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Städte-Reisen: Prag - Wälder, Gärten & Parks |
Im Grünen erholen Sie sich in Prag in den Kloster- und Palastgärten, in den königlichen Jagdgründen, in Botanischen und Zoologischen Gärten, am Letná Plateau und in den Flusstälern und auf den Hügeln der Umgebung. >> gedruckte Reiseführer & Karten >> Adressen & Links >> Unterkunft in Prag, Hotels Kloster- und PalastgärtenKleinseite - Malá StranaDen größten Teil der Prager Kloster- und Palastgärten erreichen Sie von der Prager Kleinseite. Gehen Sie vom Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí (Haltestelle, Tram 12,20,22,23 ab Metro-Station Malostranská, Linie A, Tram 18) - die Straße Karmelitská entlang, Sie erreichen die barocken Palastgärten am Fuß des Petrin-Hügel (Laurenzi-Berg). An der Karmelitská Nr. 25 liegt der Eingang zu dem Vrtbovská Garten, biegen Sie rechts in die Straße Hellichova ein, finden Sie den Eingang zu den Gärten Lobkovická, Vratislavská, Schönberská Zahrada. Von hier aus führt ein Weg durch die Palastgärten zum Aussichtsturm des Petrin-Hügels und zu dem Garten des Klosters Strahov.
Eine Standseilbahn und ein Fußweg führen auf den Petrin-Hügel von der Verlängerung der Karmelitská bei U lanové dráhy (Haltestelle Újezd, Tram 12,20,22,23 ab Metro-Station Malostranská, Linie A, Tram 18). An den Serpentinen des Fußwegs küssen sich am Denkmal des romantischen Dichters Karel Hynek Mácha Verliebte im Mai. Am Petřín blühen im Frühjahr die Obstbäume. Früher lagen an dem Hügel Wälder, Weinberge und Steinbrüche. Südlich der Seilbahnstation befindet sich das Štefánik Observatorium und Planetarium. Von hier aus führt ein Weg durch die Kinsky Gärten - Kinského Zahrada hinunter nach Smíchov (Haltestelle Kobrova, Bus 176 zum Karlsplatz - Karlovo náměstí Metro B, Tram 3,4,10,14,16,17,18,22,24, Bus 291,X3). Auf dem Weg kommen Sie an einer karpato-ukrainischen Holzkirche des 17. Jahrhunderts vorbei, 1929 in dem Park aufgestellt als Teil der ethnologischen Sammlung des Nationalmuseums. Die Laurenz-Kirche - Kostel sv. Vavřince - nördlich der Standseilbahn wurde 1775 an der Stelle der älteren romanischen Kapelle gebaut. Von der Kapelle des Grabs Christi - Kaple Božiho hrobu - führt ein Weg mit den Stationen der Kreuzigung zur Kleinseite (Kalvarie). Von der 62 m hohen Miniatur-Kopie des Eiffelturms auf der Kuppe haben Sie einen atemberaubenden Blick auf Prag. Der Aussichtsturm - Petřinská rozhledna - und das Spiegelkabinett unterhalb des Turms wurden wie die Standseilbahn 1891 für die Prager Ausstellung errichtet. Unterhalb des Aussichtsturms liegt das Spiegelkabinett der Prager Ausstellung von 1891 und ein historischer Vorläufer des Kinos: In dem Diorama kämpfen 1648 Prager auf der Karlsbrücke gegen Schweden. Neben dem Aussichtsturm verläuft die Hungermauer - Hladová zed' - von der Straße Újezd zum Kloster Strahov. Karl IV ließ die Befestigungsanlage von den Armen Prags errichten. Entlang der Hungermauer führt Sie ein Weg vom Aussichtsturm zum Kloster Strahov (Haltestelle Poholeřec: Tram 22,23). Gehen Sie vom Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí (Haltestelle, Tram 12,20,22,23 ab Metro-Station Malostranská, Linie A, Tram 18) die Mostecká zur Karlsbrücke entlang und biegen Sie hinter dem Kleinseitner Brückenturm - Mostecké věže - links ab in die Straße U lužického semináře. Hier befindet sich eine der ältesten Parkanlagen Prags - Vojanovy Sady. Der Garten wurde im 13. Jahrhundert angelegt, im 17. Jahrhundert gehörte das Grundstück den Karmelitern.
An der Metro-Haltestelle Malostranská (Metro A, Tram 12,18,20,22,23) liegt der Wallenstein Palais - Valdštejnský Palác. In dem Palais residiert der tschechische Senat, der barocke Garten ist für Besucher geöffnet. An der Valdštejnská Nummer 10-12 liegt der Eingang zu den barocken Hang-Gärten des Ledebur und Kolowrat Palais unterhalb der Burg. Von den Bänken der Terassen genießen Sie einen spektakulären Blick über Prag. Wenzelsplatz - Václavské náměstíIn der Neustadt entspannen Sie sich neben dem Wenzelsplatz - Václavské náměstí (Tram 3,9,14,24) im Klostergarten der Franziskaner-Mönche - Františkánská zahrada. Der Garten gehört zu der gotischen Maria-Schnee-Kirche - Kostel Panny Marie Sněžné (Haltestelle Můstek, Metro A,B).
Schloss TrojaDas barocke Schloss Troja - Trojská Zámek - liegt auf einer Anhöhe hinter der Moldauschleife im Norden von Prag (Haltestelle Zoologická zahrada, Bus 112 von Haltestelle Nádrazí Holešovice, Metro C, Bus 102,210, Tram 5,12,14,15,17). Von den Bänken der Terassengärten unterhalb von Schloss Troja genießen Sie den Blick auf die Moldau und die Prager Altstadt. Neben Schloss Troja liegen der Prager Zoo und ein Botanischer Garten. Im Sommer fahren Boote von der Anlegestelle an der Palackého-Brücke im Süden Prags (nächste Haltestelle ist Karlsplatz - Karlovo náměstí, Metro B, Tram 3,4,10,14,16,17,18,22,24, Bus 291,X3).
Stromovka ParkRudolf II ließ in dem Baumgarten - Stromovka - seltene Bäume pflanzen und Seen anlegen. Der königliche Hirschpark - Královská obora - nördlich der Prager Burg ist die größte Parkanlage Prags. Bringen Sie Fahrräder oder Inline-Skates mit. Auf der Westseite am Messegelände - Výstavišté - steht ein Planetarium (Haltestelle Výstavišté, Tram 5,12,14,15,17 von Nádrazí Holešovice,Metro C, Bus 102,210).
Auf der Nordseite führt ein Weg über die Cisařský Insel zu Schloss Troja und zu dem Zoologischen und Botanischen Garten auf der anderen Seite der Moldau (Haltestelle Zoologická zahrada, Bus 112 von Haltestelle Nádrazí Holešovice, Metro C, Bus 102,210, Tram 5,12,14,15,17). Botanische und Zoologische GärtenIn der Nähe des Karlsplatzes gelangen Sie an der Straße Na Slupi 16 zu dem alten Botanischen Garten (Haltestelle Botanická Zahrada, Tram 18,24).
Den größeren und neueren Botanischen Garten finden Sie im Norden von Prag bei Schloss Troja (Haltestelle Zoologická zahrada, Bus 112 von Haltestelle Nádrazí Holešovice, Metro C, Bus 102,210, Tram 5,12,14,15,17). Daneben liegt an der Moldau der Prager Zoo. Über die Cisařský Insel führt ein Weg zu der Parkanlage Stromovka auf der anderen Seite der Moldau (Haltestelle Výstavišté, Tram 5,12,14,15,17 von Nádrazí Holešovice, Metro C, Bus 102,210). Im Sommer fahren Boote von der Anlegestelle an der Palackého-Brücke im Süden Prags (nächste Haltestelle ist Karlsplatz - Karlovo náměstí, Metro B, Tram 3,4,10,14,16,17,18,22,24, Bus 291,X3). Letná ParkAuf dem Letná Plateau wandern Sie mit Blick auf Stadt und Burg (entlang der Straße Milady Horákové, Haltestelle Hradčanská, Metro A, Tram 1,8,15,20,22,25,26,38, Bus 108,131,174,216 oder Haltestelle Letenské náměstí Tram 1,8,25,26). Der Park ist ein Prager Naherholungsgebiet. 1955-62 blickte eine Stalin Statue über die Stadt, seit 1991 schlägt an der Stelle ein Riesen-Metronom den Takt. Skater springen über die bröckelnden Marmorstufen. Auf dem Gelände finden große Veranstaltungen statt, ob Demonstration, Zirkusfestival oder Papst-Messe. Sie haben mehrfach Gelegenheit einzukehren.
Einen guten Blick auf Karlsbrücke, Altstadt und Burg haben Sie vom der Terasse des gusseisernen Hanau Pavillon - Hanavský Pavilon. Der neubarocke Jugendstil-Pavillon wurde in Komárov bei Horovice für die Prager Ausstellung 1891 produziert, gestiftet von dem Besitzer der Gießereien Fürst Wilhelm von Hanau und Horowitz, Sohn des von Preussen vertriebenen letzten Kurfürsten von Hessen, Friedrich Wilhelm, 1852 hatte Friedrich Wilhelm den Besitz von Horovice gekauft...(Haltestelle Malostranská, Linie A, Tram 12,18,20,22,23). An der Ostseite des Parks kommen Sie an dem Pavillon der Expo 58 und einem Biergarten 'pod kaštany' vorbei zu dem Gartenrestaurant eines barocken Schlösschen - Letenský zámeček - Blick auf Moldau und Altstadt inklusive. (Haltestelle Nábřeží Kapitána Jaroše Tram 5,8,14 ab náměstí Republiky, Metro B, Tram 12,25,26). Ein paar hundert Meter weiter liegt das Technische Museum und das Landwirtschaftsmuseum (Kostelní 42 und 44, Haltestelle Letenské náměstí Tram 1,8,25,26). UmgebungZavistSie wandern im Süden Prags im Naturschutzreservat Sance den Keltischen Naturlehrpfad entlang auf dem Boden der keltischen Stadt und Burg Zavist. Von Zavist aus haben Sie einen guten Blick über das Břežany-Tal (vom Tal aus: Bushaltestelle Zavist oder Bahnhof Zbraslav - Zbraslavské náměstí, Bus 165 über Lahovice oder Modřany, Tram 3,17, Bus 205,341, von oben: Stadtteil Tocnà, Bus 173 aus Modřany, entlang der Straße Na strankach zum Naturlehrpfad). Das Kloster von Zbraslav - Zbraslavský klášter - stammt ursprünglich aus dem Jahr 1292 (Haltestelle Zbraslavské náměstí, Bus 129,241,243,255,390 ab Haltestelle Smíchovské nádraží, Metro B oder Sie nehmen Bus 165 über Lahovice oder Modřany,Tram 3,17, Bus 205,341). König Wenzel II und König Wenzel IV haben hier die Begräbnisstätte. Hussisten, die Passauer und die Truppen des Kaisers Matthias zerstörten das Kloster im 16. Jahrhundert. 1740 wurden die Gebäude renoviert, das Kloster schloss 1785. Zeitweise stand eine Zuckerraffinerie auf dem Gelände. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das einstige Kloster zum Schloss. Die Nationalgalerie zeigt in den Räumen chinesische, japanische, indische, südostasische, tibetische und islamische Kunst. Das japanische Teehaus im Erdgeschoss bietet eine Auswahl japanischer und chinesischer Teesorten. ÚněticeNördlich von Prag liegt das Tal von Únětice - Aunjetitz. Der Ort, bei dem der Hobby-Archäologe Čeněk Rýzner ein früh-bronzezeitliches Gräberfeld entdeckte, gab der frühzeitlichen europäischen Aunjetitz-Kultur den Namen. Sie gelangen nach Únětice mit dem Bus 355,359 von der Haltestelle Dejvická (Metro A, Tram 2,20,26, Bus 107,119,147,161,217,218,312,316,340,350). Von Únětice aus wandern Sie das Flußtal entlang nach Roztoky an der Moldau. Das Schloss von Roztoky beherbergt ein Regional-Museum (Bus 340,350 zurück zu Haltestelle Dejvická Metro A, Tram 2,20,26, Bus 107,119,147,161,217,218,312,316). Šárka TalWestlich von Dejvická (Haltestelle, Metro A, Tram 2,20,26, Bus 107,119,147,161,217,218,312,316,340,350) liegt der Naturpark um Divoká Šárka (Tram 20,26, Bus 108, 119,179,218,225). Ausgangspunkt der Šárka ist das nahegelegene Reservoir Džbán. Im Sommer können Sie hier schwimmen. Sie wandern ca 7 km das Flusstal entlang von der Haltestelle Divoká Šárka zur Mündung an der Moldau bei dem Prager Vorort Baba (Haltestelle V Podbabě, Bus 107,116,147,160,340,350,355,359). Sie finden Bushaltestellen entlang der gesamten Strecke. rund um das Jagdschloss Stern - Letohrádek HvězdaDen großen Park am Hang des Weißen Bergs - Obora Hvězda - ließ Ferdinand I um 1530 anlegen (Südseite: Haltestelle Malý Břevnov, Tram 22,25 Nordseite: Haltestelle Petriny, Tram 1,18). Von allen Seiten des Parks führen Alleen zu dem Jagdschloss Stern - Letohrádek Hvězda, einem exzentrischen, 1555-58 errichteten Renaissance-Schloss mit sternförmigen Grundriss.
Im Schloss beschäftigen sich Ausstellungen mit der Schlacht am nahegelegenen Weißen Berg, mit dem Werk des Schriftstellers Alois Jirásek und den Bildern des Malers Mikuláš Aleš. Fahren Sie mit der Straßenbahn 22 oder 25 von der Haltestelle Malý Břevnov eine Station weiter, gelangen Sie zu dem 381 m hohen Weißen Berg - Bílá Hora. Auf dem Hügel erinnert ein Denkmal an die Schlacht, in der hier 1620 die katholischen Habsburger den Aufstand der protestantischen Stände niederschlugen. Für den Sieg bedankten sich die Katholiken mit der 1622-24 errichteten barocken Maria Victoria Kirche - Kostel panny Marie Vítězné - in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle. Nehmen Sie die Straßenbahn 22 oder 25 zurück in die Stadt. An der Haltestelle Břevnovský klášter liegt das 993 gegründete Benediktiner-Kloster Brevnov. Die heutigen barocken Klostergebäude stammen aus dem Jahr 1720. Von den mittelalterlichen Gebäuden sind noch Fundamente zu sehen. Vor 1990 nutzte der tschechische Geheimdienst das Kloster. Auf dem Friedhof liegt das Grab des Philosophen, Phänomenologen und Comeniusforschers Jan Patočka. Der Menschenrechtsaktivist und Sprecher der Charta 77 starb 1977 nach einem Polizeiverhör. KarlštejnSchloss Karlštejn auf einem steilen Hügel über dem Fluss Berounka war die Sommerresidenz Karl IV. Das Gebäude aus dem 14. Jahrhundert wurde in der Renaissance umgebaut und im 19. Jahrhundert grundlegend renoviert (Züge fahren stündlich vom Prager Hauptbahnhof - Hlavní nádraží, die Fahrt dauert ca. 40 Minuten). Der Böhmische Karst - Český kras, in dem das Flussbett der Berounka liegt, ist ein Naturschutzgebiet. Östlich vom Ort Karlštejn aus gelangen Sie in das ca 7 km entfernte Karlík-Tal über den Ort Mořinka (Achtung: nicht über Mořina, dieser Ort ist ebenfalls sehenswert, aber ein Umweg). In Karlík stand eine weitere Burg Karl IV, Sie finden noch die Burgruine. Im Ort steht eine Rotunde aus dem 12. Jahrhundert. Aus dem Tal führt ein 1,5 km langer Weg zur Bahnstation von Dobřichovice an der Strecke Prag-Karlštejn. Von Mořina, Mořinka und Karlík fahren Busse zur Prager Metro-Station Zlicín (Metro B). Die Berounka ist ein beliebter Fluss für Kanutouren.
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