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Wittumspalais
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Stadtschloss
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Goethes Wohnhaus
Goethehaus

Haus der Frau von Stein
Haus der Frau von Stein

Schillers Wohnhaus
Schillers Wohnhaus

Reisen mit Goethe:
Weimar

Auf den Spuren Goethes in Weimar

wandern Sie durch Schlösser, Gärten und Parkanlagen,

besichtigen Sie Wohnhäuser, Friedhöfe und Kirchen.

Das klassische Weimar gehört zum Unesco Weltkulturerbe.

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Goethe in Weimar

1759 begann die 19jährige hochgebildete, kunstbegeisterte Herzogin-Witwe Anna Amalia in Weimar die Weichen zu stellen.

Anna Amalia engagierte als Erzieher für ihren Sohn Carl August den Philosophen, Dichter und Shakespeare-Übersetzer Christoph Martin Wieland.

Wieland war der Auffassung, dass "wahre Aufklärung zu moralischer Besserung das einzige ist, worauf sich die Hoffnung besserer Zeiten, das ist, besserer Menschen, gründet".

Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach erledigte zunächst das Wesentliche, als er 1775 18jährig die Regentschaft übernahm: Er reiste auf Brautschau zur Prinzessin Luise von Hessen-Darmstadt, dabei machte er in Frankfurt dem 26jährigen Johann Wolfgang Goethe ein unwiderstehliches Angebot.

Goethe warf sich in das gesellschaftliche Leben am Weimarer Hof, wurde zum ständigen Begleiter des jungen Herzogs, übernahm mehr und mehr amtliche Pflichten und ging eine enge Beziehung ein zu der 33jährigen Charlotte von Stein, der mit dem Oberstallmeister Josias von Stein verheirateten Hofdame Anna Amalias, Mutter dreier Söhne. Ihren jüngsten Sohn Fritz nahm Goethe 1783 zu sich.

Elf Jahre später brach Goethe aus, besann sich auf sein Leben als Künstler und reiste für zwei Jahre nach Italien.

Nach der Rückkehr gab Goethe einen Großteil seiner politischen Ämter in Weimar ab und gründete einen Hausstand mit Christiane Vulpius: 1789 wurde ihr Sohn August geboren.

Gebäude des klassischen Weimar

In der kleinen Weimarer Innenstadt erreichen Sie die Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Kilometer zu Fuß.

Einen guten Eindruck vom Weimarer Gesellschaftsleben erhalten Sie im Wittums-Palais am Theaterplatz.

Im Wittums-Palais lebte Herzogin-Witwe Anna Amalia 33 Jahre lang, nachdem Sie die Regierungsgeschäfte ihrem Sohn übertragen hatte.

Anna Amalias Witwensitz wurde in den Wintermonaten zum gesellschaftlichen Treffpunkt, hier traf sich ihre Tafelrunde. Goethe war ständiger Gast.

Das Deutsche Nationaltheater am Theaterplatz führt seine Tradition auf das an dieser Stelle von Goethe geleitete Hoftheater zurück. Das Gebäude des Hoftheaters ist nicht erhalten, der derzeitige 1945 rekonstruierte Bau stammt aus dem Jahr 1907.

Die Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe und Johann Friedrich Christoph von Schiller sind in der Fürstengruft des Historischen Friedhofs bestattet.

Auf dem Historischen Friedhof finden Sie auch das Grab der mit Goethe befreundeten Frau von Stein, von Goethes Schwiegertochter Ottilie und den Enkeln Alma, Walther Wolfgang und Wolfgang Maximilian.

Goethes Sohn ist in Rom bestattet, Goethes Frau Christiane Vulpius auf dem Friedhof der Weimarer Jakobs-Kirche.

In Goethes Wohnhaus am Frauenplan ist die Einrichtung weitgehend erhalten: Sie sehen eine Ausstellung zu Leben und Werk und die Sammlungen des Dichters.

Goethe wohnte am Frauenplan mit Unterbrechungen seit 1782.

Gleich um die Ecke vom Frauenplan wohnte an der Ackerwand Goethes geliebte Freundin Frau von Stein.

Friedrich Christoph von Schiller lebte seit 1802 ganz in der Nähe: Schillers Wohnhaus enthält eine Ausstellung zu Leben und Werk des Dichters und zeigt Wohn- und Arbeitsräume.

Das Stadtschloss brannte kurz vor Goethes Ankunft in Weimar nieder. Als Mitglied der Schlossbau-Kommission hatte Goethe großen Einfluss auf die Gestaltung des Wiederaufbaus.

Die Anna-Amalia-Bibliothek war eines der ersten Projekte der wissenschafts- und kunstbegeisterten Herzoginwitwe Anna Amalia. Goethe gehörte zu ihrem engsten Kreis.

In der Stadt-Kirche St. Peter und Paul war Johann Gottfried Herder Pastor.

Hinter der Stadtkirche steht das Wohnhaus Herders, an der Ecke Herderplatz/Jakobstraße die ehemalige Stadtschule, das Alte Gymnasium.

Folgen Sie der Jacobstraße zur Jakobs-Kirche: Hier heiratete Goethe 1808 Christiane Vulpius.

Goethe hatte Christiane 1788 nach seiner Rückkehr aus Italien kennengelernt, 1789 wurde der gemeinsame Sohn August geboren.

Christiane Vulpius ist auf dem Jakobs-Friedhof begraben.

Schlösser, Gärten und Parkanlagen

Wandern Sie in Weimar die Ilm entlang. Zwei Kilometer vom Stadtschloss aus gelangen Sie ilmauf- und abwärts zu Parkanlagen und Schlössern der Goethezeit.

Die Gestaltung des Parks an der Ilm ilmaufwärts nach Süden geht weitgehend auf Johann Wolfgang von Goethe zurück.

Das Gartenhaus Goethes und das Römische Haus sind Bestandteil des Parks.

Herzog Carl August schenkte Goethe 1776 das Gartenhaus, es blieb Goethes Hauptwohnsitz bis 1782, auch danach suchte er es oft auf.

Goethes Räume im Gartenhaus können Sie besichtigen, im Römischen Haus finden Sie eine Ausstellung zur Geschichte des Parks an der Ilm.

Weiter ilmaufwärts führen die Flussaue zu dem etwa zwei Kilometer entfernten barocken Schloss und der Orangerie Belvedere.

Anna Amalias Nachfolger haben den Schlosspark nachklassisch-romantisch gestaltet.

Ilmabwärts gelangen Sie etwa zwei Kilometer vom Stadtschloss enfernt zum Park des barocken Schloss Tiefurt.

Der weitgehend klassische englische Landschaftspark geht auf Anna Amalia zurück, sie verlegte ihren Sommersitz 1781 nach Tiefurt.

Anna Amalias Tafelrunde ging in Schloss Belvedere und Schloss Tiefurt ein und aus, Goethe immer dabei. In beiden Schlössern können Sie Ausstellungen zum Leben der Goethezeit besichtigen.

Über die Straße gelangen Sie nach Schloss Belvedere über die Belvedere Allee im Süden von Weimar und nach Schloss Tiefurt über die Tiefurter Allee im Norden.

Schloss Ettersburg ist ein weiteres barockes Sommer- und Jagdschloss der Weimarer Herzöge etwa neun Kilometer nordwestlich von Weimar.

Auch nach Schloss Ettersburg lud Anna Amalia die Weimarer Gesellschaft im Sommer ein.

1808 veranstaltete Carl August für die Teilnehmer des Erfurter Fürstenkongresses bei Schloss Ettersburg eine große Jagd, bei dieser Gelegenheit war auch Napoleon dabei.

Den Schloßpark hat Eduard Petzold unter Anleitung des Fürsten Pückler-Muskau nach 1844 als Landschaftspark angelegt. Auf Anregung von Fürst Pückler-Muskau wurde die Schlossallee zu einer langgezogenen Waldwiese ausgeweitet, dem sogenannten Pücklerschlag.

Schloss Ettersburg ist baufällig, den Schlosspark können Sie besichtigen.

1999 wurde eine vor 250 Jahren angelegte Schneise als "Zeitschneise" wieder freigeschlagen: Sie führt von Schloss Ettersburg zum nahe gelegenen Konzentrationslager Buchenwald.

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