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Blick auf Vysehrad

Carolinum

Altneu-Synagoge

Altstädter Ring - Astronomische Uhr -

Altstädter Brückenkopf an der Karlsbrücke

Burg

Obecní dům

Lucerna Passage

von oben nach unten:
Blick auf Vysehrad
Carolinum
Altneu-Synagoge
Altstädter Ring - Astronomische Uhr -
Altstädter Brückenkopf an der Karlsbrücke
Burg
Obecní dům
Lucerna Passage

Städte-Reisen: Prag
Stadtrundgänge & -fahrten
Sehenswürdigkeiten in Prag

Sie finden einen großen Teil der Prager Sehenswürdigkeiten auf Spaziergängen

entlang des Krönungswegs der böhmischen Könige durch die Altstadt zur Burg,

durch das ehemalige jüdische Viertel Josefov,

um das St. Agnes-Kloster,

auf der Kleinseite - Malá Strana - und in der Burgvorstadt - Hradčany,

rund um den Karlsplatz - Karlovo náměstí, das Neustädter Rathaus - Novoměstská radnice und

um die Metrostation Můstek.

Einen guten Blick auf die Dächer Prags haben Sie

von den Palastgärten unterhalb der Burg,

auf einem Spaziergang vom Petrin-Hügel über das Kloster Strahov zu dem Letná Plateau

von Burg Vyšehrad und

Schloss Troja.

Aus der Vogelperspektive sehen Sie Prag von dem Fernsehturm in Žižkov.

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Krönungsweg der böhmischen Könige durch die Altstadt zur Burg

Der Königsweg führt über die Celetná - die Zeltnergasse, den Altstädter Ring - Staromêstská - und den Kleinen Ring - Malé náměstí, die Karlsgasse - Karlova - entlang zum Kreuzherrenplatz - Křižovnické náměstí - über die Karlsbrücke - Karlův most, Brückengasse - Mostecká, Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí - und Nerudagasse - Nerudova - zur Burg.

Die historische Altstadt Prags gehört zum Unesco Weltkulturerbe. An der Strecke liegen Bauten aus 11 Jahrhunderten. Nehmen Sie sich mindestens einen Tag Zeit.

Den Krönungsweg gehen Prag-Besucher aus aller Welt. Wieviele es gerade sind, finden Sie heraus mit den Webcams der Karlsbrücke und des Altstädter Rings.

Ausgangspunkt des Krönungswegs der böhmischen Könige war die alte Stadtresidenz, heute steht an der Stelle der beeindruckende Jugendstilbau des Gemeinde- und Repräsentationshauses - Obecní dům - am Platz der Republik - náměstí Republiky (Metro B, Tram 5,8,12,14,25,26). Sehenswert ist auch das Jugendstilgebäude des Hotel Paříž nebenan.

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Gehen Sie an dem 1475-1886 errichteten Pulverturm vorbei nach Westen in die Celetná - Zeltnergasse. Zum Schutz vor dem Hochwasser der Moldau hat man in Prag Jahrhunderte hindurch übereinander gebaut. Hinter den barocken Fassaden stecken gotische Häuser auf romanischen Fundamenten.

Eine Ausnahme ist an der Ecke zum alten Obstmarkt - Ovocný trh - die Nummer 34: Das Haus der Schwarzen Madonna - Dům U černé Matky Boží - hat eine 1912 errichtete kubistische Fassade. Sie können hier eine Ausstellung über den tschechischen Kubismus besuchen.

An der Nummer 3 der Celetná verbrachte Franz Kafka 1896-1907 seine Jugend, als Kind wohnte er 1888-89 mit seiner Familie an der Nummer 2.

Sie sind jetzt am Altstädter Ring - Staromêstská (Metro A, Tram 18,17, Bus 207), dem zentralen Prager Marktplatz seit dem 10. Jahrhundert.

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Der Teynhof - Týnský dvúr - oder Ungelt nördlich der Celetná war im Mittelalter ein (Zoll)-Lagerplatz, das angrenzende Granovsky-Haus - dům Granovských - eine Herberge für durchreisende Kaufleute.

In der 1365 errichteten Teyn-Kirche - Týnský Chrám - befindet sich der Grabstein des 1601 in Prag gestorbenen dänischen Astronomen Tycho Brahe.

Auf der Nordseite des Altstädter Rings sind an der Nummer 12 in dem barocken Goltz-Kinsky Palais - Palác Goltz-Kinských - noch Elemente der romanischen, gotischen und Renaissance Vorgängerbauten erhalten. Die Nationalgalerie zeigt in den Räumen eine Ausstellung tschechischer Landschaftsmalerei vom 17. bis 20. Jahrhundert.

Die Pazifistin Bertha Suttner wurde 1843 in dem Palais als Gräfin Kinsky geboren. Der mit ihr befreundete schwedische Sprengstoff-Fabrikant Alfred Nobel war in dem Palais zu Gast.

Franz Kafka ging im Goltz-Kinsky Palais zur Schule, sein Vater führte im Parterre eine Zeitlang ein Kleidungsgeschäft.

Vom Balkon des Goltz-Kinsky Palais verkündete Klement Gottwald im Februar 1948 die Regierungsübernahme der kommunistischen Regierung - unter Ausschluß der anderen Parteien der Nationalen Front.

Das Altstädter Rathaus - Staromêstská radnice - auf der Westseite entstand 1338 aus einer Reihe privater gotischer Häuser. Die einzigartige astronomische Uhr aus dem Jahr 1410 zeigt jede volle Stunde von 9 bis 21 Uhr den Gang der 12 Apostel, von Petrus mit dem Himmelschlüssel bis zum Krähen des Hahns. Sonne, Mond und Sterne drehen sich um Prag, die Uhr zeigt "altböhmische", "römische" und "babylonische" Zeit an, Sonnen- und Mondphasen, Tierkreiszeichen, den Monatszyklus und einen Jahreskalender mit 365 Tagen.

Der Blick über die Dächer Prags lohnt den Aufstieg auf den Rathausturm.

Im Altstädter Rathaus sehen Sie im Mass-Stab 1 : 1000 ein Modell der Stadt Prag vom Ende des 20. Jahrhunderts, die Galerie der Stadt Prag zeigt in den Räumen des Altstädter Rathauses wechselnde Ausstellungen.

Die Jan Hus Statue in der Mitte des Altstädter Rings wurde 1915 aus Anlass des 500. Todestags des Reformators aufgestellt. Altstädter Ring und Rathaus sind eng mit der Geschichte der Hussiten verbunden.

Hussiten haben in der Teyn-Kirche gepredigt und in der Teyn-Schule unterrichtet. Den demonstrativ auf dem Kirchengiebel aufgestellte Abendmahl-Kelch der utraquistischen Hussiten gossen die siegreichen Katholiken 1626 um in den Strahlenkranz der goldenen Madonna. Vor dem Altstädter Rathaus wurde 1422 der hussitische Prediger Jan Želivský, 15 Jahre später 57 weitere Hussiten hingerichtet. 1458 wählten die Prager Bürger den Hussiten Georg von Podebrad im Altstädter Rathaus zum König, 1621 verloren auf dem Altstädter Ring nach der Schlacht am Weißen Berg 27 führende Aufständische den Kopf. An sie erinnert eine Gedenktafel am Rathaus.

An der Nordseite des Altstädter Rathauses stand an der Straße U radnice Nummer 5 (heute: Náměstí Franze Kafky 5) das Geburtshaus Franz Kafkas. Das ursprüngliche Portal ist erhalten, Sie können in dem Haus eine Ausstellung über den Schriftsteller besuchen.

Von 1889-95 wohnte Franz Kafka auf der Südseite des Altstädter Rathauses im Haus U minuty.

Der Krönungsweg führt Sie weiter vom Altstädter Ring am Haus U minuty vorbei über den Kleinen Ring - Malé náměstí - die Karlova entlang.

Biegen Sie nach rechts ein in die Husova, liegt an der Nummer 20 der Palais Clam-Gallas - Palác Clam-Gallasův, erbaut 1707 von dem Wiener Hofarchitekten Johann Fischer von Erlau für den Habsburger Diplomaten Johann Wenzel Gallas, Enkel des Wallenstein-Mörders. In dem Palais finden Ausstellungen des Prager Stadtarchivs statt. Folgen Sie der Husova weiter, gelangen Sie zum Sitz der Prager Stadtverwaltung am Mariánské náměstí. Das heutige Neue Rathaus - Nová radnice - ist ein Jugendstilgebäude aus den Jahren 1908-12.

Zwischen Mariánské náměstí und Karlova erstreckt sich das ehemalige Jesuitenkolleg Klementinum. In der Bibliothek mit dem eindrucksvollen barocken Lesesaal befindet sich die Staatsbibliothek. Der Mathematiker Josef Steplin gründete auf dem Gelände 1775 eine astronomische und meteorologische Station. Bis 1918 wurde von dem astronomischen Turm aus die Mittagszeit mit einer Flagge bekannt gegeben, gefolgt von einem Kanonenschuss vom Prager Schloss. Das Klementinum dient noch immer als Wetterstation.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Karlova biegt von der Husova rechts die Straße Řetêzová ab. An der Nummer 3 besichtigen Sie das Palais der Herren von Kunstadt und Podebrad - Dům pánů z Kunštátu a Poděbrad. Hier lebte der hussitische König Georg von Podebrad vor der Thronbesteigung. Der romanische Keller ist einer der besterhaltenen in der Prager Altstadt.

Entlang der Karlova und Seminářská kommen Sie an den barocken Kirchen des Klementinums St. Clemens und St. Salvator vorbei, dazwischen liegt eine Maria Himmelfahrt geweihte Kapelle - Kaple Nanebevzetí Panny Marie: Diese von der italienischen Gemeinde 1590-1600 errichtete 'Welsche Kapelle' war der erste Barockbau Prags.

Die Seminářská führt zum Kreuzherrenplatz - Křižovnické náměstí - an der Karlsbrücke.

Baumeister der 1679-88 errichteten Franziskus-Kirche - Kostel Sv. Františka z Assisi - des Kreuzherren-Klosters war Jean Baptiste Mathey.

An der Moldau unterhalb der Karlsbrücke zeigt in den Prager Wasserwerken von 1880 das Smetana Museum eine Ausstellung zu Leben und Werk des Komponisten, einige Meter weiter steht der mittelalterlicher Altstädter Wasserturm.

Die Karlsbrücke - Karlův most - ersetzte die 1342 bei einem Hochwasser eingestürzte Judith-Brücke. Peter Parler begann mit dem Bau 1357, um 1400 waren Brücke und Altstadt-Turm fertiggestellt. 500 Jahre lang war die Brücke die einzige Verbindung der beiden Stadthälften. Die Heiligenfiguren auf dem Brückengeländer stammen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert.

Überqueren Sie die Karlsbrücke. Der niedrigere der beiden Brückentürme auf der Kleinseite ist älter als die Brücke selbst: Er stammt aus dem 12. Jahrhundert. Den größeren Turm gab 1464 König Georg von Podebrad in Auftrag.

Folgen Sie der Straße Mostecká zum Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí (Tram 12,20,22,23). An der Mostecká 18 zeigt das Wachsfiguren-Museum Prager historische Szenen und Persönlichkeiten von der sagenhaften Libuše zu Karl IV, den Alchimisten, Tycho Brahe und Rabbi Löw.

Die Architekten der Kirche St. Niklas - chrám sv. Mikuláše - am Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí - war die Baumeisterfamilie Dientzenhofer aus Rosenheim: Vater Christoph schuf das barocke Langhaus, Sohn Kilian Ignaz die Türme. 1787 spielte Wolfgang Amadeus Mozart hier die Orgel.

An der Nummer 21 steht das ehemalige Rathaus der Kleinseite - Malostranská radnice, ein ab 1617 umgebauter Renaissance-Bau. In dem Gebäude verfassten 1575 Prager Protestanten die Böhmische Konfession - České Konfese, mit der sie vom Kaiser Glaubensfreiheit forderten.

Wollen Sie sich entspannen, gehen Sie vom Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí - die Karmelitská entlang. Auf der rechten Seite befindet sich der Eingang zu den barocken Gärten der Paläste am Fuß des Petrin-Hügel - Vrtbovská, Lobkovická, Vratislavská, Schönberská Zahrada.

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unterhalb der Palastgärten am Fuß des Petrin-Hügels übernachten Sie in der Nähe der Moldau in einem Gebäude des 17. Jahrhunderts
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Die barocke Kirche Maria Victoria - Kostel panny Marie Vítězné - an der Karmelitská 13 errichteten 1611 deutsche Lutheraner als Dreifaltigkeits-Kirche, 1624 übernahmen Karmeliter die Kirche. Das spanische "Jesulein" ist das Ziel von Wallfahrten, seit Polyxena von Lobkovic den Karmelitern 1628 die Figur schenkte.

Zurück am Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí - führt am Palais Liechtenstein - Lichtenštejnsky palác - die Nerudova zwischen Thun-Hohenstein und Morzinský Palais zur Burg.

An der Karmelitská und Nerudova finden Sie zahlreiche Restaurants und Cafes.

Die Häuser der Nerudagasse tragen die Wappen ihrer ehemaligen Bewohner. In dem Renaissance-Haus zu den drei Geigen - Dům U Tŕí housliček - an der Neruda Nummer 12 wohnten Geigenbauer.

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am Ende des Krönungswegs der böhmischen Könige liegt vor der Burg in einem rekonstruierten Gebäude des Jahres 1348 das vier Sterne
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das Haus "Zum Grünen Krebs" stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert
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im 17. Jahrhundert lebte der Maler Peter Brandl im
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Die barocke Theatiner-Kirche St. Maria von der immerwährenden Hilfe - Kostel Panny Marie ustavi né pomoci u kajetánů - an der Nerudova 24 entstand um 1700.

An der Nerudova Nummer 32 zeigt die Dittrich Apotheke - Dittrichova lékárna - im Haus zum goldenen Löwen eine Ausstellung historischer Apotheken vom 16. bis 19. Jahrhundert.

An der Nummer 33 waren Mozart und Casanova die Gäste von Josef von Bretfeld.

Der Autor der 'Kleinseitner Geschichten' Jan Neruda lebte von 1845 bis 1891 an der Nerudova Nummer 47.

Die Gasse Ke Hradu führt nach rechts zum Eingang der Burg. Gegenüber liegen das Sternberg Palais und der Sitz des Prager Erzbischofs.

In dem barocken Sternberg Palais - Šternberský palác - zeigt die Nationalgalerie europäische Kunst von griechisch-römischer Klassik bis zum Ende des Barock, darunter byzantinische Ikonen, Gemälde von Albrecht Dürer, Holbein dem Älteren, Lucas Cranach dem Älteren, Rembrandt, Goya, Hals und Rubens.

Das Erzbischöfliche Palais - Arcibiskupský palác - stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das im 16., 17. und 18. Jahrhundert mehrfach umgestaltete Gebäude zeigt inzwischen eine Rokoko-Fassade.

Ältestes erhaltenes Palais am Burgplatz - Hradčanské náměstí - ist der eindrucksvolle, Mitte des 16. Jahrhunderts errichtete Renaissance-Bau des Palais Schwarzenberg - Schwarzenberský palác, das Gebäude entwarf Agostino Galli ursprünglich für Jan Lobkovic.

Ende des 16. Jahrhunderts wurde an der Nummer 8 das Martinic Palais - Martinický palác - errichtet. Jaroslav Martinic, Opfer des Fenstersturzes von 1618, erwarb und erweiterte das Gebäude 1624.

An der Nummer 5 residiert die Konsularabteilung des Außenministeriums im Palais Toskana - Toskánský palác. Der Barockbau entstand 1689 – 1691, die Großherzöge der Toskana kauften das Gebäude 1718.

An der Ecke Loretánska 1 kommen Sie an dem bescheidenen Rathaus der Burgvorstadt - Hradčanská radnice vorbei, das Renaissance-Haus stammt aus dem Jahr 1603.

In den ehemaligen Adelspalästen von Burgvorstadt und Kleinseite befinden sich Ministerien und Botschaften, der Sitz der tschechischen Regierung ist die Prager Burg - Pražský Hrad. Am Westtor zum ersten Burghof stehen Wachen.

Die Burggalerie im zweiten Hof stellt europäische Meister der Renaissance und des Barock aus.

Den Bau des Veitsdom - Chrám sv. Víta - auf der Burg beschloss Johann von Luxemburg 1344, die endgültige Fertigstellung sollte bis 1929 dauern. Die ältesten Teile errichteten die gotischen Baumeister Matthias von Arras und Peter Parler, im 16. Jahrhundert stellte Bonifaz Wohlmut den großen Turm fertig, der Turmaufsatz stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zwei Glasfenster des 20. Jahrhunderts stammen von Alfons Mucha und Ludvik Kysela.

Im Mihulka Pulver Turm - Prašná věž - arbeiteten zu Zeiten Rudolf II Alchimisten. Sie finden hier den Nachbau eines alchimistischen Laboratoriums des 15. Jahrhunderts. Eine Ausstellung befasst sich mit tschechischer Militärgeschichte.

Unter dem Alten Königspalast - Starý Královský Palác - aus dem 12. Jahrhundert sind Reste des romanischen Fürstenpalasts aus dem 9. Jahrhundert zu sehen. Eine Ausstellung zeigt die Geschichte der Prager Burg.

1493-1503 entstand der spätgotische Vladislav-Saal - Vladislavský sál - nach Entwürfen des Baumeisters Benedikt Ried. Von hier aus geht es in die Böhmische Kanzlei - Česká kancelář, Tatort des Prager Fenstersturzes von 1618.

Ältester erhaltener Bau auf der Burg ist die Basilika St. Georg - Bazilika Sv.Jiří - aus dem Jahr 1142, der Vorgängerbau stammte aus dem Jahr 920. In der Basilika befindet sich der Sarkophag des 921 gestorbenen Vratislav I und das Grab der im gleichen Jahr ermordeten heiligen Ludmila. Das Innere der Basilika hat eine um 1900 erfolgte Restaurierung wieder in den romanischen Zustand versetzt. An die Basilika schließt der barocke Umbau des ursprünglich 973 errichteten Benediktinerinnen-Klosters an. Die Nationalgalerie zeigt im St. Georgs-Kloster die am Hof des Kaisers Rudolf II entstandene manieristische Malerei neben Gemälden und Skulpturen des tschechischen Barock.

Der Name des Goldenen Gässchen - Zlatá ulička - erinnert an die Alchimisten am Hof Rudolf II, doch wohnten hier Goldschmiede, Handwerker und Bedienstete der Burg. Ende des 19.Jahrhunderts wurde die malerische Gasse zum Künstlerviertel, 1916-17 lebte Franz Kafka mit seiner Schwester kurzzeitig in der Nummer 22, in den 1920er Jahren hatte Jaroslav Seifert hier seine Adresse.

1498 wurde der Adlige Dalibor von Kozojedy wegen Anstiftung eines Bauernaufstandes in dem Daliborka Turm der Burg gefangen gehalten. Smetana sicherte im 19. Jahrhundert mit der Oper Dalibor den Nachruhm.

Im Palais Lobkovic - Lobkovický palác - zeigt das Nationalmuseum historische Ausstellungsstücke, darunter die Gründungsurkunde der Karls-Universität von 1348 und das Schwert, mit dem der Scharfrichter 1621 am Altstädter Ring 27 führende Beteiligte des Ständeaufstands enthauptete.

Gegenüber dem Palais Lobkovic finden Sie im Burggrafenamt - Nejvyšší purkrabství - an der Straße Jiřská ein Spielzeugmuseum.

Am Schwarzen Turm - Černá véž - vorbei kommen Sie durch das östliche Burgtor über die alte Schloss-Stiege - Staré zámecké schody - zur Metro-Station Malostranská (Metro A, Tram 12,18,20,22,23) am Wallenstein Palais - Valdštejnský Palác. In dem Palais residiert der tschechische Senat, der barocke Garten ist für Besucher geöffnet.

An der Valdštejnská Nummer 10-12 liegt der Eingang zu den barocken Hang-Gärten des Ledebur und Kolowrat Palais unterhalb der Burg. Von den Bänken der Terassen genießen Sie einen spektakulären Blick über Prag.

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neben den Ledeburg-Palastgärten unterhalb der Burg finden Sie in einem Renaissance-Bau Rudolf II. das
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hier wohnte einst Tycho Brahe
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Josefov

In das alte jüdische Viertel gelangen Sie vom Altstädter Ring - Staromêstská (Metro A, Tram 18,17, Bus 207) über den Boulevard Pařížská - Pariser Straße.

Bei der Sanierung der Prager Altstadt um 1900 wurde ein großer Teil der Häuser des ehemaligen Ghettos abgerissen und durch Jugendstilbauten ersetzt. Erhalten sind sechs Synagogen, der Friedhof, das Rathaus und ein Zeremoniensaal. Das Jüdische Museum zeigt in den Gebäuden Kultgegenstände, hebräische Handschriften und Bücher.

Die Pařížská - Pariser Straße - führt auf der linken Seite direkt zur Altneu-Synagoge aus dem 13. Jahrhundert.

Die Altneu-Synagoge - Staronová synagoga - ist Europas älteste Synagoge, in der noch Gottesdienste stattfinden. Gleichzeitig ist die Synagoge eines der ältesten gotischen Gebäude Prags. Der Legende nach ruht auf dem Dachboden der Golem.

Biegen Sie an der Altneu-Synagoge nach links ab und gehen Sie links die Maiselova entlang. Der Bürgermeister Mordechai Maisel finanzierte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Türkenkriege des Kaisers Rudolf II und stiftete das Jüdische Rathaus - Židovská radnice, an dem Sie jetzt vorbei kommen, mit der angrenzenden Hohen Synagoge - Vysoká synagoga.

Die gegenüberliegende barocke Klaus Synagoge - Klausová synagoga - stammt aus dem Jahr 1694.

Neben der Klaus Synagoge liegt an der Gasse U starého hřbitova der Ausgang des Alten Jüdischen Friedhof Starý - židovský hřbitov - mit dem Zeremoniensaal - Obřadní Síň - von 1906.

Biegen Sie an der Široká nach links ab, sehen Sie auf der rechten Seite an der Nummer 3 die 1535 errichtete Pinkas Synagoge.

Neben der Pinkas Synagoge befindet sich der Eingang zum Alten Jüdischen Friedhof - Starý židovský hřbitov.

Der älteste Grabstein steht am Grab des Rabbiners Avigdor Kara aus dem Jahr 1439. Mordechai Maisel ist auf dem Friedhof bestattet, Rabbi Löw, das letzte Begräbnis fand 1787 statt.

Folgen Sie der Maiselova weiter, gelangen Sie zur Maisel Synagoge - Maiselova synagoga. Das neogotische Gebäude steht an der Stelle der einst von Mordechai Maisel gestifteten Renaissance-Synagoge.

Um die Ecke von der Maisel Synagoge befindet sich an der Jáchymova 3 das Hauptgebäude des Jüdischen Museums.

Gehen Sie die Straße Maiselova zurück und biegen Sie nach rechts in die Široká ein. Jenseits der Pařížská liegt an der Vězeňská 1 die Španělská synagoga - Spanische Synagoge - der sephardischen Juden. Sehenswert ist der maurische Stil der Inneneinrichtung des 1868 fertiggestellten Gebäudes.

Folgen Sie der Vězeňská weiter und biegen links in die Straße Kozí, finden Sie an der Straße U Milosrdných das gotische St. Agnes-Kloster.

um das St. Agnes-Kloster

Das St. Agnes Kloster - Klášter sv. Anežsky - liegt an der Moldau nördlich des alten jüdischen Viertels Josefov (U Milosrdných, Haltestelle Staromêstská - Altstädter Ring, Metro A, Haltestelle náměstí Republiky, Metro B, Haltestelle Dlouhá trída, Tram 5,8,14, Haltestelle Právnická fakulta, Tram 17). Es ist eines der ältesten gotischen Gebäude Prags.

König Wenzel I gründete mit seiner Schwester Agnes 1234 den Franziskaner-Orden der Klarissinen, Agnes war die Äbtissin. Sie können das in den letzten Jahrzehnten restaurierte Kloster besichtigen. König Wenzel I, seine Frau Kunigunde und seine Schwester Agnes sind in den Klosterkirchen begraben. Die Nationalgalerie zeigt in den Räumen zentraleuropäische Kunst aus Mittelalter und früher Renaissance. In den Kirchen finden Konzerte statt.

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Gehen Sie von der Straße U Milosrdných aus die Agnežská entlang, gelangen Sie zu der 1330 bis 1375 errichteten Kirche St. Katullus - Kostel sv. Haštala.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße U Milosrdných an der Ecke zur Straße Dušni bauten 1615-20 Böhmische Brüder die gotische Spitalkapelle in eine Renaissance-Kirche um. Von dem Umbau können Sie noch das Netzrippengewölbe und die Form der Fenster sehen. Im 17. Jahrhundert übernahmen die Barmherzigen Brüder die Kirche. 1740 erhielt die Renaissance-Kirche Kirche St. Simon und Juda - Kostel sv. Šimona a Judy - eine barocke Fassade. Die Ordensbrüder waren Ärzte, Pharmazeuten und Musik-Liebhaber: Auf der Orgel der Kirche spielte Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. Sie können in der Kirche heute noch Musik hören: Die Orgel wurde 1993 rekonstruiert, das Prager Symphonie-Orchester nutzt den Raum als Konzertsaal.

Kleinseite - Malá Strana - und Burgvorstadt - Hradčany

Barocke Kirchen, Paläste und Palastgärten prägen das Bild von Kleinseite und Burgvorstadt: Seit 1100 Jahren liegt hier das Prager Regierungsviertel.

Beginnen Sie an der Metro-Haltestelle Hradčanská (Metro A, Tram 1,8,15,20,22,25,26,38, Bus 108,131,174,216). Gehen Sie die Tychonova entlang in Richtung Burg.

An der Tychonova 4-6 kommen Sie an einem kubistischen Doppelwohnhaus von Josef Gočár vorbei.

Am Ende der Tychonova liegt linker Hand in den königlichen Gärten - Královská zahrada - das Renaissance-Lustschloss Königlicher Sommerpalast Belvedere - Královsky letohrádek Belvedér - aus dem 16. Jahrhundert.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Tychonova steht in den königlichen Gärten eine Rekonstruktion des ursprünglich 1569 errichteten Ballhauses - Mičovna.

Gehen Sie am Ballhaus vorbei weiter zum Eingang der Gärten. An der Straße U Prašného mostu liegt die barocke Reitschule - Jrdzána - des Baumeisters Jean-Baptiste Mathey.

Entlang der Straße U Prašného mostu gelangen Sie zum Burgplatz - Hradčanské náměstí.

In dem barocken Sternberg Palais - Šternberský palác - zeigt die Nationalgalerie europäische Kunst von griechisch-römischer Klassik bis zum Ende des Barock, darunter byzantinische Ikonen, Gemälde von Albrecht Dürer, Holbein dem Älteren, Lucas Cranach dem Älteren, Rembrandt, Goya, Hals und Rubens.

Das Erzbischöfliche Palais - Arcibiskupský palác stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das im 16., 17. und 18. Jahrhundert mehrfach umgestaltete Gebäude erhielt zuletzt eine Rokokko-Fassade.

Ältestes erhaltenes Palais am Burgplatz - Hradčanské náměstí - ist der eindrucksvolle, Mitte des 16. Jahrhunderts errichtete Renaissance-Bau des Palais Schwarzenberg - Schwarzenberský palác, das Gebäude entwarf Agostino Galli ursprünglich für Jan Lobkovic.

Ende des 16. Jahrhunderts wurde an der Nummer 8 das Martinic Palais - Martinický palác errichtet. Jaroslav Martinic, Opfer des Fenstersturzes von 1618, erwarb und erweiterte das Gebäude 1624.

An der Nummer 5 residiert die Konsularabteilung des Außenministeriums im Palais Toskana - Toskánský palác. Der Barockbau entstand 1689 – 1691, die Großherzöge der Toskana kauften das Gebäude 1718.

An der Ecke Loretánska 1 kommen Sie an einem bescheidenen Renaissance-Haus vorbei: Das ehemalige Rathaus der Burgvorstadt - Hradčanská radnice - wurde 1603 errichtet.

Folgen Sie der Loretánska, am gleichnamigen Platz steht das Palais Černín - Černínský palác, 1697 für den Botschafter Venedigs entworfen. Seit 1929 arbeitet das tschechische Außenministerium in dem Palais.

Gegenüber liegt die 1626 errichtete Loreto-Wallfahrtsstätte Loreta, die Fassade aus dem Jahr 1720 stammt von Kilian Ignaz Dientzenhofer.

Hinter der Loreto-Wallfahrtsstätte liegt ein Kapuzinerkloster mit der 1602 errichteten Kirche Panny Marie Andělské - Maria von den Engeln.

Vorbei an dem Kapuzinerkloster kommen Sie der Černínská entlang zu der malerischen Gasse Nový svět - Neue Welt. In der Neuen Welt lebten die Handwerker und Diener der Paläste - heute finden Sie hier Galerien und Restaurants.

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Am Ende der Gasse Nový svět liegt an der Kanovnická die barocke Kirche zum heiligen Johannes von Nepomuk - Kostel sv Jana Nepomuckého, von Kilian Ignaz Dientzenhofer 1720-29 errichtet.

Die Kanovnická führt zurück zum Burgplatz.

Über die Gasse Ke Hradu gelangen Sie zur Nerudova. An der Nerudova Nummer 32 zeigt die Dittrich Apotheke - Dittrichova lékárna - im Haus zum goldenen Löwen historische Apotheken vom 16. bis 19. Jahrhundert.

Die barocke Theatiner-Kirche St. Maria von der immerwährenden Hilfe - Kostel Panny Marie ustavi né pomoci u kajetánů - an der Nerudova entstand um 1700.

Am Ende der Nerudova gelangen Sie vorbei an Thun-Hohenstein und Morzinský Palais zum Palais Liechtenstein - Lichtenštejnsky palác - am Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí (Haltestelle, Tram 12, 20, 22, 23).

Die Architekten der Kirche St. Niklas - chrám sv. Mikuláše - am Kleinseitner Ring war die Baumeisterfamilie Dientzenhofer aus Rosenheim: Vater Christoph schuf das barocke Langhaus, Sohn Kilian Ignaz die Türme. 1787 spielte Wolfgang Amadeus Mozart hier die Orgel.

An der Nummer 21 steht das ehemalige Rathaus der Kleinseite - Malostranská radnice, ein 1617-22 umgewandelter Renaissance-Bau.

Gehen Sie vom Kleinseitner Ring - Malostranské náměstí - die Karmelitská entlang.

An der Karmelitská Nr. 25 liegt der Eingang zu dem barocken Vrtbovská Garten am Petrin-Hügel.

Die barocke Kirche Maria Victoria - Kostel panny Marie Vítězné - an der Karmelitská 13 errichteten 1611 deutsche Lutheraner als Dreifaltigkeits-Kirche, 1624 übernahmen Karmeliter die Kirche. Das spanische "Jesulein" ist das Ziel von Wallfahrten, seit Polyxena von Lobkovic den Karmelitern 1628 die Figur schenkte.

Biegen Sie nach rechts in die Hellichova. Aus dem 12. Jahrhundert stammt die Laurentius-Kirche - Kostel sv Vavŕince - auf der rechten Seite.

Die Hellichova führt zu Palastgärten am Fuß des Petrin-Hügel - Lobkovická, Vratislavská, Schönberská Zahrada.

Gehen Sie die Hellichova zurück und überqueren Sie die Karmelitská. An der Ecke zeigt das Musik-Museum im Gebäude der ehemaligen barock-klassizistischen Maria Magdalena-Kirche - Kostel sv. Maří Magdaleny - Musikinstrumente.

Folgen Sie weiter der Hellichova, Sie gelangen über die Čertovka - den Teufelsbach - zur Halbinsel Kampa. Sie finden hier einen Park und eine restaurierte Mühle aus dem 14. Jahrhundert - Sovovský mlýn. In der Mühle zeigt das Museum Kampa zeitgenössische zentraleuropäische Kunst.

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aus dem 15. Jahrhundert stammt auf der Moldau-Halbinsel Kampa das Haus des Hotels
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Jiři Trnka und Jan Werich arbeiteten hier
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in einem barocken Haus aus dem 17. Jahrhundert an der Wallfahrtskirche des "Jesulein" liegt das
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in einer Residenz des 17. Jahrhunderts wohnen Sie an der Halbinsel Kampa im
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Gehen Sie links die Kampa entlang in Richtung Karlsbrücke. Hinter dem Liechtenstein- bzw. Kaiserstein Palais an der Straße U Sovových mlýnů 4 biegen Sie links ab und überqueren den Teufelsbach. Sie befinden sich am Platz des Großpriors des Malteserordens - Velkopřevorské náměstí.

Hier und auf dem benachbarten Malteserplatz - Maltészké náměstí - residieren ausländische Botschaften in Barockpalästen. Gegenüber der französischen Botschaft im Buquoy Palais liegt der John Lennon Wall, das nach John Lennons Tod entstandene Graffiti-Symbol der Prager Opposition.

An der Lázenská finden Sie die älteste Kirche der Kleinseite: Die gotisch und barock umgestaltete Maria unter der Kette - Kostel panny Marie pod řêtezem stammt ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert.

Gehen Sie vom Malteserplatz die Lázenská entlang und biegen Sie rechts ab in die Brückenstraße Mostecká. Hinter dem Kleinseitner Brückenturm - Mostecké věže - gehen Sie links die Straße U lužického semináře entlang. Hier befindet sich eine der ältesten Parkanlagen Prags - Vojanovy Sady. Der Garten wurde im 13. Jahrhundert angelegt, im 17. Jahrhundert gehörte das Grundstück den Karmelitern.

Folgen Sie der Straße U lužického semináře und Sie gelangen zur Metro-Haltestelle Malostranská (Metro A, Tram 12,18,20,22,23) am Wallenstein Palais - Valdštejnský Palác. In dem Palais residiert der tschechische Senat, der barocke Garten ist für Besucher geöffnet.

An der Valdštejnská Nummer 10-12 liegt der Eingang zu den barocken Hang-Gärten des Ledebur und Kolowrat Palais unterhalb der Burg. Von den Bänken der Terassen genießen Sie einen spektakulären Blick über Prag.

rund um den Karlsplatz - Karlovo náměstí

Der Bau der Prager Neustadt - Nové Mêsto - im 14. Jahrhundert war ein Vorläufer moderner Stadtplanung. Aus Vieh- und Rossmärkten wurden der Karls- und Wenzelsplatz, breite Boulevards durchzogen die Stadt. Handwerker und Gewerbetreibende lebten hier, der Raum reichte bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert.

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ein gotisches Gebäude aus dem 14. Jahrhundert in einer ruhigen Seitengasse des Karlsplatzes ist das
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Von der Metro-Haltestelle an der Westseite des Karlsplatzes - Karlovo náměstí - führt die Straße Resslova zur Moldau (Haltestelle, Metro B, Tram 3,4,10,14,16,17,18,22,24, Bus 176,291,X3). Auf der rechten Seite steht an der Resslova 9 die barocke Kirche St. Cyrill und Method - Kostel sv Cyrila a Metoděje - des Architekten Kilian Ignaz Dietzenhofer. In die Kirche flüchteten tschechische Widerstandskämpfer nach dem Anschlag auf den Gestapo-Chef Reinhardt Heydrich. Eine Ausstellung erinnert an das Attentat.

Gegenüber der Kirche St. Cyrill und Method finden Sie an der Resslova die kleine gotische St. Wenzel-Kirche - Kostel sv. Václava - aus dem 14. Jahrhundert.

An der Moldau steht auf der linken Seite der Resslova das beschwingte "neo-barocke" Bürohaus Tancici dům - 'Ginger und Fred' - von Vladimir Milunic und Frank O. Gehry.

Biegen Sie am Tancici dům nach links in den Rašinovo Kai ein, und wandern Sie die Moldau entlang. Sie gelangen zur Rückseite des Emmaus Klosters - Klášter Emauzy, unübersehbar mit dem 1967 entworfenen zum Himmel ragenden Dach. Der Bau des Emmaus-Klosters aus dem Jahr 1372 wurde im 2. Weltkrieg beschädigt. Das usprünglich 'Na Slovanech' genannte slawische Zentrum des Benediktiner-Ordens diente der Verständigung der slawischen und lateinischen Kirche.

Folgen Sie auf der Vorderseite des Emmausklosters rechts der Straße Vyšehradska, kommen Sie an Na Slupi 16 zu einem der Prager Botanischen Gärten (Haltestelle Botanická Zahrada, Tram 18,24).

Gehen Sie auf der Vorderseite des Emmaus-Klosters links die Straße Vyšehradska zurück zum Karlsplatz. Vorbei an der barocken Nepomuk-Kirche - Kostel sv. Jana Nepomuckého - des Baumeisters Kilian Ignaz Dietzenhofer kommen Sie zum Fausthaus - Faustův dům - auf der Südseite des Karlsplatz. Hier wohnte der Dr. Faust ähnliche Alchimist Edward Kelley.

An der Ecke der Ječná auf der Ost-Seite steht die barocke Ignatius-Kirche - Kostel sv. Ignáce z Loyoly - des Jesuitenkollegs.

Gehen Sie die Ječná entlang, und biegen Sie links in die Straße Štepánská ein. Hinter der gotischen Stephans-Kirche auf der rechten Seite führt die Straße Na Rybníčku zu einer der ältesten erhalten Kirchen Prags: Die Rundkapelle St. Longinus - Rotunda sv. Longina - stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Folgen sie weiter der Štepánská und biegen Sie links in die Žitná ein. Sie gelangen zum 1360 errichteten Neustädter Rathaus - Novoměstská radnice - an der Nordseite des Karlsplatz.

Aus dem Fenster des Neustädter Rathauses warfen 1419 radikale Hussiten drei katholische Ratsherren in die Lanzen einer aufgebrachten Menschenmenge. 1483 setzten Anhänger der Hussiten die Tradition fort: Diesmal war es der katholische Bürgermeister.

Hinter dem Rathaus steht an der Kreuzung der Straßen Spálená und Lazarská das kubistische Geschäftshaus Diamant von Emil Králíček aus dem Jahr 1912.

In der Umgebung des Karlsplatzes liegen zwei historische Gasthäuser.

Seit 1499 Bier gebraut wird im U Fleků. Biegen Sie auf Höhe des Neustädter Rathauses an der Westseite des Platzes in die Myslíkova ein. Auf der rechten Seite führt die Křemencova zu dem Gasthaus an der Nummer 11. Ein Museum zeigt Braumaschinen, Brauwerkzeuge und Braubehälter, im Sommer sitzen Sie im großen Garten, in einem der vielen Räume sorgt in eine Kabarett-Show für Unterhaltung.

Anfang des 20. Jahrhunderts völlig unscheinbar war die Gaststätte U Kalicha - Zum Kelch in Vinohrady. Jaroslav Hašek machte die Stammkneipe des Švejk international bekannt. Sie finden das völlig veränderte Restaurant in Na bojišti 12-14: Gehen Sie von der Ostseite des Karlsplatzes aus an der Ignatius-Kirche vorbei die Ječná entlang und biegen Sie rechts in die Straße Ke Karlovu ein. Die Straße Na bojišti zweigt links ab. Die nächste Haltestelle ist I.P. Pavlova (Metro C, Tram 4,6,10,11,26,22,23, Haltestelle Na bojišti, Bus 291).

Auf Ihrem Weg kommen Sie vorbei an dem von Kilian Ignaz Dientzenhofer 1715-20 für den Grafen Michna errichteten barocken Sommerschloss - Michnův letohrádek oder Vila Amerika. In dem Palais befindet sich das Dvořák-Museum (Ke Karlovu 20, Haltestelle I.P. Pavlova, Metro C).

rund um die Metrostation Můstek

Die Metro-Station Můstek (Metro A,B) liegt an der ehemaligen Altstadt-Mauer. Hier grenzt der Wenzelsplatz - Václavské náměstí - an die Geschäftsstraßen Národní und Na přikopě.

Beginnen Sie an der Moldau mit dem Nationaltheater - Národní divadlo (Haltestelle, Tram 6,9,17,18,21,22,23 ab Haltestelle Národní třída, Metro B).

Bis zur Eröffnung des Nationaltheaters im 19. Jahrhundert war das Prager Theater unter Habsburger Herrschaft deutschsprachig. Die tschechische Bevölkerung Prags finanzierte den Bau, um Stücke in der Muttersprache erleben zu können. Viele Opern Smetanas, Dvořáks und Janáčeks wurden im Nationaltheater aufgeführt. Der gläserne Anbau stammt aus dem Jahr 1980.

Das Nationaltheater bietet Oper, Schauspiel und Ballett, die Laterna Magika zeigt international verständliche Aufführungen mit Ballett und Pantomime, Lichteffekten, Musik und Film.

Gegenüber dem Nationaltheater liegt das in der Literatur vielfach verewigte Cafe Kavárna Slávia, schon Smetana soll hier verkehrt haben.

Entlang der Nationalstraße - Národní gelangen Sie zum Jungmann-Platz - Jungmannovo náměstí, vorbei an dem barocken Kloster St. Ursula - Klášter sv Voršila - und den gegenüberliegenden sehenswerten Jugendstilgebäuden an der Nr. 7 und 9.

Biegen Sie links in die Straße Na Perštýně ein, und Sie gelangen zur rekonstruierten, ursprünglich 1391 errichteten Betlehems-Kapelle am gleichnamigen Platz - Betlémské náměstí. Hier predigte Jan Hus, um die Ecke steht sein - ebenfalls rekonstruiertes - Wohnhaus.

Am Betlémské náměstí 1 zeigt das Náprstekovo Muzeum die ethnologische Sammlung des Industriellen Vojta Náprstek aus dem 19. Jahrhundert.

Folgen Sie vom Betlémské náměstí der Husova, gelangen Sie zur St. Georgs-Kirche - Kostel sv Jiří, hier predigte Jan Milíč z Kroměříže, Vorläufer von Jan Hus. Die barock umgestaltete Kirche stammt ursprünglich aus dem Jahr 1371.

Gehen Sie die Husova zurück, und biegen Sie am Betlehems-Platz ein in die Konviktská. An der Ecke zur Straße Karoliny Světlé liegt die Heiligkreuz-Kirche - Kostel sv. Kříže aus dem Jahr 1100. Die Kirche ist eines der ältesten Gebäude Prags.

Biegen Sie von der Konviktská links ab, entlang der Straße Karoliny Světlé erreichen Sie wieder die Straße Národní.

Folgen Sie weiter der Národní, auf der rechten Seite kommen Sie an der gotischen Maria-Schnee-Kirche - Kostel Panny Marie Sněžné - vorbei. Karl IV gab den Bau 1347 als Krönungskirche in Auftrag, die Maria-Schnee-Kirche war als die größte und eindrucksvollste Kirche Prags gedacht. Anfang des 15. Jahrhunderts stoppten die Hussitenkriege die Bauarbeiten, der 33 m hohe Altarraum konnte fertiggestellt werden. Neben dem Eingangsportal steht ein kubistischer Laternenpfahl aus dem Jahr 1913 von Emil Králíček und Matej Blecha.

Ab dem Jahr 1603 befand sich die Maria-Schnee-Kirche im Besitz von Franziskaner-Mönchen, in dem Klostergarten neben der Kirche - Františkánská zahrada - legen Sie eine Rast ein.

Neben der Maria-Schnee-Kirche liegt der Wenzelsplatz - Václavské náměstí (Tram 3,9,14,24). Rund um den Platz finden Sie Hotels, Geschäfte, Bars, Restaurants, Cafes, Diskotheken und Clubs.

An der Ecke zur Straße Na přikopě - Am Graben - liegt an der Nummer 1 der Koruna palác, ein Jugendstil-Einkaufszentrum aus dem Jahr 1912. Sie finden hier Boutiquen, Cafes und Juweliergeschäfte. Das funktionalistische Lindt-Gebäude an der Nummer 4 entwarf Ludvik Kysela im Jahr 1925, das Bat'a Schuhgeschäft an der Nummer 6 im Jahr 1926. Jugendstil ist das 1901 gebaute Peterkov Dům an der Nummer 12. An der Nummer 25 steht der sehenswerte Jugendstilbau des 1906 errichteten Hotels Evropa.

Westlich vom Wenzelsplatz erstreckt sich zwischen den Straßen Štepánská, Vodičkova und Vjámě der Lucerna Palast. Der Jugendstil-Komplex mit Restaurants, Cafes, Geschäften und einer Musik-Bar gehörte dem Großvater Václav Havels und ist - wieder - im Besitz der Familie. Das Kino des Lucerna Palác stammt aus dem Jahr 1909: Es ist das älteste heute noch betriebene Filmtheater Europas.

Gegenüber dem Lucerna Palast finden Sie am Wenzelsplatz das Nationalmuseum - Národní Muzeum - 1890 in Neo-Renaissance-Stil erbaut (Haltestelle Muzeum, Metro A,C). In dem Museum sehen Sie Ausstellungen zur Vor- und Frühgeschichte, Münzen, Medaillen, Theaterkostüme, Mineralien und eine zoologische Sammlung. Vor dem Museum steht die Statue des Nationalheiligen Wenzel - Václav. Nicht weit von hier verbrannte sich 1968 Jan Palach aus Protest gegen die Okkupation der Sowjet-Union.

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ein 5 Sterne Jugendstilhotel an der Metrostation Můstek ist das
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>> mehr Hotels & Apartments um den Prager Wenzelsplatz

Gehen Sie vom Nationalmuseum aus die Wilsonova zum Hauptbahnhof weiter, finden Sie an der Nummer 4 die Staatsoper - Státní Opera oder Smetanovo divadlo.

Am Wenzelsplatz finden traditionell Demonstrationen und Verlautbarungen statt - seit 1848. Auf dem Balkon des Melantrich Gebäudes an der Nummer 36 sprachen 1989 Alexander Dubček und Václav Havel.

Haben Sie den Wenzelsplatz umrundet, befinden Sie sich an der 28. října, dem Verbindungsstück zwischen den Straßen Národní und Na přikopě an der Metro-Station Můstek. Hier können Sie im Batalion Music Club Live-Rock hören.

Die Straße Na přikopě - Am Graben - führt Sie entlang barocker, klassizistischer und Jugendstil-Bauten mit Banken, Büros, Restaurants und Geschäften zum Platz der Republik - náměstí Republiky (Metro B, Tram 5,8,12,14,25,26).

An der Na přikopě 10 - neben Mc Donalds - zeigt das Museum des Kommunismus Alltagsgegenstände der 1950er bis 1970er Jahre. Initiator des Museums ist der US-Amerikaner Glenn Spicker, die Ausstellungsstücke fand er auf Flohmärkten.

Kurz hinter der Metro-Station Můstek führt von der Straße Na přikopě die Straße Havířská an Kolowrat- und Ständetheater vorbei zur St. Galluskirche..

Das Kolowrat-Theater ist ein frühbarockes Theater aus dem Jahr 1697. In dem - klassizistischen - Ständetheater - Stavovské divadlo - führte Wolfgang Amadeus Mozart seine Oper Don Giovanni zum ersten Mal auf. Der Regisseur Miloš Forman nutzte das Theater als Kulisse für den Film Amadeus. Beide Bühnen zeigen Aufführungen des Nationaltheaters, immer mit dabei auf dem Spielplan des Ständetheaters ist Mozarts Don Giovanni.

Das Viertel um die 1340 errichtete St. Galluskirche - Chrám St. Havel - ist ein altes Kaufmannsviertel aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Sie finden hier einen Obst-, Gemüse- und Lebensmittelmarkt. Rund um die Kirche gibt es Galerien und kleine spezialisierte Läden.

Gegenüber der Galluskirche an der Eisenstraße - Železná - liegt das Karolinum - der älteste Teil der Prager Universität. Den Kern bildet ein Wohnhaus aus dem Jahr 1340.

Zurück an der Straße Na přikopě biegt nach rechts die Straße Panská ulice ab. In der Nummer 7 zeigt im Kaunický palác das Mucha Museum Werke des Jugendstil-Künstlers.

Folgen Sie der Straße Na přikopě weiter bis zum Platz der Republik - náměstí Republiky (Metro B, Tram 5,8,12,14,25,26). Hier steht der vom 15. bis 19. Jahrhundert mehrfach umgebaute Pulverturm - Prašná Brána - daneben können Sie in dem 1901 errichteten Kulturzentrum des Gemeinde- oder Repräsentationshauses - Obecní dům - (jugend-)stilvoll Kaffee trinken und Konzerte hören.

Auf dem Gelände des Repräsentationshauses - Obecní dům stand bis um 1900 die Residenz der böhmischen Könige von 1383 bis 1483, Vladislav II zog 1483 vorsichtshalber auf die Burg, nachdem Hussiten den katholischen Bürgermeister aus einem der Neustädter Rathaus-Fenster geworfen hatten. 1906-12 wurde das Obecní dům an der Stelle des abgerissenen Königspalastes von den führenden Jugendstil-Künstlern der Zeit als repräsentativer tschechisch-nationaler Bau errichtet. Die Smetana-Halle im Obecní dům ist die größte Konzerthalle Prags.

Um die Ecke an der Gasse U Obecního Domu Nummer 1 steht der Jugendstilbau des 1907 errichteten Hotel Paříž.

Von Na přikopě aus nach rechts biegt vom Platz der Republik - náměstí Republiky - die Straße Hybernská ab. In dem Cafe Arco an der Nummer 16 trafen sich einst Franz Kafka, Egon Erwin Kisch, Max Brod, Franz Werfel und Rainer Maria Rilke.

Auf der anderen Seite führt vom Platz der Republik - náměstí Republiky - der Königsweg von der Residenz durch die Altstadt zur Burg - hier verlief der Weg feierlicher Krönungszüge seit der Krönung Karls IV im 14. Jahrhundert.

Aussichtspunkte

Palastgärten unterhalb der Burg

An der Metro-Haltestelle Malostranská biegen Sie am Valdštejnský Palác - Wallenstein Palais - ein in die Straße Valdštejnská. An der Nummer 10-12 liegt der Eingang zu den barocken Hang-Gärten des Ledebur und Kolowrat Palais unterhalb der Burg (Metro A, Tram 12,18,20,22,23).

Von den Bänken der Terassen genießen Sie einen spektakulären Blick über Prag.

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umgeben von Palästen übernachten Sie in einem ursprünglich gotischen Haus im
Waldstein Hotel
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im barocken Grömling Palast residieren Sie im
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neben den Ledeburg-Palastgärten unterhalb der Burg finden Sie in einem Renaissance-Bau Rudolf II. das
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hier wohnte einst Tycho Brahe
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ein gotischer Palast des 14. Jahrhunderts mit barocker Atmosphäre zwischen Vojan Garten und Waldstein Reitschule ist das
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Petrin-Hügel, Kloster Strahov und Letna-Höhen

Auf den 318 m hohen Petrin Hügel - Petřínksé Sady (Laurenziberg) - führen eine Standseilbahn und ein Fußweg von U lanové dráhy auf der Kleinseite (Haltestelle Újezd, Tram 12,20,22,23 ab Metro-Station Malostranská, Linie A, Tram 18).

An den Serpentinen des Fußwegs küssen sich am Denkmal des romantischen Dichters Karel Hynek Mácha Verliebte im Mai.

Zu Fuß gehen können Sie auf den Petrin Hügel auch durch die barocken Palastgärten - Vrtbovská, Lobkovická, Vratislavská, Schönberská Zahrada. Der Eingang liegt an der Straße Hellichova um die Ecke von der Karmelitská ab Kleinseitner Ring (Haltestelle Malostranské náměstí, Tram 12,20,22,23 ab Metro-Station Malostranská, Linie A, Tram 18).

Am Petřín blühen im Frühjahr die Obstbäume. Früher lagen an dem Hügel Wälder, Weinberge und Steinbrüche.

Südlich der Seilbahnstation befindet sich das Štefánik Observatorium und Planetarium. Von hier aus führt ein Weg durch die Kinsky Gärten - Kinského Zahrada - hinunter nach Smíchov (Haltestelle Kobrova, Bus 176 zum Karlsplatz - Karlovo náměstí Metro B, Tram 3,4,10,14,16,17,18,22,24, Bus 291,X3). Auf dem Weg kommen Sie an einer karpato-ukrainischen Holzkirche des 17. Jahrhunderts vorbei, 1929 in dem Park aufgestellt als Teil der ethnologischen Sammlung des Nationalmuseums.

Die Laurenz-Kirche - Kostel sv. Vavřince - nördlich der Standseilbahn wurde 1775 an der Stelle der älteren romanischen Kapelle gebaut. Von der Kapelle des Grabs Christi - Kaple Božiho hrobu - führt ein Weg mit den Stationen der Kreuzigung zur Kleinseite (Kalvarie).

Von der 62 m hohen Miniatur-Kopie des Eiffelturms auf der Kuppe haben Sie einen atemberaubenden Blick auf Prag. Der Aussichtsturm - Petřinská rozhledna - und das Spiegelkabinett unterhalb des Turms wurden wie die Seilzugbahn 1891 für die Prager Ausstellung errichtet.

Unterhalb des Aussichtsturms liegt das Spiegelkabinett der Prager Ausstellung von 1891 und ein historischer Vorläufer des Kinos: In dem Diorama kämpfen 1648 Prager auf der Karlsbrücke gegen Schweden.

Neben dem Aussichtsturm verläuft die Hungermauer - Hladová zed' - von der Straße Újezd zum Kloster Strahov. Karl IV ließ die Befestigungsanlage von den Armen Prags errichten.

Vom Aussichtsturm führt ein Weg zum Kloster Strahov (Haltestelle Poholeřec: Tram 22,23).

Das 1140 gegründete Prämonstratenserkloster Strahov - Strahovský klášter - auf dem Burgberg brannte 1258 ab. 1671-1784 wurde die Bibliothek und das Kloster wieder aufgebaut. Die Rochus-Kirche - kostel sv Rocha - im Kloster wurde 1612 errichtet. Die barocke Himmelfahrtskirche - Kostel Nanebevzetí Panny Marie - stammt ursprünglich aus dem Jahr 1143. 1787 spielte Mozart auf der Kirchenorgel.

Berühmt sind die barocken Bibliothekssäle des Klosters. Strahov verfügt über eine Sammlung von über 3000 Handschriften und 1500 Inkunabeln. Älteste Handschrift ist das Strahover Evangeliar aus dem 9. Jahrhundert. Eine Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die Kunstsammlung des Klosters.

Hinter dem Kloster Strahov gelangen Sie entlang der Straße Keplerova und den Königlichen Gärten hinter der Burg zu dem Park am Letná Plateau.

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eine Galerie mit Bildern des Malers Adolf Hoffmeister finden Sie zwischen Burg und Letna-Hügel im 5Sterne
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>> mehr Hotels & Apartments an der Prager Burg

Auf dem Letná Plateau wandern Sie mit Blick auf Stadt und Burg. Der Park ist ein Prager Naherholungsgebiet. 1955-62 blickte eine Stalin Statue über die Stadt, seit 1991 schlägt an der Stelle ein Riesen-Metronom den Takt. Skater springen über die bröckelnden Marmorstufen. Auf dem Gelände finden große Veranstaltungen statt, ob Demonstration, Zirkusfestival oder Papst-Messe.

An der Nordseite des Parks liegt jenseits der Straße Milady Horákové das Stadion des Fussballclubs Sparta Prag.

Auf der Ostseite des Parks oberhalb der Moldau zeigt das Technikmuseum - Národní technické muzeum - an die 50.000 Ausstellungsstücke von Astronomie bis Zugmaschine, so z.B. die astronomischen Instrumente des Hofmechanikers Erasmus Habermel aus der Zeit Tycho Brahes und Johannes Keplers oder die Dampflokomotive Kladno von 1855 (Kostelní 42, Haltestelle Letenské náměstí Tram 1,8,25,26).

Burg Vyšehrad

Der Legende nach begann die Geschichte Prags in Vyšehrad: Hier soll im 7. Jahrhundert die Fürstentochter Libuše den armen Pflüger Přemysl geheiratet haben. Die Existenz von Burg Vyšehrad ist ab dem 10. Jahrhundert belegt (Haltestelle Vyšehrad, Metro C vom Hauptbahnhof - Hlavní nádraží - oder Busbahnhof Florenc aus oder Haltestelle Albertov, Tram 7,8,24, Haltestelle Výtoň, Tram 3,7,17,16).

Sie finden heute auf Vyšehrad als ältestes erhaltenes Bauwerk die Rundkirche St. Martin - Rotunda sv. Martina - aus dem 11. Jahrhundert.

Die Burg der sagenhaften Libuše wurde im 19. Jahrhundert zum nationalen Symbol: Auf der Burg entstand der Ehrenfriedhof von Vyšehrad - Vyšehradský hřbitov - für tschechische Künstler und Wissenschaftler mit dem Gemeinschaftgrab Slavin. Sie finden auf dem Friedhof die Grabstätte des 1836 verstorbenen romantischen Dichters Karel Hynek Mácha, der 1862 kurz nach der Veröffentlichung ihres berühmten Romans "Großmutter" verstorbenen Schriftstellerin Božena Němcová, des 1891 verstorbenen Autors der "Kleinseiter Geschichten" Jan Neruda, des 1884 verstorbenen Komponisten Bedřich Smetana, des 1904 verstorbenen Komponisten Antonín Dvořák, des 1913 verstorbenen Historienmalers Mikolas Ales, des 1938 verstorbenen Schriftstellers Karel Čapek und des 1939 verstorbenen Jugendstilmalers Alfons Mucha (Haltestelle Vyšehrad, Metro C vom Hauptbahnhof - Hlavní nádraží - oder Busbahnhof Florenc aus).

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>> mehr Hotels & Apartments in Prag

Sie haben von Vyšehrad aus einen guten Blick auf das Moldautal. Die Prager Burg liegt schräg gegenüber.

In dem Viertel um Burg Vyšehrad stehen sehenswerte Beispiele der einzigartigen Prager kubistischen Architektur: In der Libušina 3 die Vila Kovarovic, an der nahegelegenen Neklanova 30 ein Mietshaus und an der Moldau am Rašin-Kai 6-10 - Rašínovo nábřeží - ein Dreifamilienhaus des Architekten Josef Chochol.

Schloss Troja

Das barocke Schloss Troja - Trojská Zámek - liegt auf einer Anhöhe hinter der Moldauschleife im Norden von Prag (Haltestelle Zoologická zahrada, Bus 112 von Haltestelle Nádrazí Holešovice, Metro C, Bus 102,210, Tram 5,12,14,15,17).

Die Galerie der Stadt Prag zeigt in den Räumen eine Ausstellung tschechischer Künstler des 19. Jahrhunderts.

Von den Bänken der Terassengärten unterhalb von Schloss Troja genießen Sie den Blick auf die Moldau und die Prager Altstadt.

Neben Schloss Troja liegen der Prager Zoo und ein Botanischer Garten.

Im Sommer fahren Boote von der Anlegestelle an der Palackého-Brücke im Süden Prags.

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ebenfalls einen guten Blick haben Sie in der Nähe vom
Apollo Hotel
Kubišova 23
Zimmerpreise ab ca. 25 Euro
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ein paar Straßen weiter wohnen Sie im
Stirka Hotel
Ke Stírce 11
Zimmerpreise ab ca. 25 Euro
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Fernsehturm

Im Restaurant des Fernsehturms - televizní véž - in Žižkov essen Sie in 63 m Höhe, die Aussichtskabinen liegen bis zu 100 m hoch (Mahlerovy sady 1, Haltestelle Jiřího z Poděbrad, Metro A, Tram 11, Olšanské náměstí, Tram 9).

naturparkreisen.de Partner

am Fernsehturm, in Reichweite der Trambahn-Haltestelle und Metro-Station (Haltestelle Jiřího z Poděbrad, Metro A, Tram 11, oder Haltestelle Olšanské náměstí, Tram 9), wohnen Sie an einem ehemaligen Theater im
Arcotel Teatrino
Boŕivojova 53
Zimmerpreise ab ca. 50 Euro
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um die Ecke buchen Sie das
Hotel Victoria
Seifertova 26
Zimmerpreise ab ca. 96 Euro
kostenloser Internetzugang
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nicht weit zum Fernsehturm haben Sie es auch vom
Hotel Ariston
Seifertova 65
behindertengerechtes Zimmer
Zimmerpreise ab ca. 39 Euro
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