Naturpark Reisen

Kultur & Wellness Tour

Kontakt A-Z Suche

Druck - nur Text

home > Wanfried > Harmes

Harmes

ökologisch reisen:
Kanutouren,
Wandern,
Radtouren

Aus der Aufschrift am Harmes:

In der Nacht vom 16. zum 17. Oktober 1753 starb in diesem Haus der aus Bremen gebürtige Kaufmann Wilh. Anton Harmes.

Da er sich den Hals durchschnitten hatte, knüpften sich an sein Ableben die abenteuerlichsten Gerüchte. Das Haus wurde lange Jahre hindurch gemieden und nicht bewohnt, da es hier "umgehen" sollte.

Unter den Einwohnern hat sich folgende Erzählung gehalten:

Durch die Werraschifffahrt gingen die Geschäfte des Kaufmannes sehr gut. Sein Geld verwahrte er in einer schweren eisernen Truhe.

In einer Nacht starben ihm sein junges Weib und Kind. Aus Leid und Verzweiflung konnte er beide auf dem letzten Gang nicht begleiten. Nur einen scheuen Blick war er vom Bodenloch auf die Särge. von nun an wurde er finster und geizig bis zum Wahnsinn.

Wie er wieder einmal in seiner Truhe in den Talern und Gulden wühlte, soll der Deckel zugeschlagen sein. Da man tagelang nichts von ihm sah, wurden Tor und Tür geöffnet. Man fand ihn tot vor seiner Geldlade - die Hände im Geld verkrampft.

Von nun an soll er bei vorübergehenden Leichenbegängnissen aus dem Bodenloche herausgesehen habe. Wer ihn von dem Leichengefolge erblickte, soll noch im gleichen Jahr vom Tod ereilt worden sein.

>> Wanfried

Impressum