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Bernhard Robert Kuhse

Knut Kuhse: Das abenteuerliche Leben meines Onkels Bob

ISBN 3-936030-69-3, Verlag Rockstuhl, 2003, Euro 18,50

Robert Bernhard Kuhse wird am 6. August 1892 im damaligen Bromberg (heute Bydgoszcz) als ältester Sohn eines Oberlehrers geboren. Es folgen fünf weitere Kinder.

Bob macht eine Ausbildung als Industrie-Kaufmann, ist Soldat im ersten Weltkrieg, wird anschließend international tätiger Kaufmann bei AEG in Berlin, arbeitet in den Niederlassungen in Madrid und Lissabon.

Das Alkohol-Problem, das ihn zeit seines Lebens begleiten wird, beginnt sich abzuzeichnen.

Bob kehrt aus dem Ausland zurück und verbringt die goldenen zwanziger Jahre bei Mutter und Tante in Berlin. Er schlägt sich als freier Handelsvertreter durch.

Während der Nazizeit bekommt Bob Schwierigkeiten, da er seine nationaldemokratische Einstellung nicht verbirgt. Bobs Handelsvertreter-Vollmacht wird entzogen.

1945 bis 1948 versucht Bob vergeblich im Nachkriegs-Deutschland Fuß zu fassen. 56jährig wandert er 1948 über Schweden nach Venezuela aus.

1952 reist er kurz nach Deutschland. Über eine Heiratsanzeige lernt er seine Frau Marianne kennen.

Mit Marianne fährt Bob wieder nach Caracas: Bob betätigt sich als Handelsvertreter, die Opernsängerin Marianne singt in Bars.

Bob und Marianne machen sich 1964 auf zu einer letzten großen Reise nach Chile.

Kurz nach der Rückkehr 1965 stirbt Bob in Bad Gastein.

Sein Neffe Knut Kuhse erzählt fasziniert von einem Leben, in dem alles möglich schien.

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