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naturnahe Waldbewirtschaftung

naturnahe Waldbewirtschaftung

Wandern &
Vögel beobachten
im Nationalpark Hainich

Bäuerliche Laubgenossenschaften nutzen bereits seit dem 18. und 19. Jahrhundert den mittleren und nördlichen Hainich als Plenterwald.

In einem Plenterwald werden nur einzelne Bäume geschlagen und - oft mit Hilfe von Pferden - abtransportiert. Alle Alterstufen von Bäumen und Pflanzen befinden sich auf dichtem Raum nebeneinander. Der Wald wächst auf natürliche Weise nach.

Die Form der Bewirtschaftung ist über Jahrhunderte hinweg entstanden: Bei dem Schlagen einzelner Bäume muss die Auswirkung auf andere Bäume berücksichtigt werden.

Forstwissenschaftler sehen in den Plenterwäldern eine interessante Alternative zu flächenweiser Nutzung.

Der Plenterwald dient unterschiedlichen Interessen: Der Wald

wahrt und fördert die Artenvielfalt von Pflanzen- und Tieren,

ermöglicht die Entnahme von wertvollen Hölzern und

ist gleichzeitig ein attraktiver Erholungs- und Erlebnisraum.

Der hohe Totholzanteil nützt Käfern, Pilzen, Moosen und Flechten.

In Deutschland sind ca. 1 Prozent der Waldfläche Plenterwälder, in Österreich 3 Prozent, in der Schweiz 6 Prozent.

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Jean Philippe Schütz
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