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Auf den Spuren der Kelten wandern Sie auf Aussichtspunkte, lassen es sich gutgehen an Thermalquellen und besichtigen die Statuen keltischer Krieger und Fürsten, ihre Waffen, ihren Schmuck und Grabbeigaben.

Die Kelten siedelten seit der Hallsteinzeit 1500 Jahre vor Christus im europäischen Raum, wanderten die Flüsse entlang, betrieben Salinen an den Solequellen, gründeten Siedlungen und errichteten Burgen mit weitem Blick über das Land.

Die Keltenstraße in der Nähe des Main bei Frankfurt führt Sie zu den Thermalquellen in Bad Nauheim, zu den Fürstenstatuen auf dem Glauberg in der Wetterau, zu den Befestigungsanlagen und Siedlungen auf dem Hausberg und Brülerberg bei Butzbach, dem Dünsberg bei Gießen, dem Altkönig und dem Heidetränk Oppidum bei Oberursel im Taunus, zu den Steinbrüchen bei Büdingen und in das Wetteraumuseum in Friedberg.

An der Werra siedelten die Kelten an den Thermalquellen von Bad Salzungen, auf dem Dolmar bei Meiningen und in der Steinsburg auf den Gleichbergen bei Römhild. Ein 200 km langer Kelten-Erlebnisweg führt vom Dolmar über Römhild und die Steinsburg, Bad Königshofen zum Naturpark Haßberge.

In der Mitte Deutschlands förderten Torfgrabungen im Moor bei Niederdorla eine über ein Jahrtausend hindurch von den Kelten bis zu den Germanen genutzte Kultstätte zutage.

In Weimar besitzt das Museum für die Ur- und Frühgeschichte Thüringens eine umfangreiche Sammlung von Ausgrabungsstücken, das Museum auf der Steinsburg ist eine Zweigstelle dieses Museums.

Nördlich von Weimar steht hinter Buttelstedt an der Ortsausfahrt nach Bad Frankenhausen ein ca. 4000 Jahre alter Menhir: In der Nähe bei Großbrembach fanden Archäologen keltische Gabhügel.

Böhmen hat seinen Namen von den keltischen Bojern: in der Umgebung von Prag liegen bekannte Ausgrabungsorte keltischer Siedlungen: Stradonice, Libenice und Zavist.