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Wollen Sie Sehenswürdigkeiten besichtigen, auf Goethes Spuren wandern, sich die Skyline ansehen, das bunte Leben am Mainufer genießen, die Regentage im Museum verbringen, einkaufen, eintauchen in das dörfliche Leben der Stadtteile und Apfelwein-Wirtschaften, ins Theater oder in die Oper gehen, Musik hören oder ins Kino gehen, schwimmen, sich im Park erholen, mit Ihren Kindern etwas unternehmen, den Flohmarkt besuchen, Inline skaten, eine Fahrrad-Tour im GrünGürtel unternehmen, wandern oder sich die Nacht um die Ohren schlagen:

Frankfurt bietet jedem etwas.

Das Frankfurter Tourimusbüro organisiert täglich Stadtrundfahrten ab Hauptbahnhof (alle S-Bahnen) und Römer (U-Bahnen U4, U5). Vom Römer aus gelangen Sie zum Eisernen Steg über den Main. Von hier aus fahren Schiffe nach Aschaffenburg, nach Mainz und Wiesbaden, Heidelberg, St. Goarshausen und Rüdesheim.

Seit dem 11. Jahrhundert finden in Frankfurt internationale Messen statt, einst am Römer in der Mitte der Stadt, heute auf dem Messegelände in der Nähe des Bahnhofs (Messe Frankfurt, S-Bahn-Haltestelle, S3,S4,S5,S6, Haltestelle Festhalle/Messe, U4 oder Straßenbahn 16,17 ab Hauptbahnhof).

Der Struwwelpeter entstand in Frankfurt.

Mayer Amschel Rothschild wurde in Frankfurt geboren, seine Söhne sowie eine Reihe weniger bekannte Bankiers, Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig Börne und Theodor W. Adorno.

Hier verliebte sich der Dicchter und Hauslehrer Hölderlin hoffnungslos in die Bankiersgattin Susette Gontard. Die Kinder des Weinhändlers Gogel erhielten Unterricht von dem Philosophen und Hauslehrer Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Die Bankiersgattin Marianne von Willemer tauschte Gedichte mit dem verliebten Goethe.

Voltaire haben die Frankfurter verhaftet.

Der jugendliche Heinrich Heine begann eine kaufmännische Lehre bei dem Bankier Rindskopf. Arthur Schopenhauer war auch da.

Martin Luther und Napoleon reisten durch. Und Sie?

Sehenswürdigkeiten

Wenn Sie alles in sehr kurzer Zeit sehen wollen: Von der Touristeninformation am Römer (Haltestelle Römer, U4, U5) fahren täglich um 10 und 14 Uhr Busse zu Stadtrundfahrten ab.

Sind Sie samstags, sonntags oder an einem Feiertag nachmittags unterwegs, kommt auch der Ebbelwoi-Express für Sie in Frage. Der Ebbelwoi-Express ist eine Straßenbahn, die an Wochenend-Nachmittagen alle 40 Minuten durch die Innenstadt, Bornheim und Sachsenhausen fährt. Verkehrsgünstige Einstiegspunkte sind die Konstablerwache (alle S-Bahnen, U4, U5, U6, U7) und der Hauptbahnhof (alle S-Bahnen, U4, U5).

Ein Fahrrad können Sie sich im Hauptbahnhof von der Deutschen Bahn ausleihen. Mit dem Call-a-Bike Angebot der Bahn finden Sie Leihfahrräder im ganzen Stadtgebiet.

Zwischen Opernplatz, Römer, Konstablerwache und Main müssen Sie nicht selbst die Pedale treten: Auf den Strecken verkehren Velotaxis.

Auch zu Fuß lässt sich in einem halben Tag vieles besichtigen. Nehmen Sie die S- oder U-Bahn zur Hauptwache (alle S-Bahnen, alle U-Bahnen mit Ausnahme U4, U5). Von hier aus erreichen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem in zwei bis drei Stunden. Bei Museumsbesuchen planen Sie entsprechend mehr Zeit ein.

Um die Ecke steht an der Schillerstraße ein Frankfurter Wahrzeichen: das Standbild von Bulle und Bär vor der Börse.

Die Hauptwache ist ein 1671 errichtetes Wachgebäude, das zeitweise auch als Gefängnis diente. Heute ist hier ein Cafe und Restaurant.

Gegenüber der Hauptwache steht die 1681 protestantisch eingeweihte Katharinenkirche. Von der Katharinenkirche standen 1945 noch die Grundmauern, die Inneneinrichtung entspricht nicht mehr der Goethezeit.

An der Katharinenkirche vorbei durch die Katharinenpforte gelangen Sie über den Kleinen und Großen Hirschgraben zum Goethehaus. Hier können Sie sehen, wie es bei Goethes zuhause aussah. Die Inneneinrichtung des Goethehauses ist original erhalten, das Haus selbst wurde nach 1945 wieder aufgebaut.

Vom Goethehaus aus gehen Sie nach rechts in Richtung Main, biegen wieder rechts in die Berliner Straße ein bis zur Seckbächergasse. Hier steht das Karmeliterkloster. Der Bau des Karmeliterklosters geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, im Kreuzgang können Sie Fresken sehen, die Jörg Rathgeb um 1520 gemalt hat.

Vom Karmeliterkloster aus führt die Bethmannstraße nach links zur EZB - Europäischen Zentralbank - an der Kaiserstraße, nach rechts gelangen Sie über die Bethmannstraße zur Paulskirche. In der Paulskirche tagte 1848 die erste deutsche Nationalversammlung.

Hinter der Paulskirche steht der Frankfurter Römer. Der Römer ist das historische Rathaus der Stadt, seine Häuser gehen bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Zwischen Römerberg und Main, am Saalhof, liegt das historische Museum. Hier können Sie am Modell der Brüder Treuner sehen, wie die Altstadt von Frankfurt vor den Luftangriffen 1944 aussah. Die Brüder Treuner begannen mit dem Modell 1926 und konnten es über den Krieg retten. Hermann Treuner stellte die Arbeit 1955 fertig.

Auf dem Weg zum Dom, zwischen Technischen Rathaus und Schirn kommen Sie am ältesten Teil Frankfurts vorbei, dem Archäologischen Garten. Hier sehen Sie Teile der römischen Siedlung und die Fundamente der karolingischen Königspfalz aus dem 8. Jahrhundert.

Der Frankfurter Dom war Schauplatz der Krönung zehn deutscher Kaiser. Der Bau geht auf das 13. Jahrhundert zurück, bei Ausgrabungen wurde ein merowingisches Kindergrab aus der Zeit um 700 gefunden.

Vom Dom aus gehen Sie den Hainer Hof entlang, nach links in die Fahrgasse, und folgen der Battonstraße nach rechts. Überqueren Sie die Kurt-Schuhmacher-Straße. Bei den Stadtwerken war der Eingang der Judengasse. In den Stadtwerken erinnert ein Museum daran. Sie können hier die Fundamente aus der Judengasse besichtigen, die beim Bau der Stadtwerke freigelegt wurden. Die Ausstellung informiert über die Geschichte des Frankfurter jüdischen Ghettos.

Erhalten ist der jüdische Friedhof am Börneplatz hinter den Stadtwerken. Die Grabmäler gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück.

Zwei berühmte Frankfurter wurden in der Judengasse geboren. Der Bankier Amschel Mayer Rothschild und der Schriftsteller Ludwig Börne.

Gehen Sie von den Stadtwerken aus die Kurt-Schuhmacher-Straße nach links zum Main. Gehen Sie den Mainkai entlang am Eisernen Steg vorbei. Am Ende des Mainkais steht die St. Leonhardskirche. Das Hauptportal stammt aus dem Jahr 1220.

Gehen Sie das Mainufer weiter den Untermainkai entlang. Hier steht bei der Untermainbrücke das Rothschildpalais mit dem Jüdischen Museum.

Überqueren Sie den Main auf der Untermainbrücke zum Museumsufer. Die Brücke mündet direkt in die Schweizer Straße. Sie haben eine Pause verdient. Trinken Sie einen Apfelwein in einer der Apfelweinwirtschaften auf der linken Seite der Schweizer Straße. Oder besuchen Sie eines der anderen zahlreichen Cafes und Restaurants. Vom Schweizer Platz aus haben Sie U-Bahn-Anschluss. (U1, U2, U3)

Frankfurt von oben, Skyline

Sehen Sie sich Frankfurt von oben aus an!

Den besten Blick haben Sie von der Aussichtsplattform des Maintowers der hessischen Landesbank. Sie fahren mit der U-Bahn bis Alte Oper (U6, U7) und biegen in die Neue Mainzer Straße ein, oder steigen an der S-Bahnhaltestelle Taunusanlage (alle S-Bahnen) aus und gehen die Junghofstraße bis zur Neuen Mainzer Straße. Sie können die Aussichtsplattform an der Spitze des Maintowers bei gutem Wetter von 10 bis 19 Uhr besuchen, im Sommer sogar bis 21 Uhr.

Nicht ganz so hoch, aber dennoch einen guten Blick bietet das Dach der Zeilgalerie bei der Hauptwache.

Vom Museumsufer aus haben Sie einen guten Blick auf die Skyline von unten.

Main, Museumsufer

Gehen Sie vom Römerberg aus (Haltestelle Römer, U4, U5) am Historischen Museum vorbei zum Main. Sie gelangen zum Eisernen Steg. Hier ist der Schifffahrtanleger. Angeboten werden einstündige Fahrten auf dem Main und größere Touren mainaufwärts nach Seligenstadt und Aschaffenburg oder mainabwärts zum Rhein.

Der Main ist seit jeher ein Ort Frankfurter Freizeitvergnügens, der Osterspaziergang aus Goethes Faust beschreibt das.

Heute ist der Fluss Treff der Frankfurter Inline-Skater, die von Frühjahr bis Herbst Dienstag Abend in einem langen Zug durch die Innenstadt ziehen.

Jeden Samstag Vormittag findet am Main ein großer Flohmarkt statt.

Überqueren Sie den Main auf dem Eisernen Steg, gelangen Sie zum Museumsufer. Hier stehen am Schaumainkai nebeneinander an der

Hausnr. 83 das Museum Regionaler Kunst,

Hausnr. 71 das Liebieghaus - Museum alter Plastik,

Hausnr. 63 das Städelsche Kunstinstitut,

Hausnr. 53 das Museum für Kommunikation,

Hausnr. 43 das Deutsche Architekturmuseum,

Hausnr. 41 das Deutsche Filmmuseum,

Hausnr. 29 das Museum der Weltkulturen,

Hausnr. 17 das Museum für Angewandte Kunst.

Auf der Insel an der alten Brücke steht - im Stil eines mittelalterlichen Zollhauses - der 2006 errichtete " Portikus" - hier stellen Städelschüler ihre Arbeiten aus. Das Gebäude ersetzt den Ausstellungsraum im Portikus der alten Stadtbibliothek, das restaurierte und rekonstruierte Gebäude auf der anderen Mainseite wird vom Literaturhaus genutzt (Schöne Aussicht 2, Ignatz-Bubis-Brücke / Obermainbrücke, S 1-6, 8,9 Haltestelle Ostendstraße, U 6,7 Haltestelle Zoo dann Tram 14, Haltestelle Hospital zum Heiligen Geist, Bus 30, 36, Haltestelle Schöne Aussicht).

Am letzten Wochenende im August findet das dreitägige große Museumsuferfest statt. Sie können Live-Bands hören, Stände verkaufen Kunsthandwerk und präsentieren internationale Küche, Künstler treten auf, die Museen stellen sich mit besonderen Aktionen vor. Zum Abschluß gibt es ein großes Feuerwerk auf dem Main.

Frankfurter Museen außerhalb des Museumsufers

Dem Museumsufer gegenüber am Untermainkai finden Sie im Rothschildpalais das Jüdische Museum. Die nächste U-Bahn-Haltesstelle ist Willy-Brandt-Platz (U1, U2, U3, U4, U5).

Gehen Sie den Untermainkain weiter in Richtung Römer, an der Seckbächer Gasse finden Sie im Karmeliterkloster das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Institut für Stadtgeschichte.

Vom Karmeliterkloster aus überqueren Sie die Bethmannstraße, gehen die Berliner Straße entlang und kommen so zum Goethehaus am großen Hirschgraben. Dem Goethehaus ist ein Museum angeschlossen: Themenschwerpunkt ist Goethes Bezug zur bildenden Kunst ausgehend von der Bildersammlung seines Vaters.

Am Römerberg (Haltestelle Römer, U1, U2, U3, U4) liegt das Historische Museum. Im historischen Museum ist das Altstadtmodell der Brüder Treuner ausgestellt.

Auf dem Weg zum Dom kommen Sie vorbei an der Kunstausstellungshalle Schirn mit dem Struwwelpeter-Museum. Das Struwwelpeter-Museum zeigt in- und ausländische Ausgaben des Struwwelpeter und Briefe, Zeichnungen, Skizzenbücher von Heinrich Hoffmann.

Vor der Schirn zwischen Römerberg und Dom liegt der Archäologische Garten mit den ausgegrabenen römischen und karolingischen Fundamenten.

In der Nähe des Doms in der Domstraße 10 finden Sie das Museum für Moderne Kunst

Folgen Sie von der Domstraße aus der Battonstraße und überqueren Sie die Kurt-Schuhmacher-Straße gelangen Sie zum Museum Judengasse im Gebäude der Stadtwerke.

Im Westend in der Schubertstraße 20 befindet sich das Heinrich-Hoffmann-Museum im Struwwelpeterhaus, (Haltestelle Westend, U6, U7). Kinder können sich hier als Figuren aus dem Struwwelpeter verkleiden, das Puppentheater ansehen und Kindergeburtstage feiern.

Zum Naturmuseum Senckenberg fahren Sie die U-Bahn-Strecke etwas weiter bis zur Haltestelle Bockenheimer Warte und gehen Sie die Senckenberg-Anlage entlang. Auf der rechten Seite an der Senckenberg-Anlage 25 liegt das Museum. Sie gelangen zur Senckenberg-Anlage auch von der anderen Seite aus (Haltestelle Festhalle/Messe, U4).

Die weltweit gezeigte Wanderausstellung der Frankfurter Blindenanstalt "Dialog im Dunkeln" hat am Osthafen ihren ständigen Sitz gefunden. Im Dialog Museum müssen Sie sich im Dunkeln zurechtfinden - hören, tasten, schmecken, fühlen (Eintritt nur nach telefonischer Voranmeldung, Straßenbahn 11, Hanauer Landstraße, Haltestelle Osthafenplatz).

Einkaufen

Delikatessläden und Straßencafes finden Sie auf der "Fressgass", der Großen Bockenheimer Straße zwischen Alter Oper und Hauptwache (alle S-Bahnen, alle U-Bahnen mit Ausnahme U4, U5).

Rechts und links der Fressgass haben die bekannten Designer Filialen.

Die großen Kaufhäuser stehen auf der anderen Seite der Hauptwache, der Zeil, rechts und links der Zeil finden sie in Gassen und Passagen kleine Geschäfte mit individuellem Angebot.

Individuell ist das Angebot auch

im Oeder Weg (Haltestelle Eschenheimer Tor, U1, U2, U3),

auf der Leipziger Straße (Haltestellen Bockenheimer Warte, U4, U6, U7 und Leipziger Straße, U6, U7) in Bockenheim,

der Berger Straße in Bornheim (Haltestellen Merianplatz, Höhenstraße und Bornheim Mitte, U4), oder

der Schweizer Straße in Sachsenhausen (U1, U2, U3).

Gemüse, Wein, Fleisch, Wurst und Käse, internationale Delikatessen erhalten Sie

in der Kleinmarkthalle neben der Zeil Nähe Konstablerwache (alle S-Bahnen, U4, U5, U6, U7), Eingang Hasengasse, oder

auf den Frankfurter Wochenmärkten: am Freitag in der Schillerstraße bei der Hauptwache (alle S-Bahnen, alle U-Bahnen außer U4, U5), samstags auf der Konstablerwache (alle S-Bahnen, U4, U5, U6, U7), mittwochs und samstags auf der Berger Straße (Haltestelle Bornheim Mitte, U4), donnerstags an der Bockenheimer Warte (Haltestelle, U4, U6, U7).

Im Dezember findet auf dem Römerberg (Haltestelle Römer, U4, U5) der Frankfurter Weihnachtsmarkt statt: mit Glühwein, Holzspielzeug, Christbaumschmuck und vielem mehr.

Apfelweinwirtschaften

Apfelweinwirtschaften finden Sie in allen Stadtteilen Frankfurts finden.

Als Apfelweinviertel bekannt ist Sachsenhausen (Haltestelle Lokalbahnhof S3, S4, S5, S6) mit der Großen Rittergasse, der Klappergasse, der Textorstraße und der Schweizer Straße (U1, U2, U3).

Auf viele gemütliche Apfelweinwirtschaften stoßen Sie in Bornheim, z.B. am oberen Ende der Berger Straße (Haltestelle Bornheim Mitte, U4).

Stadtteile

Frankfurt ist eine kleine Weltstadt oder ein großes Dorf. Dorf ist es vor allem in den Stadtteilen.

Versäumen Sie es nicht zu flanieren:

in Bornheim entlang der Berger Straße (Haltestelle Merianplatz, U4)

in Bockenheim entlang der Leipziger Straße (Haltestelle Bockenheimer Warte, U4, U6, U7 und Leipziger Straße, U6, U7),

in Sachsenhausen entlang der Schweizer Straße (Haltestelle, U1, U2, U3)

Oder sehen Sie sich weiter außerhalb Rödelheim (Haltestelle, S3, S4, S5) an.

Die Altstadt und das Schloss von Höchst (Haltestelle, S1, S2) lohnen einen Besuch. Die Höchster Justinuskirche ist die älteste Kirche Frankfurts.

Im Sommer können Sie auf dem Schlossplatz mit Blick auf das Schloss gut essen und trinken.

Ebenfalls sehenswert ist die Altstadt von Bergen-Enkheim (U7 Enkheim, Bus bis Marktstraße).

Theater, Oper, Konzert, Kino

Die eigentlichen Frankfurter Bühnen - Ballett, Theater und Oper - befinden sich am Willy-Brandt-Platz (Haltestelle, U1, U2, U3, U4, U5).

In der Alten Oper (Haltestelle, U6, U7) finden vor allem Konzert-Veranstaltungen statt.

Größere Aufführungsorte sind außerdem das Bockenheimer Depot an der Bockenheimer Warte (Haltestelle, U6, U7, U4) und der Mousonturm in der ehemaligen Seifenfabrik (Haltestelle Merianplatz, U4).

Frankfurt hat viele kleine Theater und Kabaretts. Verschaffen Sie sich einen Überblick in den Veranstaltungshinweisen der Tageszeitungen oder im Internet.

Das English Theatre in der Kaiserstraße bietet englischsprachige Aufführungen.

Eine Besonderheit ist der Tigerpalast: Ein Variete mit Conferenciers, internationalen Artisten und - wie der Name schon sagt - Tigern.

Große Kinozentren befinden sich in der Frankfurter Innenstadt an der Hauptwache (Haltestelle, U1, U2, U3, U6, U7, alle S-Bahnen) und am Eschenheimer Tor (Haltestelle, U1, U2, U3). Das Angebot der Kinos und des Film-Museums finden sie in den Tageszeitungen, an Litfass-Säulen und im Internet.

Das Turmpalast-Kino am Eschenheimer Tor (Haltestelle, U1, U2, U3)spielt englischsprachige und türkische Filme in der Originalfassung.

Nachtleben

Frankfurt verfügt über eine Reihe bekannter Clubs mit bis zu 50jähriger Tradition und dem entsprechend gemischten Publikum aller Lebensalter. Dazu gehören der Jazzkeller gleich bei der Fressgasse (Haltestelle Alte Oper, U6, U7), nicht weit davon entfernt der Club Voltaire und das Cookys.

Neben der Zeil befindet sich der Sinkkasten, etwas neueren Datums ist das Nachtleben an der Konstablerwache.

Mit der U-Bahn zu erreichen ist die Batschkapp (Haltestelle Weißer Stein, U1, U2, U3) , oder die Hausener Brotfabrik (Haltestelle Industriehof, U6, U7).

Seit einiger Zeit haben sich die Fabrik und Lagergebäude der Hanauer Landstraße (Straßenbahn 11 ab Römer, U4, U5) zu einem Zentrum des Nachtlebens entwickelt. Daneben gibt es einer Reihe wechselnder Lokationen in allen Stadtteilen.

Einen Überblick über das Angebot der Clubs finden Sie in den Tageszeitungen und im Internet.

Parks, botanische und zoologische Gärten

Der Frankfurter Palmengarten (Haltestelle Westend, U6, U7) ist mehr als ein botanischer Garten. Konzerte, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen finden statt, Restaurants jeder Preisstufe laden ein, an dem kleinen See gibt es einen Bootsverleih, müde Kinder fährt der Palmen-Express durch den Park.

Gleich neben dem Palmengarten ist der Grüneburg-Park ein Treffpunkt für Jogger und Fußballspieler. Im Pavillon des Grüneburg-Parks hat im Sommer ein Cafe geöffnet.

Ruhiger geht es an der zum Palmengarten gelegenen Seite des Grüneburg-Parks im Alten Botanischen Garten zu.

Architektonisch bemerkenswert ist der neben dem Grüneburg-Park gelegene, Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts errichtete Poelzig-Bau. Heute befindet sich hier die Universität, ursprünglich war der Bau das Verwaltungsgebäude der IG-Farben, danach Hauptquartier der US-Armee.

Die Familie Goethe besaß auf dem Gelände des Palmengarten und der Universität Obstwiesen. Die Grüneburg gehörte ab 1837 dem Bankier Amschel Mayer von Rothschild, 1845 errichtete er hier ein - im Zweiten Weltkrieg zerstörtes - Palais.

Zwischen Bockenheim und Rödelheim (Haltestelle Rödelheim, S3, S4, S5, Bus 34) liegt an der Nidda der Brentanopark und das daran grenzende Brentanobad (Haltestelle Fischstein, U6, U7) , ursprünglich der Park des Landhauses des Bankiers Georg Brentano.

Im Brentanopark steht an der Nidda das Petrihaus, in dem sich Bettina und Achim von Arnim, Clemens Brentano, Marianne von Willemer trafen. Das Petrihaus können Sie für Veranstaltungen mieten, der Förderverein des Petrihauses will hier in Zukunft ein Museum einrichten.

Die Nidda entlang können Sie mit dem Fahrrad durch die Parkanlagen, Felder und Wiesen bis nach Höchst fahren.

Im Bethmannpark (Haltestelle Merianplatz, U 4) geht es beschaulich zu. Das Besondere ist hier der chinesische Garten. Das große Boden-Schachspiel ist im Sommer von Spielern und Zuschauern umlagert.

Romantisch ist der um das Wasserschloss gelegene Holzhausenpark (Haltestelle Holzhausenstraße, U1, U2, U3), in kalten Wintern können Sie hier Schlittschuh laufen.

Den kalten Winter vorausgesetzt eignet sich für das Schlittschuhlaufen auch der Weiher des Ostpark, zu jeder Jahreszeit können Sie die Eissporthalle nutzen (U-Bahn- oder Straßenbahnhaltestelle Eissporthalle, Straßenbahn 12, U7).

Längere Spaziergänge kann man im Frankfurter Stadtwald unternehmen, ein guter Ausgangspunkt dafür ist der Goetheturm (alle S-Bahnen, U4,U5, U6, U7 bis Konstablerwache, dann Bus 30, 36 bis Haltestelle Hainer Weg). Vom 43 m hohen Goetheturm aus haben Sie einen guten Blick über Frankfurt.

Der Frankfurter Zoologische Garten befindet sich im Zentrum der Stadt hinter der Konstablerwache am Ende der Zeil (Haltestelle, U6, U7). Es handelt sich um den größten Zoo Deutschlands.

Schwimmbäder

Gleich zwei Freibäder erreichen Sie bequem mit der U-Bahn U6 (Haltestelle Fischstein):

Das kleinere Hausener Freibad ist beheizt und hat von allen Frankfurter Freibädern am längsten von Ende April bis Anfang Oktober geöffnet, Sie können dort Termine für Massagen vereinbaren.

Im großzügig angelegten, parkähnlichen Brentanobad neben dem 200 Jahre alten Brentano-Park gibt es einen Kinderspielplatz, eine Sportfläche, einen Biergarten, ein Eiscafe und abends findet an den Wochenenden Open Air Kino statt.

Das zentralste Hallenbad ist das ehemalige Stadtbad Mitte in der Eschenheimer Anlage, das jetzt unter dem Namen Wave zum Hilton Hotel gehört. Unter der Woche steht es tagsüber bis 15 Uhr 30 allen Besuchern offen (Haltestelle Eschenheimer Tor, U1, U2, U3).

Schnell mit der U-Bahn zu erreichen ist außerdem das Panoramabad in Bornheim (U-Bahn- oder Straßenbahnhaltestelle Eissporthalle, Straßenbahn 12, U7). Hier können Sie schwimmen, in die Sauna gehen und sich massieren lassen.

für Kinder und Eltern

Fast alle Frankfurter Parks haben Spielplätze, besonders schöne finden Sie im Grüneburgpark (Haltestelle Palmengarten, U6, U7) , im Stadtwald am Goetheturm (alle S-Bahnen, U4,U5 bis Konstablerwache, dann Bus 30, 36 bis Haltestelle Hainer Weg) und im Brentanobad (Haltestelle Fischstein, U6, U7).

Der Palmengarten (Haltestelle, U6, U7) bietet Kindern und ihren Eltern Fahrten im Palmen-Express. An dem kleinen See des Palmengarten gibt es einen Bootsverleih.

Im Frankfurter Zoo gibt es ein Streichel-Gehege und eine Dunkel-Zone, in der Sie auch tagsüber nacht-aktive Tiere beobachten können.

Ausstellungen speziell für Kinder bietet das Kindermuseum im Historischen Museum (Haltestelle Römer, U4, U5) in Frankfurt an.

Viele Frankfurter Museen bieten Führungen für Kindergruppen an z.B. am Museumsufer das Städel, das Liebieghaus, das Filmmuseum, und das Naturmuseum Senckenberg (Haltestelle Bockenheimer Warte, U6, U7). Städel und Liebieghaus führen Kurse und Workshops durch.

Gleich neben dem Senckenberg-Museum beobachten Sie in der Volkssternwarte von der Kuppel aus mit dem Fernglas den Frankfurter Abendhimmel und hören Vorträge zu Physik und Astronomie.

Ein besonderes Sonntagsprogramm für Eltern und Kinder bietet das Museum für Angewandte Kunst am Museumsufer: Jeden 1. und 3. Sonntag finden Kinderführungen statt und jeden 2. Sonntag im Monat ein Kostümworkshop für Kinder ab sechs Jahren. Kinder und Eltern können sich einen Koffer ausleihen mit Objekten zum Anfassen, Riechen und Hören, Suchspielen und Rätseln. Kinder bauen und programmieren Roboter mit LEGO mindstorms oder entspannen sich in der Kinderlounge.

Die Museen richten Kindergeburtstage und Feste aus. Kinder malen im Städel, Liebieghaus und Museum für Angewandte Kunst. Im Naturkunde-Museum Senckenberg können Sie Dinosaurier- und Steinzeit-Geburtstage buchen.

Im Heinrich-Hoffmann-Museum im Struwwelpeterhaus (Haltestelle Westend, U6, U7) können Kinder sich als Struwwelpeter verkleiden, das Puppentheater ansehen und Kindergeburtstage feiern.

Ins Theater gehen können Kinder mit ihren Eltern im Theaterhaus in der Schützenstraße (Konstablerwache, alle S-Bahnen, U6, U7), im Kindertheater am Zoo (Haltestelle, U6/U7 oder Konstablerwache, alle S-Bahnen) oder im off-theater in der Brotfabrik (Haltestelle Industriehof, U6, U7).

Das mathematische Mitmach-Museum Mathematikum gleich am Gießener Hauptbahnhof bietet Kindervorlesungen, das Zusammensetzen von Puzzles, Brückenbau, Knobel-Wettbewerbe, Kugelwettrennen und vieles mehr. Von Frankfurt nach Gießen sind es 40-60 Minuten mit dem Zug.

Drachen steigen lassen, mit einem guten Blick auf Frankfurt, können Sie im Lohrpark auf dem Lohrberg, mit einer Apfelwein-Gartenwirtschaft in unmittelbarer Reichweite (mit dem Auto auf der Friedberger Landstraße stadtauswärts Richtung Bad Vilbel, mit Bus 30 bis Haltestelle Heiligenstock ab Konstablerwache, alle S-Bahnen, U6, U7, von hier aus sind es 10-20 Minuten zu Fuß).

Wanderungen und Fahrrad-Touren, GrünGürtel

Seit 1991 schützt die Stadt Frankfurt 8000 Hektar Wiesen, Felder, Auen, Park-Anlagen und Wälder rund um die Stadt - einschließlich eines von Robert Gernhardt geschaffenen exzentrischen GrünGürtel-Tieres.

Ein 63 km langer GrünGürtel-Rundwanderweg führt um die Stadt, das GrünGürtel Projekt bietet geführte Wanderungen, das Umweltamt versendet auf Wunsch kostenlos eine Rad- und Wanderkarte.

Eine klassische Rad-Tour führt vom Norden der Stadt die Nidda entlang am ehemaligen Gartenschau-Gelände vorbei durch den 1770 angelegten Brentano-Park bei Rödelheim bis zur Höchster Altstadt am Main. Auf der Strecke haben Sie mehrfach Gelegenheit in Apfelwein-Wirtschaften und den Lokalen der Kleingarten-Anlagen einzukehren.

Stadtnah im S-Bahn-Bereich ist der Taunus mit dem 798m hohen Altkönig und dem 879m hohen Feldberg ab Friedrichsdorf (S5), Königstein oder Kronberg (S4), Oberursel - Hohemark (U3) ein beliebtes Gebiet für Wanderungen und Mountainbike-Touren.

Mit der S6 gelangen Sie nach Friedberg in die Wetterau. Ihr Fahrrad können Sie - außerhalb der Stosszeiten - kostenfrei mitnehmen. Eine Fahrradtour durch die Wetterau führt Sie entlang der Römerstraße in die Nähe des Limes, zu romanischen Burg- und Klosterruinen, zu Badeseen.

Frankfurts letzten Weinberg finden Sie im Lohrpark auf dem Lohrberg. Den guten Blick auf die Stadt nutzen viele Frankfurter vor allem an Sylvester. Eine Apfelwein-Gartenwirtschaft gibt es auch (mit dem Auto auf der Friedberger Landstraße stadtauswärts Richtung Bad Vilbel, mit Bus 30 bis Haltestelle Heiligenstock ab Konstablerwache, alle S-Bahnen, U6, U7, von hier aus sind es 10-20 Minuten zu Fuß).

Der 8 bis 10-tägige Main-Radweg führt von Frankfurt den Main entlang bis nach Nürnberg und Bayreuth.