807 verkaufte die Stadt Frankfurt Grundstücke auf dem Festungsgelände als Gartenland. Der Verleger Marcus Nebbien errichtete 1810 an der Bockenheimer Anlage ein klassizistisches Gartenhaus. Heute besuchen Sie im "Nebbien'schen Gartenhaus" Ausstellungen, Dichterlesungen und Konzerte des Frankfurter Künstlerclubs.

Das dem Bethmannpark benachbarte Gelände der Friedberger Anlage gehörte im 19. Jahrhundert der Familie von Bethmann. Der Odeon Club im Bethmann'schen Pavillon diente ursprünglich als Museum für Skulpturen (Seilerstraße Ecke Friedberger Landstraße, U-Bahn-Station, S-Bahn-Station Konstablerwache, U4, U5, U6, U7, alle S-Bahnen).

Grüneburg Park, Botanischer Garten und Palmengarten

Die Familie Goethe besaß auf dem Gelände des Palmengarten und der Universität Obstwiesen.

Das Gelände des Grüneburgpark gehörte ab 1789 dem Kaufmann und Bankier Bethmann-Metzler. 1837 erwarb der Bankier Amschel Mayer von Rothschild die "Grüne Burg", 1845 errichtete er hier ein - im Zweiten Weltkrieg zerstörtes - Palais, den Park gestalteten 1877 die Gebrüder Siesmayer (Haltestelle Westend, U6, U7 oder Haltestelle Grüneburgweg, U1, U2, U3 oder Bus 36). Die Stadt erzwang 1935 den Verkauf.

Heute ist der Grüneburg-Park ein Treffpunkt für Jogger und Fußballspieler. Im Pavillon des Grüneburg-Parks hat im Sommer ein Cafe geöffnet.

Ruhiger geht es an der zum Palmengarten gelegenen Seite des Grüneburg-Parks zu: im Botanischen Garten der J.W. Goethe Universität. Der Botanische Garten geht auf eine Gründung der Dr. Senckenbergischen Stiftung im 18. Jahrhundert für einen medizinischen Garten zurück. Senckenberg selbst plante den Garten nach dem Linnéschen Garten in Uppsala. Heute finden Sie hier neben dem senckenbergschen Arzneipflanzengarten, bedrohte Arten, die Planzen geografischer Zonen: Steppe, Wiese, Wald, Alpinum, Heide, Sumpf, die Pflanzen verschiedener Kontinente: Nordamerika, Ostasien, einen Teich und das Botanische und Zoologische Institut der Universität.

Am gegenüberliegenden Ende liegt der in den 1920er Jahre errichtete, expressionistische Poelzig-Bau. Das Gebäude beherbergt den Campus Westend der Frankfurter Universität, ursprünglich war der Bau das Verwaltungsgebäude der IG-Farben, danach Hauptquartier der US-Armee.

Eine bürgerliche Aktiengesellschaft gründete im 19. Jahrhundert den Frankfurter Palmengarten (Haltestelle Westend, U6, U7 oder Bus 36). Der Gartenarchitekt Heinrich Siesmayer kaufte dafür dem von Preußen besiegten Herzog Adolph von Nassau eine Sammlung exotischer Pflanzen ab. Der Palmengarten ist mehr als ein botanischer Garten. Konzerte, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen finden statt, Restaurants jeder Preisstufe laden ein, an dem kleinen See gibt es einen Bootsverleih, müde Kinder fährt der Palmen-Express durch den Park.

Holzhausen Park

Romantisch ist der um ein barockes Wasserschloss gelegene Holzhausenpark, von 1503 bis 1923 im Besitz der Familie Holzhausen (Haltestelle Holzhausenstraße, U1, U2, U3). Sie finden hier einen großen Kinderspielplatz und Liegewiesen. Im Sommer öffnet ein Cafe. Im Holzhausenschlösschen können Sie sich freitags trauen lassen, das Frankfurter Standesamt hat hier eine Filiale eingerichtet. Die Frankfurter Bürgerstiftung bietet in den Räumen ein Kinderprogramm, veranstaltet Ausstellungen und Konzerte.

Günthersburg Park

Das Gelände des Günthersburg Park besaß im Mittelalter die Familie Weiß von Limpurg. Im 18. Jahrhundert gehört das Grundstück dem Gastwirt Günther zum Rothen Haus auf der Zeil. Im 19. Jahrhundert gestaltete die Familie Rothschild den heutigen Park. Es gibt Kinderspielplätze, eine Wasserspielanlage und Ballspielplätze. Der "Bornheim Boules" Club spielt in der Platanenallee Pétanque. Hunde dürfen hier nicht rein.

Bethmann Park

Im Bethmannpark (Haltestelle Merianplatz, U 4) geht es beschaulich zu. Das Besondere ist der chinesische Garten. Das große Boden-Schachspiel ist im Sommer von Spielern und Zuschauern umlagert.

Im Beratungsgarten erhalten Sie Informationen über Pflanzenkrankheiten und Schädlinge und bekommen Tipps für Ihren Heimgarten.

Brentano Park

Zwischen Bockenheim und Rödelheim (Haltestelle Rödelheim, S3, S4, S5, Bus 34) liegt an der Nidda der Brentanopark und das daran grenzende Brentanobad (Haltestelle Fischstein, U6, U7), ursprünglich - ab 1808 - der Park des Landhauses des Bankiers Georg Brentano.

An der Nidda steht das Petrihaus, das Georg Brentano 1819 von dem Bäcker Petri erwarb. Zu den Gästen gehörten Bettina und Achim von Arnim, Clemens Brentano, Marianne von Willemer, Goethe und die Gebrüder Grimm. Sie können das Haus für Veranstaltungen mieten, der Förderverein des Petrihauses will hier in Zukunft ein Museum einrichten.

Die Nidda entlang fahren Sie vom Brentano Park aus mit dem Fahrrad durch die Parkanlagen, durch Felder und Wiesen nach Höchst- oder in die entgegengesetzte Richtung nach Bad Vilbel.

Zoologischer Garten

Der 1858 mittels einer Aktiengesellschaft gegründete Frankfurter Zoologische Garten befindet sich im Zentrum der Stadt hinter der Konstablerwache am Ende der Zeil (Haltestelle, U6, U7).

In dem abgedunkelten Grzimek-Haus sind Nachttiere tagsüber wach. Im Katzendschungel beobachten Sie Tiger und Löwen im Freien - über Wassergräben hinweg oder durch Glasscheiben.

GrünGürtel

Seit 1991 schützt die Stadt Frankfurt 8000 Hektar Wiesen, Felder, Auen, Park-Anlagen und Wälder rund um die Stadt - einschließlich eines von Robert Gernhardt geschaffenen exzentrischen GrünGürtel-Tieres.

Ein 63 km langer GrünGürtel-Rundwanderweg führt um die Stadt, das GrünGürtel Projekt bietet geführte Wanderungen, das Umweltamt versendet auf Wunsch kostenlos eine Rad- und Wanderkarte.

Ostpark

Den kalten Winter vorausgesetzt eignet sich für das Schlittschuhlaufen der Weiher des Ostpark, zu jeder Jahreszeit können Sie die Eissporthalle nutzen (U-Bahn- oder Straßenbahnhaltestelle Eissporthalle, Straßenbahn 12, U7).

Der Ostpark wurde beim Neubau des Osthafens zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Fuß von Röderberg, Buchhang, Seckbacher- und Berger Hang als Volkspark mit Kinderspiel- und Sportplätzen angelegt. Der Ostpark-Weiher war ursprünglich ein Arm des Main. An der Ostparkstraße gibt es einen Grillplatz.

Auf dem Festplatz am Ratsweg bei der Eissporthalle findet im Frühjahr und Herbst die Frankfurter Dippemess statt. Ursprünglich ein Markt für Haushaltswaren erweiterte sich die Dippemess zum Volksfest mit Karussells, IAchterbahn, Geisterbahn, Autoscooter, Wellenflug, Riesenrad,Imbissständen und einem Festzelt mit Bier und Apfelwein.

Stadtwald

Längere Spaziergänge können Sie im Frankfurter Stadtwald unternehmen, ein guter Ausgangspunkt dafür ist der Goetheturm (alle S-Bahnen, U4, U5, U6, U7 bis Konstablerwache, dann Bus 30, 36 bis Haltestelle Hainer Weg). Von dem 43m hohen Holzturm aus haben Sie einen guten Blick über Frankfurt.

Der Stadtwald erstreckt sich von Sachsenhausen in Richtung Flughafen bis Schwanheim, Oberrad und Offenbach. Sie gehen spazieren, wandern, fahren Rad oder joggen auf einem Wegenetz von 450km. Ihr Pferd ausreiten können Sie auf 80km Reitwegen. In den 7 Waldspielparks gibt es Sportplätze, Kinderspielplätze und Grillgelegenheiten. Sie beobachten Flugzeuge beim Anflug auf den nahen Flughafen.

Der Waldgasthof Oberschweinstiege am Jakobiweiher ist ein beliebtes Ausflugslokal. In der Nähe liegt das Stadtwaldhaus - ein forstlich- ökologisches Informationszentrum mit Tierpflegestation und pädagogischem Lehr- und Erlebnispfad, Bibliothek, Medienraum und Cafeteria.

Die Fraport AG des Frankfurter Flughafens betreibt in der Nähe der Oberschweinstiege eine Messstation für Fluglärm. Landende Flugzeuge befinden sich beim Passieren des Messpunktes auf einer Höhe von ca. 430m.

Am Oberforsthaus findet am Dienstag nach Pfingsten der Frankfurter Wäldchestag statt - ein Volksfest, für das sich traditionelle Frankfurter Betriebe den Nachmittag frei nehmen.

Lohrberg

Frankfurts letzten Weinberg finden Sie im Lohrpark auf dem Lohrberg. Den guten Blick auf die Stadt nutzen viele Frankfurter vor allem an Sylvester. Eine Apfelwein-Gartenwirtschaft gibt es auch (mit dem Auto auf der Friedberger Landstraße stadtauswärts Richtung Bad Vilbel, mit Bus 30 bis Haltestelle Heiligenstock ab Konstablerwache, alle S-Bahnen, U6, U7, von hier aus sind es 10-20 Minuten zu Fuß, mit dem Fahrrad durch den Günthersburgpark stadtauswärts).

Der Lohrpark entstand um 1900 als Volkspark. Sie können auf einer Wiese (An der Straße Auf dem Lohr) grillen, für Kinder gibt es einen Spielplatz und ein Planschbecken.

Das „MainÄppelHaus Lohrberg“ Streuobstzentrum e.V. informiert und berät rund um das Streuobst. Der Hofladen führt ca. 20 Apfelsorten. Im Äppelbistro sitzen Sie unter Walnussbäumen.

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