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Naturpark Reisen - Nationalpark Hainich |
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die Betteleiche im Nationalpark Hainich
Wandern &
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Von 1442 bis 1525 hatte das St. Katharinenkloster in Eisenach eine Außenstelle im Hainich. Die Bettelmönche, die hier lebten, schlugen eine Kerbe in den Baumstamm der Betteleiche. Vorübergehende Reisende legten Spenden und Bittgebete in die Vertiefung. Die Kerbe verwitterte in den Jahrhunderten und brach aus. Die Betteleiche ist heute über 800 Jahre alt. Ausgangspunkt für den vierstündigen Rundweg durch den Buchenwald zur Betteleiche ist der Parkplatz am Obergut in Kammerforst. Sie passieren die Betteleiche auch auf dem 31,3 km langen Rennstieg von Eigenrieden nach Behringen. Auf den Wegen durch den Hainich erinnern viele Stellen an die mittelalterlichen Handelswege und Siedlungen. An Orten, an denen jemand unvorhergesehen verunglückte, so dass er die letzte Ölung nicht mehr empfangen konnte, steht traditionellerweise ein Kreuz. 200 Meter von der Betteleiche entfernt erinnert das Ihlefelder Kreuz an einen Jagdunfall mit einem Bären. Jäger und Bär sind auf der eingeritzten Zeichnung zu erkennen. Das Ihlefelder Kreuz stammt aus der Zeit um 1450, es ist das älteste Steinkreuz im Hainich. Eine vollständige Übersicht und Beschreibungen der Wege erhalten Sie bei der Nationalpark-Verwaltung in Bad Langensalza und auf der Internetseite des Nationalparkes, so z.B. einen pdf Download der Wegbeschreibung des Betteleichenwegs. Die Nationalpark-Verwaltung bietet auch geführte Wanderungen an.
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