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Straßburg

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Parc de l'Orangerie
Storchenaufzucht im Parc de l'Orangerie

Barrage
Barrage - Wehr

Barrage
Barrage - Wehr

Münster
Münster - Kathedrale

Münster
Münster - Kathedrale

Europarat
Europarat

Fossé du Faux Rampart
Fossé du Faux Rampart

an der Ill
an der Ill

Musé de l'art moderne
usé de l'art moderne

Petite France
Petite France

Maison des Tanneurs
Maison des Tanneurs

Ill Hafen
Ill Hafen

Städtereisen:
Strasbourg - Straßburg

In Strasbourg - Straßburg

besichtigen Sie das gotische Münster in der Altstadt,

wandern durch ein deutsches Gründerzeitviertel zur Universität,

Straßburgs Museen zeigen Fundstücke aus Stein- und Bronzezeit ebenso wie die Kunst des 21. Jahrhunderts,

Sie sehen Europaabgeordneten bei der Arbeit zu,

Sie gehen aus in Krutenau und Finkwiller

schwimmen in einem Jugendstilbad nahe der Universität,

machen eine Radtour,

mit Ihren Kindern spielen Sie in den Gärten und Parkanlagen,

Sie gehen in die Oper und ins Theater, Sie hören Rock und Pop, Jazz und klassische Musik, genießen das Nachtleben oder gehen ins Kino.

Straßburg bietet das ganze Jahr über Festivals und besondere Events

Umflossen einem Seitenarm der Ill nahe der Rheinmündung, ist die Straßburger Altstadt eine von Ausflugsbooten umkurvte Insel mit engen Gassen, Brücken, Wehren und Kanälen. Stadtrundfahrten machen Sie mit dem Fahrrad, auf einem Boot, mit einer Mini-Tram oder mit dem Taxi.

Historische Innenstadt

Vom Bahnhof aus gelangen Sie zu Fuss über in einer halben bis dreiviertel Stunde über die Ill am Münster vorbei quer durch die verkehrsberuhigte Altstadt zum östlich gelegenen modernen Europaviertel. Strasbourg, Startpunkt der Tour de France 2006, ist eine Stadt für Radfahrer: Radwege führen durch die Stadt, die Ill entlang und in die Umgebung. Oder Sie nehmen eine der modernen Straßenbahnen.

Kelten, Römer, Germanen, Händler und Handwerker siedelten auf der Ill-Insel am Rhein, das Siegel der Stadt ist um 1200 zum ersten Mal auf einer Urkunde überliefert. Im 14. Jahrhundert befreite sich Straßburg als freie Reichstadt endgültig von der Herrschaft des Straßburger Bischofs.

Die Rue du Maire Kuss führt Sie vom Bahnhof zu dem Seitenarm der Ill, dem Fossé du Faux Rampart. Rechterhand - nördlich - staut die Barrage Vauban die Ill. Das Wehr gehört zur 1686-1700 errichteten Stadtbefestigung, entworfen von Vauban, Militärarchitekt Ludwig XIV. Von dem Wehr haben Sie einen guten Blick auf das entlang der vier kurzen Nebenarmen der Ill gelegene Viertel Petite France.

Der Namen "Petite France" stammt aus dem Anfang des 16. Jahrhundert: Soldaten der Armee des Königs Charles VIII brachten aus Neapel die Syphilis mit und ließen sich im daraufhin spöttisch "Zum Französel" genannten Krankenhaus des Viertels behandeln.

In der Petite France wohnten alle, die für ihr Handwerk Wasser benötigten: Fischer, Müller und Gerber. Erhalten ist das stattliche mittelalterliche Fachwerkhaus der Zunft der Gerber aus dem Jahr 1572, das Maison des Tanneurs - Gerwerstub. In der Rue du Bain-aux-Plantes - der Straße des Pflanzenbades - wurden die pflanzlichen Gerbstoffe hergestellt. Sie finden heute in den im 16., 17. und 18. Jahrhundert entstandenen Häusern Antiquitätengeschäfte und Restaurants. Ausflugsboote zwängen sich durch die engen Kanäle und Schwenkbrücken.

Die vier Türme am Eingang der Kanäle, der Henkers-, Heinrichs-, Hans von Altenheims und der Französische Turm, gehörten zur 1220 bis 1344 errichteten Stadtmauer, einst verbunden durch Ponts Couverts, holzgedeckte Brücken mit Fallgittern. 1860-70 wurden die Holzbrücken durch steinerne Fussgängerbrücken ersetzt.

Entlang der Rue du Bain-aux-Plantes und der Rue des Dentelles de la Monnaie gelangen Sie zur sehenswerten gotischen Kirche St. Thomas, errichtet 1270-1330. In der Kirche steht ein um 1130 entstandener Adelssarkophag. Von der Kirche St. Thomas führt die Rue des Serruriers zur Place Gutenberg mit dem Renaissance-Bau der Chambre de Commerce et d'Industrie aus dem Jahr 1588. Sie finden zahlreiche Restaurants in den zum Teil noch aus der Renaissance stammenden alten Häusern der malerischen Gassen rund um die Place Gutenberg hinunter zur Ill, der Schlosserstraße - Rue des Serruriers -, der Böttcherstraße - Rue des Tonneliers, der Stachelstraße - Rue de l'Epine - und der Zollstraße - Rue de la Douane.

Zentraler Punkt der historischen Altstadt ist das Liebfrauenmünster - die Cathédrale Notre Dame: Ab 1015 entstand an dieser Stelle eine romanische Kirche, von der nur noch Teile der Krypta erhalten sind. Nach einem Brand 1176 begann der Bau des heutigen Münsters, beeinflusst von den Bauhütten in Reims, Chartres und Paris, Baumeister Erwin von Steinbach plante 1284 Portal, Rosenfenster und zwei Türme, Michael (Parler) von Freiburg baute ab 1383 am Mittelteil, 1395 bis 1419 war Ulrich von Ensingen für den schließlich errichteten Turm zuständig, 1439 setzte Johann Hülz die Spitze auf ... bis heute wird am Münster repariert und gebaut.

Einen guten Blick auf die Altstadt haben Sie nach einem Aufstieg über 332 Stufen von dem 142 m hohen Turm des Münsters: Bis die Türme des Kölner und Ulmer Doms im 19. Jahrhundert fertig gestellt wurden, besass Strasbourg den höchsten Kirchturm.

Täglich um 12:30 kräht der Hahn dreimal und die Apostel der astronomischen Uhr setzen sich in Bewegung. Die Uhr, ein Wunderwerk der Renaissance-Technik, entwarfen Mathematiker, Uhrmacher, Maler und Steinmetze zwischen 1550 und 1574. 1780 blieb die Uhr stehen, erst 30 Jahre später konnte Jean-Baptiste Schwilgué sie reparieren.

An der Westseite des Münsters stehen eindrucksvolle spätgotische Fachwerkhäuser wie das Maison Kammerzell neben dem Office du Tourisme an der Place de la Cathédrale und - daneben - die Pharmacie du Cerf an der Ecke zur Rue Mercière. Gegenüber der Nordseite des Münsters am Place du Chateau befindet sich seit dem 13. Jahrhundert der Sitz der Münsterbauhütte "Unserer Lieben Frauen Werk - Fondation de l'oevre Notre Dame". In den Gebäuden des 14. und 16. Jahrhunderts das stellt das Musée de l'oevre Notre Dame regionale Kunst vom 11. bis 17. Jahrhundert aus: Originale der Skulpturen des Münsters, rheinische Kunst des 15. bis 16. Jahrhunderts, Conrad Witz, Nicolas Gerhaert de Leyde, Hans Baldung Grien, Stilleben von Sebastian Stoskopff, Schnitzkunst, Glasmalerei, Teppiche und Steinmetzarbeit.

Östlich des Musée de l'Oevre Notre Dame liegt an der Ill der 1727-42 für den französischen Kardinal Armand Gaston de Rohan-Soubise im Stil des französischen Hofs errichtete Palais Rohan mit dem Musée Archéologique, dem Musé des Arts Decoratifs und dem Musé des Beaux Arts.

Südlich des Musée de l'oevre Notre Dame gelangen Sie über die Place du Marché aux Cochons de Lait - dem Platz der Ferkel - zur Grande Boucherie mit dem Musée Historique. Von hier aus führt die Pont du Corbeau - die Rabenbrücke - über die Ill zum gleichnamigen Platz - Place du Corbeau - in Krutenau.

Nordwestlich des Münsters zweigt von der Rue du Dôme die Rue des Juifs ab, sie führt durch das ehemalige mittelalterliche jüdische Viertel. An der Ecke zur Rue Charpentier 20 / Rue des Juifs 19 besichtigen Sie ein rituelles jüdisches Bad - Mikwe - aus dem 13. Jahrhundert.

Die Rue du Dôme führt nordwestlich des Münsters zur Place de Broglie. In der Mitte des Platzes finden Sie das Rathaus - Hôtel de Ville, ein Palais des Grafen von Hanau-Lichtenberg aus dem 18. Jahrhundert. Am Ende des Platzes gelangen Sie - von links nach rechts, Nord nach Süd - zu einem von Tomi Ungerer entworfenen Brunnen, der Anfang des 19. Jahrhunderts errichteten Oper bzw. Stadttheater - Théâtre Municipal - mit dem Café de l'Opéra und zu einem Kornspeicher aus dem 15. Jahrhundert. Hinter dem Kornspeicher am Ufer des Fossé du Rampart steht ein Rokoko Adelspalais - das Hôtel Klinglin. Hinter dem Theater führt die Pont du Théâtre über den Fossé du Faux Rampart zur um den Place de la Republique gelegene Wilhelminische Neustadt.

Auf der Place de Broglie findet der Straßburger Wochen- und Weihnachtsmarkt statt. Gehen Sie östlich der Kathedrale die Rue des Frères entlang, führt gegenüber der Rue du Tonnelet Rouge eine Gasse nach rechts zur Place du Marché Gayout - hier konzentriert sich das Nachtleben.

Von der Rue du Dôme führt kurz vor dem Place de Broglie die Rue du Temple Neuf zum Gymnase Jean Sturm und zum Temple Neuf, zwei Ende des 19. Jahrhunderts errichteten "wilhelminischen" Bauten. An dieser Stelle stand die berühmte von Johannes Sturm 1538 gegründete protestantische Hohe Schule. Calvin unterrichtete hier bei seinem Aufenthalt in Straßburg. 1621 erhielt die Hohe Schule von Kaiser Ferdinand II die Rechte einer Universität. Nach dem 30jährigen Krieg besetzten 1681 die Truppen Ludwig XIV Straßburg, mit der Stadt wurde die Universität französisch, im 18. Jahrhundert war die Rechtsfaktultät europaweit führend. Johann Wolfgang von Goethe studierte hier 1770-71, Klemens Wenzel Lothar von Metternich 1788-90. Die ehemalige Dominikanerkirche Temple Neuf beherbergte die Universitätsbibliothek. Die ursprünglichen Gebäude fielen einem Brand von 1860 und dem deutschen Geschützfeuer von 1870 zum Opfer.

Die Rue du Dôme mündet am Place de Broglie in die Rue de la Nuée Bleue. Folgen Sie dieser Straße, gelangen Sie zur Eglise St-Pierre le Jeune Protestant, 1250 - 1320 in gotischem Stil errichtet mit einem - sehenswerten - Kreuzgang.

Finkwiller und Krutenau

In der nördlich der Universität gelegenen, nach den einst hier ansässigen Gemüsehändlern benannten "Kraut-Aue" und im benachbarten Finkwiller, entlang des Quai des Bateliers und des Quai des Pêcheurs, finden Sie Restaurants, Bars, Cafes und Brasserien.

In der Rue de la Krutenau stehen die Gebäude eine Tabakmanufaktur des 19. Jahrhunderts. In der Rue St. Louis wurde eine ehemalige Sauerkrautfabrik - die Choucrouterie - zur Kleinkunstbühne - mit einem Restaurant, das Elsässer Sauerkraut serviert.

Die gotische Eglise St. Guillaume in der Nähe des Quai des Pêcheurs stammt aus den Jahren 1300 bis 1304. An der Place du Courbeau - Platz des Raben - führt ein Durchgang zum Cour du Courbeau - Rabenhof - der Renaissance, einem von 1528 bis 1854 gutbesuchten Gasthof.

Am Quai St. Nicholas predigte Albert Schweitzer von 1918 bis 1924 in der Eglise St. Nicholas, ebenfalls am Quai St. Nicholas liegt das Musée Alsacien: Hier sehen Sie eine Sammlung elsässischen Kunsthandwerks: Wohnungseinrichtungen, Kachelöfen, Geschirr, Trachten und Spielzeug, einschließlich einer Sammlung jüdischer Einrichtungsgegenstände.

Zwischen Finkwiller und Krutenau liegt seit dem 12. Jahrhundert das Hôpital - Krankenhaus. Die heutigen Hauptgebäude stammen aus den Jahren 1717-1725.

Wilhelminische Neustadt, Place de la République

Bei der Annektion des Elsass 1870/71 entstand im Nordosten der historischen Straßburger Altstadt ein neuer Stadtteil, die Wilhelminische Neustadt, hier wohnten zugewanderte Reichsdeutsche. Zentrum der Wilhelminischen Neustadt ist die Place de la République ehemals Kaiserplatz. 4 Gingkobäume sind ein Geschenk des japanischen Kaisers. Das Monument aux Morts stammt aus dem Jahr 1956. Der heutige Palais du Rhin war der für den Kaiser Wilhelm I errichtete Kaiserpalast.

Die Wilhelminische Neustadt ist heute das Zentrum der jüdischen Gemeinde Straßburgs: Die Synagogue de la Paix wurde 1958 auf dem Gelände des Parc des Contades errichtet, die deutschen Nationalsozialisten haben 1940 die historische Straßburger Synagoge am Quais Kleber zerstört.

An der Place de la Republique finden Sie auch die Universitätsbibliothek und das Straßburger Nationaltheater. Die Rue de la Liberté - ehemals Kaiser-Wilhelm-Straße - führt zur Universität.

Die Gebäude der Universität gehen auf die reichsdeutsche Neugründung 1872 zurück. Das Goethe-Denkmal vor der Universität wurde 1904 errichtet.

Teil der Universität ist der Botanische Garten, das Planetarium und das Musée Zoologique, das Mineralogische und das Seismische Museum.

Die 1908 errichteten Bains Municipaux bieten Schwimmbecken, römisches Bad und Sauna - alles im Jugendstil.

Europaviertel, Wacken

Die Rue de Robertsau führt ins nordwestlich der Straßburger Altstadt gelegene Europaviertel Wacken, mit dem Parc de l'Orangerie, dem Palais de l'Europe, dem Palais des Droits de l'Homme und dem Parlement Européen.

Der Parc de l'Orangerie ist ein englischer Park mit See und Wasserfall, Kiosken, Kinderspielplätzen, Storchenaufzucht und Streichelzoo. Im Pavillon Josephine finden Ausstellungen statt - Kaiserin Josephine übernachtete hier.

Gärten und Parks

Im Norden Straßburgs, im Europaviertel, in der Wilhelminischen Neustadt - dem 'deutschen' Viertel in der Nähe der Universität, haben Sie die Wahl zwischen drei Parkanlagen:

Der Parc de l'Orangerie gegenüber dem Palais de l'Europe ist ein englischer Garten des 19. Jahrhunderts. Sie finden hier einen kleinen Tierbauernhof, einen Zoo mit Storchenaufzucht, einen See mit Wasserfall, Kinderspielplätze. Im Sommer finden Konzerte statt. Im ursprünglich 1804 errichteten Pavillon Josephine sehen Sie Ausstellungen.

Der Parc des Contades am Place de la République wurde ursprünglich 1764 vom Maréchal de Contades angelegt. 1958 entstand auf einem Teil des Geländes die Synagogue de la Paix.

Straßburgs Botanischer Garten an der Universität stammt aus dem Jahr 1880.

Der Parc de la Citadelle umgibt die Festungsanlagen des 17. Jahrhunderts im Südosten Straßburgs.

An einen Wald grenzt der Parc de Pourtalès im Vorort Robertsau. Im Park stehen moderne Skulpturen.

An beiden Ufern des Rheins, zwischen Kehl und Straßburg, an der Grenze, in Deutschland und in Frankreich, liegt der Landschaftspark Garten der zwei Ufer - Jardin des deux rives. Eine Fußgänger-(und Radfahrer-)Brücke führt über den Rhein. Baden-Württemberg veranstaltete auf dem Gelände die Landesgartenschau 2004.

Fahrradtouren

Durch Straßburg führt ein 400km langes Streckennetz von Radwegen. Für Gruppen bietet das Tourismusbüro eine geführte Radtour durch Straßburg vom Bahnhof über Petite France zur Kathedrale, über Rathaus und Oper, Europaviertel, Parc de l'Orangerie, Botanischen Garten, Planetarium, Parc de la Citadelle, Musée de l'Art Moderne zurück zum Bahnhof. Der Straßburg Pass des Office de Tourisme an der Kathedrale beinhaltet die Ausleihe eines Fahrrads für einen Tag. Eine Reihe von Straßburger Geschäften verleiht Fahrräder. Auf der Webseite der Stadtverwaltung finden Sie eine Radwege-Karte (.pdf download).

Ca. 25 km lange Radwege führen von Straßburg durch Weinberge in die Vogesen nach Barr und Obernai. Sie haben einen guten Blick über das Rheinplateau. 12 km von Obernai entfernt liegt die Pilgerstätte auf dem Odilienberg - hier waren schon die Kelten (.pdf download Conseil Général du Bas Rhin).

Bequemer ist die Tour (25km) vom Canal du Rhône zum Rhein von Straßburg über Illkirch Graffenstaden nach Boofzheim (.pdf download Conseil Général du Bas Rhin).

Sport und Wellness

In den Bains Municipaux Nähe Universität schwimmen Sie im Jugendstil - mit römischem Bad und Sauna. Moderne Hallenbäder finden Sie in den Vororten.

Im Plan d'Eau de la Ballastière, einem kleinen See in Bischheimer Großried können Sie im Sommer schwimmen. Ebenfalls im Baggersee und Lac Achard von Illkirch Graffenstaden.

Eine Eissporthalle - l'Iceberg Patinoire - finden Sie im Stadtteil Cronenbourg.

Bootsfahrten, Stadtführungen

Das Straßburger Tourist Office an der Kathedrale organisiert Bootsfahrten auf der Ill mit Stadtführung. In den Sommermonaten (Juli, August) finden Touren über den Rhein statt.

Durch Straßburg führt ein 400km langes Streckennetz von Radwegen. Das Tourismusbüro bietet geführte Radtouren an für Gruppen: z.B. eine 31km Tour durch Straßburg vom Bahnhof über Petite France zur Kathedrale, über Rathaus und Oper, Europaviertel, Parc de l'Orangerie, Botanischen Garten, Planetarium, Parc de la Citadelle, Musée de l'Art Moderne zurück zum Bahnhof.

Straßburgs Gassen sind für Busse zu klein. Als Alternative bietet das Tourist Office Stadtführungen mit dem Taxi an oder mit einer einer "Mini-Tram touristique".

Der Straßburg Pass des Office du Tourisme an der Kathedrale beinhaltet Bootsfahrt, Eintritt in Museen, den Aufstieg auf die Plattform der Kathedrale, Fahrradleihe für einen Tag, sowie Besichtigung der astronomischen Uhr.

Museen

Neben der Kathedrale steht das Musee de L'Oevre Notre Dame: Über eine Wendeltreppe gelangt man in den Versammlungssaal der der Maurer und Steinmetze. Das Museum zeigt oberrheinische Kunst des 11. bis 17. Jahrhunderts und stellt Originale der Münsterskulpturen aus.

Das Cabinet des Estampes et des Dessins an der Kathedrale zeigt Drucke und Grafiken aus 5 Jahrhunderten.

Das Tomi Ungerer Museum in der Villa Greiner neben dem Nationaltheater am Place de la République stellt Zeichnungen aus, die der Karikaturist seiner Heimatstadt geschenkt hat.

Südlich der Kathedrale führt die Pont du Courbeau über die Ill, hier hat in der Ancienne Boucherie von 1587, dem alten Straßburger Schlachthaus, das Musée Historique wiedereröffnet: Sie sehen hier ein Straßburg-Modell von 1727, Städtebilder und Portraits der Straßburger Geschichte.

Folgen Sie der Rue du Vieux Marché mit der Ancienne Boucherie und dem Musée Historique zurück in die Innenstadt, gelangen Sie zur Place Gutenberg und den Museen des Palais Rohan. Der 1727-42 für Kardinal Armand Gaston de Rohan-Soubise errichtete Palais beherbergt drei Museen: Das Musée Archéologique zeigt prähistorische, keltische, römische und merowingische Funde aus dem Elsass, das Musée des Arts Décoratifs die prunkvoll ausgestatteten Staatsgemächer der Rohans und Straßburger Möbel, Einrichtungsgegenstände und Goldschmiedearbeiten. Das Musée des Beaux Arts besitzt Gemälde berühmter Künstler des 14. bis 19. Jahrhunderts.

In Krutenau zeigt am Quai St Nicolas das Musée Alsacien elsässische Möbel, Trachten, Schnitzereien und Spielzeug, einschließlich einer Ausstellung mit jüdischen Einrichtungsgegenständen.

Das Musée Zoologique an der Universität dokumentiert Tiere aller Kontinente. An der Universität finden Sie auch das Straßburger Mineralogische Museum, das Museum für Seismik und Magnetismus und das Straßburger Planetarium.

Am Bassin des Remparts können Sie sich in einem Museums-Schiff über die Rhein-Schifffahrt informieren: Das Musée Régional du Rhin et de la Navigation 'Naviscope Alsace' führt Sie vom Maschinenraum zur Kommandobrücke des Kapitäns.

Gegenüber der Straßburger Altstadt an der Ill, an dem Stauwehr Barrage Vauban und den Pont Couverts, blickt auf der Terasse des Musée d'Art Moderne et Contemporaine die Pferdestatue von Mimmo Paladino über die Stadt. Von hier aus haben Sie einen einzigartigen Blick auf die historische Silhouette Straßburgs. Das Museum zeigt Gemälde und Skulpturen ab 1870, Impressionismus, Symbolismus, Dada und Surrealismus, Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und zeitgenössische Kunst von Georg Baselitz, Daniel Spoerri, Nam June Park und Sakris.

In Richtung Kehl in der Nähe des Rheins liegt Le Vaisseau, ein Technik und Wissenszentrum für Kinder. Kinder - und ihre Eltern - lernen spielerisch Physik, Mathematik, Chemie und Biologie. Die Erklärungen sind in deutsch und französisch.

Alles über die Produktion von Schokolade erfahren Sie im Schokoladenmuseum von Geispolsheim.

Kino

Das Cinéma l'Odyssée, rue des Francs-Bourgeois, schreibt seine Geschichte bis 1913 zurück. Heute ist es ein Filmmuseum: Sie sehen hier internationale Filmreihen und Rückblicke.

für Kinder und Eltern

Ein Rheinschiff entdecken Kinder am Bassin des Remparts im 'Naviscope Alsace' vom Maschinenraum zur Kommandobrücke des Kapitäns.

Im Parc de l'Orangerie gegenüber dem Palais de l'Europe gibt es Spielplätze einen kleinen Tierbauernhof und Streichelzoo, eine Storchenaufzucht.

Marionettentheater für jede Altersstufe sehen Sie im Théâtre Jeune Public in der rue des Balayeurs.

In Richtung Kehl liegt in der Nähe des Rheins Le Vasseau, ein Technik und Wissenszentrum für Kinder. Kinder lernen spielerisch Physik, Mathematik, Chemie und Biologie, die Erklärungen sind in deutsch und französisch.

In dem historischen Jugendstilbad, den Bains Municipaux an der Universität, können Sie an Schwimmkursen und Aquagymnastik teilnehmen. Die Hallenbäder der Vororte bieten Babyschwimmen an, zum Beispiel die Piscine de la Robertsau.

Im Plan d'Eau de la Ballastière, einem kleinen See in Bischheimer Großried können Sie im Sommer schwimmen. Ebenfalls im Baggersee und Lac Achard von Illkirch Graffenstaden.

Eine Eissporthalle - l'Iceberg Patinoire - finden Sie im Stadtteil Cronenbourg.

Oper, Theater, Ballett

Auf dem Spielplan der Opéra Nationale du Rhin stehen Opern von Mozart, Jarell, Gluck, Strauss, Beethoven und Wagner, außerdem Tanz und Liederabende. Die Aufführungen finden im Théâatre Municipal am Place Broglie an der Kathedrale statt.

Das Théâtre National de Strasbourg am Place de la République spielt mit deutschen Übertiteln.

Mundart hören sie beim Théâtre Alsacien de Strasbourg, Spielstätte ist das Théâtre Municipal am Place Broglie an der Kathedrale.

Kleinkunst gibt es in der ehemaligen Sauerkrautfabrik - Choucrouterie - in Krutenau. Elsässisches Sauerkraut essen können Sie hier auch.

Theater, Tanz, Zirkus und Musik im Ausstellungsgelände am Europaviertel bietet Le Maillon.

Klassische Musik, Jazz, Rock und Pop, Nachtleben

Konzertsäle für klassische Musik sind Teil des Kongresszentrums im Europaviertel: Palais de la Musique et des Congrès, Place de Bordeaux, Wacken. Hier findet das jährliche internationale Straßburger Musikfestival statt.

Sie finden eine Reihe von Clubs in Krutenau und Finkwiller: La Salamandre ist einer davon.

In der Altstadt konzentriert sich das Nachtleben östlich der Kathedrale: Gehen Sie die Rue des Frères entlang, gegenüber der Rue du Tonnelet Rouge führt eine Gasse nach rechts zur Place du Marché Gayout.

In der Laiterie, im Westen Straßburgs an der Straße nach Lyon gelegen, hören Sie in 4 Konzertsälen Rock, Pop, Jazz und Weltmusik.

Ein selbstverwaltetes Veranstaltungszentrum in der Nähe der Laiterie ist das Molodoï.

Festivals und Events

Der Weihnachtsmarkt in der Straßburger Altstadt hat eine einzigartige Atmosphäre. Abschluss ist am 24. Dezember die Mitternachtsmesse in der Kathedrale.

Im Elsass können Sie länger Karneval feiern, am Aschermittwoch geht es erst richtig los.

Comedy zeigt im März das Internationale Festival des Humors.

Im März findet ein Marionettentheater-Festival statt, das Festival des Giboulées de la Marionnette.

Pop hören Sie im April beim Festival des Artefacts.

Im Mai öffnen Straßburger Künstler ihre Ateliers - Ateliers Ouverts. Um Comics geht es im Mai bei den Veranstaltungen des Institut Pacôme.

Festigays ist eine homosexuelle Aktionswoche im Juni.

Das Festival International de la Musique im Juni ist ein Festival klassischer Musik im Palais de la Musique et des Congrès

Im Juli findet im Palais de la Musique et des Congrès das Jazz Festival Strasbourg statt. Im November veranstaltet das Jazzd'or Festival Jazzkonzerte an verschiedenen Orten in Straßburg und Umgebung.

ThéâtrAlis ist ein Amateur-Theaterfestival im Juli.

Neue Musik hören Sie im September und Oktober bei dem Musica Festival.

Bei dem Festival Voix et Route Romane im September wird in Kirchen mittelalterliche Musik aufgeführt - in Straßburg und im ganzen Elsass.

Ososphère bietet zwei Nächte elektronische Musik

Ein Rock Festival sind die Nuits Européenne im Oktober und November.

Alle zwei Jahre findet von November bis Dezember das multikulturelle Festival Strasbourg Meditérannée statt.

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